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Große Online-Plattformen als Datenquelle für die Forschung erschließen

11.07.202512:53 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt hat in dieser Woche die Shortlist der aussichtsreichsten Vorhaben aus dem nationalen Priorisierungsverfahren für umfangreiche Forschungsinfrastrukturen veröffentlicht. Von den neun erfolgreichen Vorhaben ist nur eins aus dem Bereich der Sozialwissenschaften: das Projekt „RIDLOP – Research Infrastructure for Data from Large Online Platforms“ des GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften in Köln und Mannheim.

Große Online-Plattformen werden jeden Tag von Milliarden Menschen genutzt und sind die zentrale Anlaufstelle für ganz unterschiedliche Nutzungszwecke. Trotz ihrer Allgegenwärtigkeit sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Auswirkungen von großen Onlineplattformen nach wie vor begrenzt. Um Daten von Online-Plattform zugänglich zu machen, bereitzustellen und zu archivieren, plant GESIS den Aufbau der umfangreichen Forschungsinfrastruktur RIDLOP. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen damit in der Lage sein, auf für sie relevante Daten von Online-Plattformen zuzugreifen, ihre Qualität zu bewerten und sie direkt zu analysieren.

Leibniz-Präsidentin Martina Brockmeier sagt zu dieser Entscheidung: „Die wissenschaftliche Community hat das Priorisierungsverfahren mit Spannung erwartet. Innovative Forschungsinfrastrukturen sind ein unverzichtbarer Bestandteil für die Forschung. Dies gilt für alle wissenschaftlichen Disziplinen, und entsprechend vielfältig sind auch Forschungsinfrastrukturen. Aus diesem Grund freut es mich ganz besonders, dass der einzige sozialwissenschaftliche Beitrag auf der Shortlist von einem Leibniz-Institut kommt. Damit macht die Leibniz-Gemeinschaft Daten großer Online-Plattformen für die Forschung zugänglich und hebt einen nie dagewesenen Datenschatz für Forschung und Gesellschaft. Die Leibniz-Gemeinschaft ist stolz auf diesen Beitrag, der beispielhaft für ihre Leistungsfähigkeit im Bereich der forschungsbasierten Informationsinfrastrukturen ist. Ich hoffe sehr, dass sich Bund und Länder auf eine gesicherte Finanzierung einigen werden.“

Auch Beatrice Rammstedt, Vizepräsidentin von GESIS, freut sich über die Entscheidung: „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit unserer Expertise, unserer langjährigen Erfahrung und insbesondere unserem schlüssigen Konzept überzeugen konnten. Um unsere Vision der Erschließbarkeit von Daten aus großen Online-Plattformen in die Tat umzusetzen, ist ein großes Infrastrukturvorhaben notwendig, das in der deutschen und europäischen Wissenschaftslandschaft einzigartig ist. Dieses Vorhaben hoffen wir nun in den kommenden Jahren mit Leben füllen zu können und damit das Datenangebot für die sozialwissenschaftliche Forschung substanziell auszubauen.“

Weitere Informationen zum Konzept RIDLOP finden Sie unter

Hintergrund:
Die Shortlist ist das Ergebnis des 2024 begonnenen Priorisierungsverfahrens für umfangreiche Forschungsinfrastrukturen, das auf das Verfahren zur nationalen Roadmap für Forschungsinfrastrukturen folgte. Neben einer wissenschaftlichen Bewertung durch den Wissenschaftsrat, fand auch eine Bewertung des Innovations- und Transferpotentials sowie der Kosten und Risiken der insgesamt 32 eingereichten Vorhaben statt. Eine Finanzierungszusage ist mit dem Platz auf der Shortlist nicht verbunden.
Weitere Informationen zum Nationalen Priorisierungsverfahren unter

Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft:
Christoph Herbort-von Loeper
Tel.: 030 / 20 60 49 - 471
Mobil: 0174 / 310 81 74

Pressekontakt GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften:
Dr. Sophie Zervos
Teamleiterin Kommunikation und Transfer
Tel.: 0221 / 47694-136

Die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 96 eigenständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 21.400 Personen, darunter 12.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Finanzvolumen liegt bei gut 2,3 Milliarden Euro.

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