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Pressemitteilung parcelLab: Weihnachtsretouren erzeugen in Deutschland 85.000 Tonnen CO2

08.01.202515:20 UhrLogistik & Transport

(openPR) Weihnachtsretouren erzeugen 85.000 Tonnen CO2: So können Online-Händler die Umwelt schützen

München, 8. Januar 2024 - Die Weihnachtszeit ist die Hochsaison für Online-Shopping - und gleichzeitig auch für Produktretouren. Das sorgt nicht nur für massive wirtschaftliche Schäden bei den Online-Händlern. Auch die Umwelt leidet unter der Retourenflut. Denn von den über 400 Millionen Paketen, die vor Weihnachten verschickt werden[1], kommt ein erheblicher Teil wieder zurück. Konkrete Zahlen zu den Retourenquoten im Weihnachtsgeschäft gibt es nicht, doch die Forschungsgruppe Retourenmanagement der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg ermittelte, dass 2022 fast jedes vierte verschickte Paket wieder zurückgeschickt wurde[2].

Diese Retouren-Lawine verursacht eine erschreckende Umweltbelastung: Denn jede Rücksendung stößt 849 Gramm CO2 aus[3]. 100 Millionen Retouren verursachen also eine Gesamtemission von rund 85.000 Tonnen CO2. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher deutscher Haushalt produziert jährlich 10,3 Tonnen CO2[4]. Die Weihnachtsretouren entsprechen damit dem Jahres-Kohlenstoffausstoß von mehr als 8.000 Haushalten. Um diese Menge zu neutralisieren, müssten 425.000 Bäume gepflanzt werden - eine Waldfläche, die 4.722 Hektar umfasst und in etwa der Größe von 6.611 Fußballfeldern entspricht.

Der Münchner Spezialist für Versandkommunikation, parcelLab, hat zehn Tipps zusammengestellt, wie Online-Händler ihr Retourenaufkommen nachhaltiger managen und so nicht nur die Umwelt schonen, sondern mitunter auch ihren eigenen Gewinn steigern können.

  1. Reduzieren Sie Retouren durch eine gute Produktpräsentation: Die Reduktion von Retouren beginnt bereits bei der Produktpräsentation. Online-Händler können Rücksendungen deutlich minimieren, indem sie hochwertige, detaillierte Produktbeschreibungen mit präzisen Bildern und authentischen Kundenbewertungen kombinieren. Je umfassender und transparenter die Produktinformationen, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden ihre Bestellung zurückschicken.
  2. Bieten Sie verlässliche Lieferprognosen: Ein wichtiger Grund, warum Produkte zurückgeschickt werden - gerade auch zu Weihnachten - sind unpünktliche Lieferungen. Informieren Sie Ihre Kunden schon auf der Produktdetailseite und auch im Checkout möglichst tagesgenau darüber, wann ihre Bestellung bei Ihnen ankommen wird und bieten Sie Ihnen über Echtzeit-Tracking die Möglichkeit, den Lieferstatus selbst zu recherchieren.
  3. Beraten Sie Ihre Kunden proaktiv: Eine proaktive Kundenberatung kann Mehrfachbestellungen und unnötige Retouren von Vornherein reduzieren. Frühzeitige Hinweise auf Kundenservice, persönliche Größenberatung und direkte Kontaktmöglichkeiten vor der Bestellung helfen Kunden, die passende Kaufentscheidung zu treffen.
  4. Nutzen Sie künstliche Intelligenz zur Retourenvermeidung: Künstliche Intelligenz bietet fortschrittliche Möglichkeiten zur Retourenoptimierung. Durch die Analyse von Retourenmustern können Online-Händler präventive Maßnahmen entwickeln, Produktangebote verbessern und Rücksendungen bereits im Vorfeld reduzieren. KI-gestützte Systeme ermöglichen eine datengetriebene und hocheffiziente Retourenstrategie.
  5. Digitalisieren Sie Ihre Retourenprozesse: Digitale Retourenlösungen ersetzen traditionelle papierbasierte Prozesse. Elektronische Rückgabeetiketten, vollständig digitale Retourenprozesse und Online-Erfassungen von Retourengründen sparen Ressourcen und vereinfachen gleichzeitig den Rückgabeprozess für Kunden.
  6. Machen Sie Retourenkosten transparent: Die transparente Kommunikation der Retourenkosten kann ein wirksames Instrument sein. Indem Online-Shops die tatsächlichen CO2-Emissionen, Versandkosten und ökologische Auswirkungen jeder Retoure offenlegen, schaffen sie Bewusstsein für die Umweltbelastung. Diese Transparenz kann Kunden zu überlegteren Kaufentscheidungen und einem nachhaltigeren Konsumverhalten motivieren.
  7. Bieten Sie Ihren Kunden Halte-Anreize: Effektive Anreizprogramme können Kunden motivieren, bestellte Waren zu behalten. Dazu gehören attraktive Rabatte für Nicht-Retourneure, ein Treuepunktesystem, das Behalteaktionen belohnt, oder exklusive Goodies für Kunden, die keine Rücksendungen tätigen. Diese Strategie schafft nicht nur finanzielle Anreize, sondern sensibilisiert Kunden auch für die Umweltauswirkungen von Retouren.
  8. Helfen Sie Ihren Kunden bei der Reparatur: Durch umfassende Reparaturanleitungen, detaillierte Video-Tutorials und interaktive Online-Workshops können Verbraucher ermutigt werden, kleine Mängel selbst zu beheben. Dieser Ansatz fördert nicht nur die Produktlebensdauer, sondern stärkt auch das Bewusstsein für Nachhaltigkeit.
  9. Motivieren Sie zur Retoure an lokalen Sammelstellen: Lokale und gemeinschaftsbasierte Rücksendeoptionen können die Logistik effizienter und umweltfreundlicher gestalten. Die Möglichkeit zur Rückgabe in lokalen Filialen, an speziellen Abgabestellen oder durch Nachbarschafts-Rücksendeoptionen reduziert Einzeltransporte und minimiert den CO2-Fußabdruck des Versandhandels.
  10. Implementieren Sie innovative Rücknahme- und Recycling-Prozesse: Innovative Rücknahme- und Recycling-Netzwerke eröffnen neue Möglichkeiten für nachhaltiges Retourenmanagement. Durch strategische Partnerschaften mit lokalen Recycling-Zentren, sozialen Einrichtungen und Upcycling-Initiativen können Produkte einen zweiten Lebenszyklus erhalten und Abfallmengen signifikant reduziert werden.


"Die Weihnachtsretouren sind nicht nur ein wirtschaftliches Problem für Online-Händler, sondern auch eine massive Herausforderung für unsere Umwelt", sagt parcelLab-Mitgründer Anton Eder. "Mit innovativen Strategien können wir den CO2-Ausstoß deutlich reduzieren und gleichzeitig das Kundenerlebnis verbessern."

[1] Quelle: Statista

[2] Quelle: Retourenforschung.de

[3] Quelle: Retourenforschung.de

[4] Quelle: Statista

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  • Saskia Müller & Kollegen
    Behringstrasse 111a
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