(openPR) Während jede Baumart eine natürliche Wuchsform hat, kann es dennoch Unterschiede zwischen einzelnen Exemplaren geben. Vor allem, wenn es um die Bruchsicherheit in der Krone geht, verläuft das Wachstum nicht immer optimal. Hier kann die Zwieselbildung ein Grund dafür sein, dass Eigentümer eine Baumfällung veranlassen müssen.
Die Zwieselbildung ist insofern problematisch, als dass hohe Lasten auf den Stammkopf einwirken. Hält das Holz ihnen nicht mehr stand, sind Risse und Brüche die Folge. Im Sinne der Verkehrssicherungspflicht gilt es, genau solchen Ereignissen vorzubeugen. Sofern alle anderen Alternativen ausgeschöpft wurden, kann es daher dazu kommen, dass man den betroffenen Baum fällen lassen muss.
Im Notfall hat die Sicherheit Vorrang vor dem Baumschutz
Herabfallende Äste, nicht zu sprechen von ganzen Kronenteilen, können zu ernsten Verletzungen und Unfällen führen. Obwohl die Baumschutzverordnung von Berlin bestimmte Arten unter Schutz stellt, geht die allgemeine Sicherheit vor. Nichtdestotrotz muss bei Maßnahmen wie massiven Rückschnitten oder Fällarbeiten eine behördliche Ausnahmegenehmigung eingeholt werden. Damit solche Maßnahmen gar nicht erst notwendig werden, muss die Stand- und Bruchsicherheit im Rahmen der Baumpflege gefördert werden. Eine Stelle, an der es potentiell zu einem Bruch kommen kann, ist der Stammkopf. Teilt sich der Hauptstamm in mehrere gleichwertige Stämmlinge auf, wird deren Vergabelung als Zwiesel beschrieben. Je nachdem, in welchem Winkel sie zulaufen, wird zwischen U-förmigen Zugzwieseln und V-förmigen Druckzwieseln unterschieden.
Im direkten Vergleich weisen U-Zwiesel dank ihrer Abrundung eine höhere Belastbarkeit auf. Bei V-Zwieseln hingegen entsteht eine Engstelle, die gegenüber hohen Zugkräften – beispielsweise starken Winden – anfällig ist.
Heißt es also, dass man nur aufgrund eines solchen Zwiesels den Baum fällen lassen muss? Nicht unbedingt. Präventivmaßnahmen wie eine Kronensicherung mittels Seilsystem stützen die betroffenen Baumteile ab und minimieren die Schwingungen in der Krone. Auch eine Kronenreduktion kann den Zwiesel entlasten, hat aber Auswirkungen auf die Baumvitalität. Insofern ist die Umsetzung einer Baumfällung im Notfall erst dann sinnvoll, wenn alle anderen Möglichkeiten zum langfristigen Erhalt des Baumes unzureichend sind.
Zwiesel oft nicht der einzige Grund für eine Baumfällung
Druckzwiesel haben das Potential, die Bruchsicherheit eines Baumes zu verringern. Der einzige Grund, den Baum zu entfernen, sind sie aber oftmals nicht. Durch feine Risse in der Vergabelung können Krankheitserreger und Schädlinge einfallen, welche die Baumvitalität auf Dauer zusätzlich schwächen. Es ist also eine gründliche Einschätzung nötig. Ohnehin ist es ratsam, sichere und professionelle Baumfällarbeiten vom Fachmann umsetzen zu lassen. Ein weiterer Faktor ist der Standort selbst. Gerade in Berlin gibt es viele Grundstücke und Gärten, die für Maschinen aufgrund mangelnden Platzes nicht erreichbar sind. Betriebe wie die A-Z Garten- und Landschaftspflege realisieren nicht nur klassische Fällungen, sondern auch komplexere Vorhaben. Dank der Seilklettertechnik können Baumfällungen auf engstem Raum umgesetzt werden, um die Verkehrssicherheit an jedem Standort wiederherzustellen.


Die A-Z Garten- und Landschaftspflege GmbH in Berlin steht privaten, öffentlichen sowie gewerblichen Kunden kompetent zur Seite. Das Leistungsspektrum im Garten- und Landschaftsbau erstreckt sich über die Gartenpflege, Gartenbau, Pflasterarbeiten, Verlegen von Rollrasen bis hin zur Baumfällung.










