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Muss Naturschutz wirklich Tourismus behindern und Arbeitsplätze vernichten?

16.04.202508:35 UhrTourismus, Auto & Verkehr
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(openPR) Muss Naturschutz wirklich Tourismus behindern und Arbeitsplätze vernichten?

Die Marina Zernsee GmbH & Co. KG, ein seit über 25 Jahren am Standort Werder (Havel) verwurzeltes Unternehmen und Teil der Allert marin GmbH, steht durch zwei Gerichtsbeschlüsse vor dem wirtschaftlichen Aus – obwohl alle behördlichen Vorgaben erfüllt und Genehmigungen erteilt wurden.

Als moderner Hafenbetrieb mit 15 Mitarbeitenden versteht sich die Marina Zernsee nicht nur als Dienstleister für den Wassersport, sondern auch als aktiver Partner für nachhaltige Regionalentwicklung. In enger Zusammenarbeit mit dem Tourismusbüro Werder (Havel), dem Tourismusverband Havelland e.V. und dem Bundesverband Wassersportwirtschaft e.V. wurde 2022 ein Konzept zur Modernisierung und Erweiterung der Hafenanlage entwickelt. Ziel: den Wassertourismus in Brandenburg zeitgemäß auszubauen – ökologisch verantwortungsvoll, zukunftsfähig und barrierefrei.

Umweltbewusst und vorausschauend – mit Rückhalt der Behörden

In einem umfassenden Genehmigungsverfahren wurde das Projekt mit allen zuständigen Behörden abgestimmt, Fachbereiche des Naturschutzes einbezogen, Auflagen erfüllt und eine naturschutzrechtliche Kompensationszahlung von rund 400.000 Euro geleistet.

Die neu geschaffenen Stege, eine moderne Fäkalienabsauganlage, Elektroladepunkte für Boote und Fahrzeuge, sowie eine barrierefreie Infrastruktur sind sichtbare Beweise für nachhaltiges Denken. Der geschützte Uferbereich von 5.000 m² fördert die Regeneration der Schilfgürtel, bietet Brutplätze für Wasservögel und ist Beispiel für eine gelungene Symbiose von Naturschutz und Tourismus.

Start-ups wurden eingeladen, Konzepte zur Filterung von Mikroplastik, zur Verbesserung der Wasserqualität und zum Schutz der Tierwelt zu entwickeln. Die Marina Zernsee steht als Vorzeigeprojekt einer Branche, die sich Wandel und Verantwortung längst auf die Fahne geschrieben hat.

Genehmigt – gebaut – und dann gestoppt

Doch kaum war die Anlage fertiggestellt und abgenommen, legte der NABU Brandenburg e.V. per Eilbeschluss Einspruch gegen die Nutzung ein. Begründung: Die Ausweitung des Hafens könnte die sogenannte „Seerosengesellschaft“ beeinträchtigen. Ein naturschutzrechtliches Argument, das im behördlichen Genehmigungsverfahren keine Einwände gefunden hatte – und nun dennoch zur vorläufigen Nutzungsuntersagung führt.

Kollateralschaden für Wirtschaft, Tourismus und Menschen

Die Auswirkungen sind verheerend: 15 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Hohe Investitionen drohen zu verpuffen. Die monatlichen Verbindlichkeiten wachsen – ohne Einnahmen aus den fertiggestellten Stegen. Nicht nur ein Unternehmen, sondern auch die touristische Infrastruktur der Region ist in Gefahr.

Hinzu kommt: Nach unserem Kenntnisstand wurde der Einspruch maßgeblich durch eine Einzelperson initiiert, die sowohl Anwohner als auch Sprecher eines NABU-Bundesfachausschusses ist. Der direkte Dialog mit dem Hafenbetreiber wurde dabei bislang nicht gesucht.

Wir respektieren das Engagement des NABU für den Naturschutz ausdrücklich – teilen aber nicht die Einschätzung in diesem Einzelfall. Umso wichtiger wäre ein konstruktiver Austausch, wie Naturschutz und nachhaltiger Tourismus gemeinsam vorangebracht werden können.

Eine Frage an Politik und Gesellschaft: Wie wollen wir Zukunft gestalten?

Die Marina Zernsee GmbH & Co. KG steht für nachhaltigen Tourismus, für innovative Umweltkonzepte und für regionale Wertschöpfung. Das Projekt stärkt den Standort, schafft Arbeitsplätze, sichert Steuereinnahmen und wirkt als Magnet für die gesamte Region.

Laut aktueller Wassertourismusstudie 2024 für Berlin und Brandenburg ist genau diese Kombination aus Modernisierung, ökologischer Verantwortung und touristischem Mehrwert das Zukunftsmodell für unsere Gewässer.

https://www.ihk.de/blueprint/servlet/resource/blob/6410968/44c29ce0d137def72c3f015bc9124fda/wassertourismusstudie-2024-data.pdf

Der Wirtschaftsverband Wassersport e.V. bringt es auf den Punkt:

„Die Marina Zernsee ist ein Vorzeigeprojekt der Wassersportwirtschaft, das den aktuellen Bedürfnissen und Erwartungen der Branche entspricht.“

Und doch steht dieses Projekt vor dem Aus – nicht wegen mangelnder Sorgfalt, sondern wegen eines rechtlichen und politischen Stillstands.

Wir sind überzeugt:

Eine moderne, naturverträgliche Tourismusinfrastruktur muss im Dialog zwischen Behörden, Wirtschaft und Umweltverbänden gestaltet werden – nicht durch juristische Alleingänge. Deshalb setzen wir uns für eine transparente, faire und schnelle Klärung ein – im Sinne der Region, der Umwelt und der Menschen.

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