(openPR) Münster / Kiel - Unverwundbar ist kein Unternehmen. Deshalb sind frühzeitiges Krisenmanagement und professionelle Krisenkommunikation unverzichtbar, so ein Resümee des Krisengipfel 2007 im Schloss der Universität Münster. Rund 180 Pressesprecher und Führungskräfte tauschten dort ihre Erfahrungen über Krisenprävention und Katastrophenbewältigung aus. "Das Krisenmanagement in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Immer mehr Unternehmen und Behörden reagieren schnell und effektiv auf Krisensituationen", sagt Krisengipfel-Initiator Frank Roselieb vom Kieler Krisennavigator - Institut für Krisenforschung.
Mit dem Staat als Koordinator des Krisenmanagements hat Deutschland während der Fußballweltmeisterschaft 2006 gute Erfahrungen gemacht. "Das nationale Sicherheitskonzept und die Sicherheitskooperation mit dem Veranstalter haben sich bewährt", so Beate Coellen vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Auf Störfälle vorbereitet zu sein und im Ernstfall schnell zu reagieren, ist auch die Maxime der E.ON Netz GmbH. "Reputation ist ein guter Krisenpuffer und Krisenvermeidung die beste Krisenprävention", so E.ON-Manager Dr. Christian Schneller beim Krisengipfel in Münster.
Die Rolle des investigativen Journalismus in Krisenzeiten diskutierte Prof. Dr. Ulrike Röttger vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster mit Pressesprechern, Krisenberatern und Journalisten u.a. von "Die Zeit", "Manager Magazin" "Monitor" und "Bildblog.de". "Investigativer Journalismus zwingt das Krisenmanagement zum Nachdenken und kann so im besten Fall eine weitere Eskalation verhindern", betonte Mathias Werth, stellvertretender Redaktionsleiter "Monitor" beim Westdeutschen Rundfunk im Rahmen der Expertenrunde.
Der Krisengipfel 2007 ist der fünfte seiner Art und wird seit 2001 vom Kieler Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, einem "Spin-Off" der Universität Kiel, an jährlich wechselnden Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgerichtet.
Weitere Informationen: www.krisengipfel.de
Pressekontakt:
Frank Roselieb (Institut für Krisenforschung, Kiel)
Telefon: +49 (0)431 56 06 - 480
E-Mail:
Ulrike Röttger (Institut für Kommunikationswissenschaft, Münster)
Telefon: +49 (0)251 83 - 24 261
E-Mail:
Über Krisennavigator (www.krisennavigator.de)
Als "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erbringt das Krisennavigator - Institut für Krisenforschung für Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Verbände vielfältige Dienstleistungen in den Bereichen Krisenforschung, Krisenberatung, Kriseninformation und Krisentraining. Tätigkeitsschwerpunkte sind Krisenmanagement, Krisendiagnose, Krisenkommunikation, Issues Management, Risikomanagement, Sicherheitsmanagement, Notfallmanagement, Katastrophenmanagement, Restrukturierung und Strategie. Weitere Informationen können im Internet unter www.krisennavigator.de abgerufen werden.













