(openPR) In den vergangenen 15 Jahren häufen sich gesellschaftliche Krisen sowie radikale Umbrüche und treten in immer dichteren zeitlichen Abständen auf: die Finanz- und Wirtschaftskrise, digitale Transformationen in Wirtschaft und Arbeitswelten, die sogenannte „Migrationskrise“, die COVID-19-Pandemie, Russlands völkerrechtswidriger Angriffskrieg auf die Ukraine, Terrorismus, Rekord-Inflation, die globale Klimakrise mit ihren fundamentalen Auswirkungen auf unsere Lebensgrundlagen sowie vielfältige weitere Konfliktherde und gesellschaftliche Transformationen.
Auf dem Symposium wird vor dem Hintergrund kumulierender Krisen und Umbrüche der Frage nachgegangen, ob und wie das Public-Health-System dazu beitragen kann, die gesundheitlichen Folgen zu bewältigen, ihnen präventiv sowie in der Versorgung kommunikativ zu begegnen. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Bewertung aktueller Umbrüche im Public-Health-System und des Potentials aktueller Transformationen in der Public-Health-Landschaft.
Die Gesellschaft steht angesichts multipler Krisen sprichwörtlich „am Rande des Nervenzusammenbruchs“ (Lessenich, 2022). Die Bevölkerung zeigt Anzeichen einer „Veränderungserschöpfung“ (Mau et al., 2023). Alle diese Ereignisse und Entwicklungen beeinflussen die Gesundheit der Bevölkerung mittelbar und unmittelbar.
Sprechen werden u. a. Prof. Stephan Lessenich (Frankfurt), Prof. Anna Kühne (Dresden) und Prof. Robel Afeworki (Berlin). Außerdem gibt es Podiums- und Plenumsdiskussionen sowie Workshops.
Anmeldung ist noch bis zum 25.11.2024 möglich. www.zukunftsforum-public-health.de









