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Freie Bildung für alle: Statuskonferenz „OER im Blick“ 2025

15.05.202516:42 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Hilft Künstliche Intelligenz dabei, digitale Lernräume zu öffnen und Bildung zugänglicher zu machen? Und wie können offene Bildungsressourcen dazu beitragen, gesellschaftlichen Herausforderungen besser zu bewältigen? Über diese uns andere aktuelle Fragen diskutierten die Teilnehmenden der Statuskonferenz „OER im Blick“ am 13. und 14. Mai in Jena.

Offene Bildungsmaterialien (Open Educational Resources, kurz: OER) und offene Bildungspraktiken (OEP) gewinnen an Bedeutung, da sie einen breiteren Zugang zu wichtigen Bildungsressourcen eröffnen. So können sie helfen, wichtige bildungspolitische und gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen.

DLR Projektträger ermöglicht Vernetzung und Austausch

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) setzt der DLR Projektträger das Förderprogramm „Offene Bildungsmedien und digitale Lernräume“ seit Veröffentlichung der OER-Strategie im Jahr 2022 mit um. Eine engagierte Community von Expertinnen und Experten sowie Praktikerinnen und Praktikern aus dem Bildungswesen arbeitet daran, die Strategie umzusetzen und weiterzuentwickeln.

Diese Community zu stärken, ist eine wichtige Aufgabe des DLR Projektträgers. Die Konferenzreihe „OER im Blick“ bietet jährlich Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung von Mitarbeitenden aus den Projekten sowie dem Kreis der Gutachtenden und Gremien.

Treffpunkt für die OER-Community

In diesem Jahr hatten das BMBFSFJ und das Team des DLR Projektträgers die OER-Community im Rahmen der Konferenzreihe nach Jena eingeladen. Dort bot d ehemalige Umspannwerk „Imaginata“ als inspirierender Veranstaltungsraum und „Experimentarium der Sinne“ Anregungen für das gemeinsame Arbeiten und den Austausch.

Unter dem Motto „Back to basics“ diskutierten die Teilnehmenden aus Wissenschaft und Praxis den Status Quo und die Zukunftsperspektiven der OER-Strategie: Welche Chancen bieten offene Bildungsmaterialien und offene Bildungspraktiken bei der Vermittlung grundlegender Kernkompetenzen? Was wurde seit Beginn der Umsetzung innerhalb der Projekte erarbeitet? Welche neuen Erkenntnisse gibt es und wie können sie in die OER-Strategie als lernende Strategie einfließen? Zu diesen und weiteren Themen hatte das Team des DLR Projektträgers unter anderem 20 Workshops und Vorträge entwickelt.

Erfahrungsaustausch und Ideenwettbewerb

Am ersten Tag der Veranstaltung stellte Professor Daniel Otto von der Europäischen Hochschule für Innovation und Perspektive (EHIP) in seiner Keynote die Frage, wer OER und OEP vorantreibt und welche Bedingungen hierfür notwendig sind. In einer ersten Workshop-Reihe, die unter anderem vom Team des DLR Projektträgers moderiert wurde, hatten die Teilnehmenden zudem die Möglichkeit, die anderen Projekte kennenzulernen. So konnten die OER-Enthusiasten voneinander lernen und sich zu Best Practices austauschen.

Einen Schwerpunkt bildeten zudem das Thema KI und die Frage, welche Auswirkungen die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich auf die OER-Landschaft haben. Ein Highlight des ersten Tages war das interaktive Vernetzungselement „Schatzsuche durch die Imaginata“, die Teilnehmenden die Möglichkeit bot, sich untereinander und die Exponate der Location kennenzulernen.

Der zweite Veranstaltungstag begann mit einer weiteren Praxisphase in Form von Workshops. Es folgten verschiedene Vorträge sowie der Call zum „OE Space“: In diesem Ideenwettbewerb wurden neue Lösungen für offene Bildungsinfrastrukturen entworfen. Beim abschließenden Mittagessen kamen alle Teilnehmenden noch einmal zusammen, um ihre Eindrücke von der Konferenz „OER im Blick“ 2025 zu reflektieren. Tenor des Treffens: Herausfordernde Zeiten erfordern mehr denn je eine zeitgemäße OER-Strategie.

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