(openPR) Ulm, 22. Oktober 2024 – Die Julius Gaiser GmbH veranstaltete im Rahmen ihres GaiserForums eine Informationsveranstaltung zum Energieeffizienz-Gesetz (EnEfG). Harald Kretschmann, Geschäftsführer der Julius Gaiser GmbH, eröffnete das Event, das die Herausforderungen und Potenziale des Gesetzes beleuchtete. Ziel ist es, Unternehmen nicht nur auf die gesetzlichen Anforderungen vorzubereiten, sondern auch die Chancen der Abwärmenutzung aufzuzeigen.
Das EnEfG, das letztes Jahr in Kraft trat, setzt eine EU-Richtlinie um und fordert von Unternehmen mit einem Energieverbrauch über 2,5 GWh Maßnahmen zur Abwärmenutzung und Energieeinsparplänen. Martin Pfränger, Projektleiter beim Kompetenzzentrum Abwärme der Umwelttechnik BW GmbH, erklärte, dass Abwärme bis zu 15 % des industriellen Energiebedarfs decken kann. Die Nutzung sei ein zentraler Baustein zur Reduktion von Energieverbrauch und CO2-Emissionen.
Der „Gaiser Abwärme-Check“: Maßgeschneiderte Lösungen für Unternehmen
Christian Zeisberger, Bereichsleiter Projektentwicklung der Julius Gaiser GmbH, stellte den „Gaiser Abwärme-Check“ vor. Dieser hilft Unternehmen, Abwärme-Potenziale zu identifizieren und gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. Optimierungen, etwa bei Druckluft-Wärmerückgewinnung oder durch Booster-Wärmepumpen, könnten deutliche Einsparungen erzielen. Der Check bewertet vorhandene Abwärme-Quellen und zeigt Optimierungsmöglichkeiten auf, um Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen zu erreichen.
Praxisbeispiele für erfolgreiche Abwärmenutzung
Johannes Irmer, Geschäftsführer der Gaiser-Plan GmbH, präsentierte Praxisbeispiele aus der Industrie, die zeigen, wie durch die Anpassung der Infrastruktur Energieverbrauch und CO2-Emissionen gesenkt werden können. Besonders hob er die Wärme-Kälte-Kopplung hervor, die den Gaseinsatz in einem Projekt um bis zu 70 % reduzierte. Flexible Systeme wie Pufferspeicher und Wärmepumpen seien entscheidend bei schwankenden Abwärme-Quellen.
Fördermöglichkeiten zur Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen
Martin Pfränger informierte abschließend über aktuelle Förderprogramme, die Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen unterstützen. Er hob insbesondere die Beratungsförderung in Baden-Württemberg hervor, die bis zu 75 % der Kosten erstattet, sowie das Landesprogramm „Klimaschutz Plus“, das bis zu 200.000 Euro für CO2-mindernde Projekte bietet.
Networking und Austausch
Nach den Vorträgen konnten die Teilnehmenden die Themen bei einem Imbiss weiter vertiefen. Die Veranstaltung bot somit nicht nur Informationen, sondern auch eine Plattform für den Austausch von Best Practices. Harald Kretschmann zeigte sich erfreut über die hohe Resonanz und das positive Feedback der Teilnehmenden. „Wir haben heute gesehen, wie wichtig es ist, gemeinsam über neue Wege der Energieeffizienz zu sprechen und praxisnahe Lösungen zu entwickeln. Unsere Referenten haben eindrucksvoll gezeigt, dass die Umsetzung des EnEfG nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine große Chance für die Industrie darstellt.“
Die Julius Gaiser GmbH bedankt sich bei allen Teilnehmenden und Referenten und freut sich auf die kommenden Veranstaltungen im Rahmen ihrer Forumsreihe.













