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Studie: Berufseinsteiger:innen sehen ​sich nur ein Jahr im ersten Job

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Logo JobTeaser (© JobTeaser)
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(openPR) ​Hochschulabsolvent:innen, die 2025 ins Berufsleben starten, betrachten ihren ersten Job vor allem als Sprungbrett. Die ideale Dauer ihrer Einstiegsstelle beträgt für sie 12 Monate. Das ist einer der Haupttrends, der aus der Studie „Gen Z und der erste Job: Die neuen Trends für 2025" des Gen Z Labs von JobTeaser und des EDHEC NewGen Talent Centre hervorgeht.

Jedes Jahr treten in Deutschland rund 300.000 Hochschulabsolvent:innen in den Arbeitsmarkt ein. Ob Ingenieur-, Managementschule oder Universität – die Erwartungen von Berufseinsteiger:innen an Arbeitswelt und Karriere sind bei allen drei Gruppen eine Mischung aus Optimismus, Pragmatismus und Anpassungswillen. Die vom JobTeaser Gen Z Lab und dem EDHEC NewGen Talent Centre durchgeführte Studie Gen Z und der erste Job: Die neuen Trends für 2025zeichnet eine grundsätzlich positive, aber auch realistische Wahrnehmung der Arbeitswelt. Die rund 1.200 befragten Studierenden und Absolvent:innen akzeptieren die aktuelle wirtschaftliche Unsicherheit als Realität und nutzen sie zu ihrem Vorteil, indem sie sich flexibel und offen für nicht-lineare Karrierewege mit vielseitigen Entwicklungsmöglichkeiten zeigen.

Der Arbeitsplatz als Ort der Selbstentfaltung ​

Allen gängigen Vorurteilen zum Trotz betrachtet die Generation Z Arbeit im Jahr 2025 als eine wichtige Quelle der Erfüllung (92%). Der Arbeitsplatz wird von 72% der jungen Talente positiv wahrgenommen. Im Vergleich zu Studierenden empfinden Berufseinsteiger:innen die Arbeitswelt mit zunehmender Praxiserfahrung als etwas weniger spannend (65% vs. 57%) und kollaborativ (58% vs. 52%). Doch im Vergleich zu Studierenden beurteilen sie den Arbeitsalltag als einfacher (50% vs. 28%) und entspannter (43% vs. 30%).

Insgesamt gehören neben einer guten Bezahlung (89%) auch ein wohlwollendes Arbeitsumfeld (86%), gute Beziehungen zum Team und den Kolleg:innen (85%) sowie eine angenehme Work-Life-Balance (84%) zu den wichtigsten Erwartungen an den ersten Job.

Der langfristige Vertrag ist kein „Must have“ für die Gen Z

Der Berufseinstieg ist für junge Talente vor allem eine Übergangserfahrung: Fast die Hälfte der Studierenden plant nach dem Abschluss keinen unbefristeten Arbeitsvertrag. 20% streben einen befristeten Vertrag an, 11% erwägen als Freelancer zu arbeiten, 6% sehen sich als Unternehmer:innen und 4% interessieren sich für ein Graduiertenprogramm. Ein unbefristeter Vertrag kommt immerhin noch für 54% in Frage.

Unsicherheit als Chance für Weiterentwicklung

Die ideale durchschnittliche Dauer für eine erste Stelle liegt bei nur einem Jahr, und eine große Mehrheit von 85% plant insgesamt nicht länger als zwei Jahre im ersten Job zu bleiben.

Mehr als ein Drittel geht sogar davon aus, in den nächsten Jahren die Branche und den geografischen Standort gewechselt zu haben. Bereits während des Studiums zieht mehr als die Hälfte der Befragten in Betracht, sich langfristig beruflich neu zu orientieren, sei es auf eigenen Wunsch oder aufgrund äußerer Umstände. Diese Unsicherheiten stehen auch in engem Zusammenhang mit den raschen technologischen Veränderungen: 40% machen sich Sorgen über die Auswirkungen von KI auf ihren Beruf.

Eine Generation, die ihre Karriere aktiv mitgestaltet

„Junge Absolvent:innen haben eine sehr flexible Vorstellung von ihrer Karriere. Statt nach einer linearen Laufbahn sind sie eher auf der Suche nach vielseitigen Erfahrungen. Sie nehmen ihre Karriere selbst in die Hand. Sie kennen ihre Prioritäten und sind gleichzeitig offen dafür, im Laufe ihres Berufslebens verschiedene Dinge auszuprobieren und sich neu zu orientieren. Diese Einstellung kann eine echte Chance für Unternehmen darstellen, vorausgesetzt, sie passen ihre Strategien an, um diesen Erwartungen nach Selbstverwirklichung und Mobilität gerecht zu werden“, sagt Adrien Ledoux, CEO von JobTeaser. ​
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Im ersten Job entdecken die jungen Menschen ihre Stärken und Schwächen. Wenn der Arbeitgeber ihnen hier zur Seite steht, ihnen mit Flexibilität und Offenheit begegnet, dann haben sie die Chance, ihren Platz im Unternehmen zu finden. Sei es durch die Neugestaltung des Aufgabenfelds, die selbstständige Leitung von Projekten oder auch interne Mobilität."


​Die Studie zeigt, dass die neue Generation Unternehmen nicht den Rücken kehrt, aber als Gegenleistung für Engagement und langfristige Bindung gewisse Forderungen stellt. Manager:innen und Personalverantwortliche müssen sich 2025 genauso flexibel und offen für Neues zeigen wie die Gen Z, wenn sie deren Ansprüchen gerecht werden wollen.

Alle Einzelheiten zu den Ergebnissen der Studie, inklusive Expertenempfehlungen zu den aktuellen Trends, finden Sie hier im vollständigen Bericht.
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​Der Europa-Benchmark ist unter diesem Link verfügbar.

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