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Die stille Stärke im Depot - Warum Unternehmensanleihen in jedes gut strukturierte Portfolio gehören

Bild: Die stille Stärke im Depot - Warum Unternehmensanleihen in jedes gut strukturierte Portfolio gehören

(openPR) Anleihen gelten für viele Anleger als stille Reserve im Depot - berechenbar, aber nicht besonders spannend. Dabei können sie mehr: Sie sorgen für Stabilität und liefern planbare Erträge.

Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, kommt an Anleihen nicht vorbei. Viele Anleger setzen dabei ausschließlich auf Staatsanleihen. Doch das greift zu kurz. "Unternehmensanleihen sind langfristig deutlich interessanter als Staatspapiere", sagt Harald Wild, Geschäftsführer und Partner der Liechtensteiner Vermögensverwaltung Früh & Partner. Was beim Einstieg zu beachten ist - und warum der Ruf der Anleihe als "langweilig" veraltet ist.



Vaduz, 05. August 2025 - Anleihen gelten für viele Anleger als stille Reserve im Depot - berechenbar, aber nicht besonders spannend. Dabei können sie mehr: Sie sorgen für Stabilität, liefern planbare Erträge und eröffnen - vor allem bei Unternehmensanleihen - attraktive Renditechancen. Ein Blick auf aktuelle Zahlen zeigt das Potenzial: Zehnjährige Bundesanleihen werfen derzeit rund 2,7 Prozent pro Jahr ab. Wer jedoch nicht Staaten, sondern Unternehmen Geld leiht, wird für das höhere Risiko oft überdurchschnittlich belohnt.
"Aktien und Anleihen sind die beiden tragenden Säulen des Vermögensaufbaus", erklärt Wild. Der Unterschied: Aktien beteiligen Anleger direkt am Unternehmen - mit entsprechenden Kursschwankungen, aber langfristig hohen Ertragschancen. Anleihen hingegen versprechen regelmäßige Ausschüttungen bei geringerer Volatilität. "Weniger Schwankung, mehr Sicherheit - das ist ihre Stärke."
Wer in Anleihen investieren möchte, sollte auf breite Streuung achten. "Für eine sinnvolle Diversifikation sind rund 20 Papiere oder mehr im Portfolio notwendig", sagt Linus Erhart, Anleiheexperte und Portfoliomanager bei Früh & Partner. Unternehmensanleihen bieten dabei attraktivere Renditen als Staatspapiere - insbesondere am US-Markt. "Die Auswahl ist größer, die Chancen vielfältiger. Viele amerikanische Unternehmen finanzieren sich über Anleihen."
Was zählt, ist die Analyse. Ein Beispiel ist AerCap, einer der weltweit größten Flugzeug-Leasinganbieter. Das niederländische Unternehmen profitiert vom wachsenden Flugverkehr und erzielt dank langfristiger Leasingverträge stabile Einnahmen - auch in Krisenzeiten. "Die Kombination aus stabilen Assets, einem lukrativen Geschäftsmodell und einem bewährten Management, das selbst investiert ist, macht AerCap zu einem attraktiven Investment im Anleihebereich", sagt Erhart.

Hochzinsanleihen: Attraktive Chancen bei verhältnismäßigem Risiko

Ein wichtiges Auswahlkriterium für Unternehmensanleihen ist das Rating, also die Bewertung der Kreditwürdigkeit durch Agenturen wie Moody's oder S&P. Investment-Grade-Anleihen gelten als besonders sicher, bieten aber geringere Renditen. Spannender wird es unterhalb dieser Schwelle - bei sogenannten Hochzinsanleihen (High-Yield-Bonds). "Gerade knapp unterhalb des Investmentgrade-Bereichs finden sich viele interessante Möglichkeiten", erklärt Erhart. Neben den allgemein höheren Renditen können diese Papiere vor allem in schwierigen Marktphasen mit deutlichen Abschlägen gehandelt werden - was günstige Einstiegsmöglichkeiten schafft.
Die Renditechancen sind beachtlich: US-Hochzinsanleihen erzielten über die vergangenen 40 Jahre durchschnittlich acht Prozent pro Jahr - ähnlich wie Aktien, jedoch bei geringeren Kursschwankungen. "Natürlich müssen Anleger kurzfristige Ausschläge akzeptieren, wobei sich Hochzinsanleihen grundsätzlich recht schnell wieder erholen", sagt Erhart. "Langfristig bieten diese Anleihen ein sehr gutes Verhältnis von Chancen und Risiken."

Direkt kaufen? Für Privatanleger oft kaum möglich

Viele Anleihen haben einen hohen Nominalwert - oft 100.000 US-Dollar oder mehr. Für private Anleger ist der direkte Zugang damit kaum praktikabel. Abhilfe schaffen Anleihefonds. "Sie ermöglichen eine breite Streuung und den Zugang zu Papieren, die dem einzelnen Investor sonst verschlossen bleiben", sagt Erhart.
Ein Beispiel ist der Fonds "Fructus Value Capital Fund" von Früh & Partner. Er investiert aktiv gemanagt in 40 bis 60 ausgewählte Unternehmensanleihen. Anders als ETFs, die oft starr einem Index folgen, setzt der Fonds auf gezielte Auswahl und striktes Risikomanagement. Das Ergebnis: Seit der Auflage im Jahr 2020 konnte der Fonds jährlich im Schnitt 6,0 Prozent zulegen - trotz Turbulenzen wie Corona oder dem Krieg in der Ukraine. Die Ausfallquote liegt dabei bemerkenswert niedrig. "Das verdanken wir unserer intensiven Analysearbeit", betont Erhart.

Zinswende bringt Rückenwind

Nach dem historischen Zinsanstieg der vergangenen Jahre haben sich die Renditen auf einem höheren Niveau stabilisiert. Das eröffnet neue Chancen. "Unternehmensanleihen haben zwar auch in der vergangenen Niedrigzinsphase positive Realrenditen erzielt, die stark angestiegene Inflation hatte dies jedoch teilweise erschwert.", erklärt Erhart. Weil gleichzeitig die Inflation zurückgeht, steigt die reale Rendite. Zudem kann der Fonds laufende Zinszahlungen und auslaufende Anleihen in höher verzinste Papiere reinvestieren. "Das verbessert die Ertragsperspektive deutlich."

Fazit: Unternehmensanleihen neu denken

Anleihen - insbesondere Unternehmensanleihen - sind weit mehr als nur eine sichere Bank. Sie bieten Stabilität, regelmäßige Erträge und - bei kluger Auswahl - auch attraktive Renditen. Gerade in einem Umfeld stabiler Zinsen und moderater Inflation lohnt sich der Blick auf diese oft unterschätzte Anlageklasse. "Unternehmensanleihen sind ein essenzieller Baustein im Portfolio - gerade für langfristig orientierte Anleger", sagt Harald Wild.
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