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Mit Quantenphysik Zugverkehr vor Sabotage schützen

14.07.202517:04 UhrLogistik & Transport

(openPR) Das neue Forschungsprojekt SQuIRRL (Secure Quantum Infrastructure for Road, Rail and Flight) arbeitet daran, unsere Mobilität mit Hilfe von abhörsicherer Quantenkommunikation zu schützen. Das Fachgebiet „Bahnbetrieb und Infrastruktur“ der TU Berlin ist dabei Projektpartner für den Bereich des Schienenverkehrs. Das neu gestartete Projekt läuft bis November 2027 und wird vom Bundesforschungsministerium mit gut fünf Millionen Euro gefördert, wobei 584.000 Euro auf die TU Berlin entfallen.

Bei der Kommunikation im Schienenverkehr werden bisher mündliche Anweisungen der Fahrdienstleiter*in, die etwa in einem Stellwerk sitzt, von der Triebfahrzeugführer*in notiert und dann von ihm*ihr noch einmal wiederholt, um sicherzugehen, dass alles richtig verstanden wurde – und so lange muss der Zug stehen. Schneller und trotzdem genauso sicher soll dieser Vorgang in Zukunft durch den sogenannten Digitalen Befehl werden. Dabei kommen die Anweisungen aus einer Betriebszentrale elektronisch direkt an das Fahrpult des Zuges. Die Quantenphysik kann die Übertragung dieser Informationen in Zukunft noch sicherer machen: „Mit Hilfe der sogenannten Quantenkryptographie lassen sich Nachrichten so verschlüsseln, dass sich absolut sicher überprüfen lässt, ob sie jemand manipuliert hat oder nicht“, erklärt der wissenschaftliche Mitarbeiter am Fachgebiet, Timo Ramsdorf. Dies ist entscheidend, denn manipulierte Befehle könnten potentiell zu schwerwiegenden Ereignissen führen.

Hinweis an die Redaktionen:
Bitte beachten Sie auch unser längeres Feature zum Forschungsprojekt SQuIRRL mit einer Erklärung der dahinterstehenden Technologie:

Lichtteilchen sorgen für abhörsichere Übertragung von Zufallsschlüsseln

Für die Quantenkryptografie werden Lichtteilchen verwendet, um geheime Codes zur Verschlüsselung von Nachrichten zu übertragen. Wie diese Quantenschlüssel in den Führerstand eines Triebfahrzeugs gelangen, wie sie dort gespeichert werden und wie die Technik insgesamt in den Bahnbetrieb integriert werden kann, ist Gegenstand der Untersuchungen am Fachgebiet. Zur Beantwortung dieser Fragen arbeiten die TU-Forscher*innen eng mit weiteren Projektpartner*innen von SQuIRRL zusammen, besonders mit dem Hasso-Plattner-Institut in Potsdam, aber auch mit der TU Chemnitz und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden.

Versuche mit echter Stellwerkstechnik und Fahrsimulatoren an der TU Berlin

Am Eisenbahn-Betriebs- und Experimentierfeld der TU Berlin finden Simulationen mit echter Stellwerkstechnik statt, an Fahrsimulatoren werden Triebfahrzeugführer*innen den Einsatz der Quantenkryptographie erproben. Experimente mit realen Zügen finden auf dem Rangierbahnhof Wustermark in Zusammenarbeit mit der Havelländischen Eisenbahn statt. „Unser Ziel ist es, zum Ende des Projekts einen Prototypen vorweisen zu können, mit dem eine Übertragung von Quantenschlüsseln in ein Schienenfahrzeug problemlos möglich ist“, sagt der wissenschaftliche Mitarbeiter des Fachgebiets, Ulrich Zimmermann.

Zusätzliche Informationen:

Feature zum Forschungsprojekt SQuIRRL mit Erklärung der dahinterstehenden Technologie:

Projektwebseite zu SQuIRRL am Fachgebiet Bahnbetrieb und Infrastruktur der TU Berlin mit allen Projektpartner*innen:

Projektwebseite zu SQuIRRL beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF):

Verbundkoordinatorin: Quantum Optics Jena GmbH:

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:

Ulrich Zimmermann
Fachgebiet Bahnbetrieb und Infrastruktur
Fakultät V – Verkehrs- und Maschinensysteme
Technische Universität Berlin
Tel.: +49 151 1625 3243
E-Mail:

Timo Ramsdorf
Fachgebiet Bahnbetrieb und Infrastruktur
Fakultät V – Verkehrs- und Maschinensysteme
Technische Universität Berlin
Tel.: +49 151 582 744 72
E-Mail:

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