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Psychische Erkrankungen: Der stille Milliardenverlust in Unternehmen

Bild: Psychische Erkrankungen: Der stille Milliardenverlust in Unternehmen
Keynote Speakerin Daniela Landgraf (© Friedrun Reinhold)
Keynote Speakerin Daniela Landgraf (© Friedrun Reinhold)

(openPR) Psychisch krank, doch keiner merkt’s – und die Firma zahlt den Preis

Psychische Erkrankungen bleiben oft lange Zeit unerkannt – vor allem bei High-Performern, die häufig viel zu lange die ersten Anzeichen und Symptome unterdrücken, weil sie einfach leisten wollen. Doch psychische Erkrankungen schaden nicht nur den Betroffenen, sondern auch der Produktivität ganzer Teams. Was lange Zeit unentdeckt bleibt, kann weiter wachsen – bis es zum gesundheitlichen Zusammenbruch oder zur inneren Kündigung kommt. Früherkennung hilft – und wenn Unternehmen mit Verständnis und Rücksicht reagieren, werden Betroffene viel schneller wieder auf die Beine kommen. Doch so lange maximale Leistungsanforderungen im Vordergrund stehen, können Betroffene nicht gesund werden.

Unsichtbar, aber wirtschaftlich spürbar

Jedes Unternehmen kennt das Phänomen: Ein Team-Mitglied funktioniert scheinbar hervorragend – und bricht dann plötzlich komplett weg. Die Gründe liegen oft in einer lange übersehenen psychischen Belastung. Burnout, Depression, Überforderung – Erkrankungen, die im Stillen wachsen und im Ernstfall ganze Strukturen ins Wanken bringen.

Psychische Erkrankungen belasten Europa nicht nur emotional, sondern vor allem wirtschaftlich: Sie verursachen jährlich Gesamtkosten in Höhe von über 600 Milliarden Euro – das entspricht mehr als 4 % des BIP der EU-Staaten inklusive UK. Dieser Betrag umfasst Gesundheitsausgaben, Sozialleistungen und Produktivitätsverluste durch Fehlzeiten oder verringerte Leistungsfähigkeit im Team.

Zusammenarbeit unter Druck – wenn das Team leidet

Ein gesundes Team erkennt Belastung frühzeitig. Doch in vielen Unternehmen fehlt es an Sensibilität, Vertrauen oder schlicht an Zeit. Überforderung wird zur Normalität. Gerade leistungsstarke Mitarbeitende schweigen oft am längsten – aus Angst vor Stigmatisierung oder dem Eindruck von Schwäche.

Dabei ist genau das Gegenteil gefragt: Ein Team, das hinschaut, zuhört und sich gegenseitig stärkt. Starke Team-Mitglieder wissen, wie wichtig echte Zusammenarbeit ist – nicht nur für Ergebnisse, sondern auch für psychische Stabilität.

Die Kraft der inneren Einstellung

Mentale Stärke beginnt nicht beim Gespräch mit der Führungskraft – sondern bei der eigenen Haltung. Die innere Einstellung entscheidet darüber, wie mit Druck, Veränderungen und Konflikten umgegangen wird.

Starke Mitarbeiterinnen und starke Mitarbeiter brauchen mehr als gute Prozesse. Sie brauchen Selbstreflexion, Resilienz – und eine Umgebung, die diese Werte unterstützt. Unternehmen, die diese Perspektive fördern, stärken langfristig nicht nur einzelne Personen, sondern das gesamte Team.

Wenn Führungskräfte Verantwortung übernehmen

Verständnis zu zeigen ist kein Nice-to-have, sondern ein unternehmerisches Muss. Wer Signale erkennt, zuhört und aktiv Unterstützung anbietet, hilft Betroffenen, schneller wieder in die Kraft zu kommen. Denn psychische Erkrankungen sind behandelbar – aber sie verschlimmern sich, wenn sie ignoriert oder bagatellisiert werden.

Unternehmen, die eine Kultur des Miteinanders etablieren, vermeiden lange Ausfallzeiten, verhindern das Abrutschen in chronische Erschöpfung und sichern das wichtigste Kapital: starke Mitarbeiterinnen, starke Mitarbeiter und starke Team-Mitglieder.

Wie mentale Stärke, innere Einstellung und Zusammenarbeit konkret gefördert werden können, zeigt Daniela Landgraf in ihrem Vortrag „Starke Mitarbeiter – Tuning fürs Team“. Der Impuls unterstützt Führungskräfte und Teams darin, psychische Stabilität als Erfolgsfaktor zu verstehen. In diesem Vortrag zeigt die Vortragsrednerin Daniela Landgraf nicht nur die Probleme und Herausforderungen auf, sondern sie gibt auch ganz konkrete Lösungsansätze – und das im Spannungsfeld zwischen Rücksichtnahme auf betroffene Mitarbeitende und dem Leistungsanspruch der Unternehmen, die natürlich auch die Gewinn-Maximierung im Fokus haben. Die Vortragsrednerin Daniela Landgraf weiß genau, wovon sie spricht – denn sie selbst hat als High-Performerin viel zu lange weggeschaut – bis zum Komplettzusammenbruch vor 13 Jahren. Seinerzeit wurden verschiedene psychische Erkrankungen diagnostiziert. Doch das gehört der Vergangenheit an und heute steht sie mit ihren Vorträgen auf vielen großen und kleinen Bühnen und gilt als Mutmacherin. Ihre Vorträge sind Inspiration pur – eine Mischung aus persönlichen Anekdoten, echtem Fachwissen und sofort umsetzbaren Tipps.

Fünf elementare Punkte für Führung und Teamkultur

1. Psychische Gesundheit ist ein Team-Thema

Gerade in leistungsstarken Teams gibt es Belastungen, die häufig verschwiegen werden – aus Angst vor Konsequenzen. Sie früh zu erkennen, erfordert Offenheit und echte Zusammenarbeit. Verständnis und Rücksichtnahme fördern die Genesung, denn viele psychische Krankheiten sind heilbar, gerade, wenn sie im Frühstadium erkannt werden.

2. Starke Team-Mitglieder brauchen Raum zur Reflexion

Mentale Stärke und Resilienz lassen sich entwickeln – durch Austausch, Schulung und Vorbilder. Auch, wenn das wertvolle Arbeitszeit kostet, so ist der Effekt unbezahlbar – durch langfristig leistungsfähige Mitarbeitende.

3. Verständnis durch die Führungsetage

Empathisches Zuhören und gezielte Unterstützung helfen Mitarbeitenden, wieder in die Kraft zu kommen – und bringen am Ende einen großen Mehrwert durch weniger krankheitsbedingten Ausfall und eine höhere Leistungsfähigkeit.

4. Die innere Einstellung beeinflusst jedes Ergebnis

Die innere Einstellung eines jeden Einzelnen entscheidet mit über Konflikte, Kommunikation und Belastbarkeit – und wirkt sich dadurch direkt auf den Unternehmenserfolg aus.

5. Starke Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern die Zukunft

Teams, die psychisch stabil sind, handeln lösungsorientierter, motivierter und mit mehr Kraft – gerade in Krisenzeiten.

Psychische Erkrankungen sind kein Tabuthema mehr – sie sind zur wirtschaftlichen Realität geworden. Unternehmen, die mentale Gesundheit ernst nehmen, fördern nicht nur das Wohlbefinden, sondern sichern Zusammenarbeit, Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit.

Es ist Zeit für einen Kulturwandel: Weg von Schweigen und Wegsehen – hin zu echter Unterstützung, klarer Kommunikation und der Förderung innerer Stärke.

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