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Kommt es zu einer totalen Disruption der Printmedien, das Jahr der Wahrheit!?

15.02.202419:24 UhrIT, New Media & Software
Bild: Kommt es zu einer totalen Disruption der Printmedien, das Jahr der Wahrheit!?
Andreas Möhle CDO Peine APP Aktuell (© SAM Social APP Marketing UG (haftungsbeschränkt))
Andreas Möhle CDO Peine APP Aktuell (© SAM Social APP Marketing UG (haftungsbeschränkt))

(openPR) Der Zusammenbruch der Printmedien ist ein Thema, das in den letzten Jahren viel diskutiert wird. Die Digitalisierung und das Internet haben zu tiefgreifenden Veränderungen in der Medienlandschaft geführt. Traditionelle Zeitungen und Magazine sehen sich mit sinkenden Auflagen und Anzeigenerlösen konfrontiert. Es stellt sich die Frage, ob es zu einer totalen Disruption kommt oder ob die Printmedien sich neu erfinden können. Das Jahr könnte daher für sie zur Wahrheitsprobe werden.

1. Rückgang der Auflage: Die gedruckte Auflage von Zeitungen und Zeitschriften sinkt seit Jahren kontinuierlich. Viele Leser bevorzugen mittlerweile digitale Inhalte, die sie jederzeit und überall abrufen können. Das Problem ist nur, das die digitalen Formate der Verlage die Verluste bei Print nicht ausgleichen können.

2. Werbeeinnahmen: Die Printwerbung hat stark unter dem Aufstieg des Online-Marketings gelitten. Unternehmen investieren zunehmend in digitale Werbeformate, da diese oft kosteneffizienter und zielgruppengenauer sind.

3. Veränderung des Leseverhaltens: Insbesondere jüngere Generationen konsumieren Nachrichten vermehrt über Online-Plattformen und soziale Medien. Die traditionelle Tageszeitung verliert somit an Relevanz.

4. Kostenfaktor: Die Produktion einer Printausgabe ist teuer – von Druckkosten bis hin zur Logistik. Im digitalen Bereich entfallen viele dieser Kosten, was gerade kleinere Verlage dazu veranlasst, vermehrt auf digitale Formate zu setzen.

5. Innovation im digitalen Journalismus: Viele Medienunternehmen haben erkannt, dass sie sich neuen Technologien öffnen müssen, um relevant zu bleiben. Sie investieren in mobile Apps, interaktive Inhalte und personalisierte Nachrichtenangebote.

Diese Beispiele verdeutlichen den Strukturwandel in der Medienlandschaft und zeigen, dass der Zusammenbruch der Printmedien ein komplexes Thema ist, das verschiedene Aspekte betrifft. 

Für Städte und Landkreise gibt es verschiedene Lösungsansätze, um den Zusammenbruch der Printmedien zu bewältigen und ihre lokale Berichterstattung aufrechtzuerhalten:

1. Lokale Online-Plattformen: Städte und Landkreise können eigene digitale Plattformen aufbauen, auf denen lokale Nachrichten und Informationen gebündelt werden. Hierbei können sie mit regionalen Medienunternehmen zusammenarbeiten, um qualitativ hochwertige Inhalte bereitzustellen.

2. Förderung von lokalem Journalismus: Öffentliche Gelder können genutzt werden, um unabhängigen Journalismus vor Ort zu unterstützen. Dies kann beispielsweise durch die Finanzierung von lokalen journalistischen Projekten oder die Schaffung von Stipendien für Nachwuchsjournalisten geschehen.

3. Kooperationen mit Schulen und Universitäten: Durch Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen können Städte und Landkreise junge Talente fördern und ihnen eine Plattform bieten, um über lokale Themen zu berichten. Praktika und Mentoring-Programme können ebenfalls dazu beitragen, den Nachwuchs im Journalismus zu stärken.

4. Nutzung sozialer Medien: Städte und Landkreise sollten verstärkt soziale Medien nutzen, um ihre Bürgerinnen und Bürger über aktuelle Ereignisse und Entwicklungen zu informieren. Durch regelmäßige Updates und Interaktion mit der Gemeinschaft können sie eine starke Online-Präsenz aufbauen.

5. Bürgerjournalismus fördern: Bürgerinnen und Bürger können als "Bürgerjournalisten" aktiv in die Berichterstattung einbezogen werden. Städte und Landkreise können Workshops oder Schulungen anbieten, um interessierte Menschen in den Grundlagen des Journalismus zu schulen und ihre Beiträge zu fördern.

Diese Lösungsansätze ermöglichen es Städten und Landkreisen, trotz des Zusammenbruchs der Printmedien eine lokale Berichterstattung aufrechtzuerhalten und die Bürgerinnen und Bürger weiterhin mit relevanten Informationen zu versorgen.

Der Zusammenbruch der Printmedien hat auch Auswirkungen auf gewerbliche Werbetreibende aus Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistung. Hier sind einige mögliche Effekte:

1. Veränderung des Werbeverhaltens: Mit dem Rückgang der Printmedien verlagern sich auch die Werbebudgets der Unternehmen hin zu digitalen Kanälen wie Suchmaschinenmarketing, sozialen Medien oder Influencer-Marketing. Gewerbliche Werbetreibende müssen ihre Werbestrategien anpassen und verstärkt auf Online-Werbung setzen, um ihre Zielgruppen effektiv zu erreichen.

2. Gezielte lokale Online-Werbung: Durch die Digitalisierung haben gewerbliche Werbetreibende die Möglichkeit, ihre Werbung gezielt auf lokale Zielgruppen auszurichten. Über Online-Plattformen und soziale Medien können sie ihre Angebote und Dienstleistungen lokal bewerben, um potenzielle Kunden in ihrer unmittelbaren Umgebung anzusprechen.

3. Bewertungsplattformen und Empfehlungen: Mit dem Aufstieg des Internets haben sich Bewertungsplattformen wie Google Maps oder Yelp etabliert. Gewerbliche Werbetreibende aus den genannten Branchen sollten darauf achten, dass sie positive Bewertungen erhalten und aktiv mit ihren Kunden interagieren, um eine gute Reputation aufzubauen. Mundpropaganda spielt online eine immer wichtigere Rolle.

4. Content-Marketing: Durch die eigene Erstellung von relevantem Content können gewerbliche Werbetreibende ihr Fachwissen demonstrieren und eine enge Bindung zu ihren Kunden aufbauen. Blogs, Videos oder Podcasts können genutzt werden, um informative und unterhaltsame Inhalte zu liefern, die das Interesse der Zielgruppe wecken und die Markenbekanntheit steigern.

5. Lokale Kooperationen: Gewerbliche Werbetreibende aus Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistung können sich zusammenschließen und lokale Kooperationen eingehen. Gemeinsame Aktionen, Veranstaltungen oder Rabattaktionen können dazu beitragen, mehr Aufmerksamkeit zu generieren und Kunden anzulocken.

Es ist wichtig für gewerbliche Werbetreibende in diesen Branchen, sich den veränderten Gegebenheiten anzupassen und neue Möglichkeiten im digitalen Bereich zu nutzen, um ihre Werbeziele zu erreichen und mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben.

Digitale Plattformen für Städte und Landkreise sind Online-Plattformen, die Informationen, Dienstleistungen und Angebote lokal bündeln. Sie dienen als zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, um relevante Informationen über ihre Stadt oder ihren Landkreis abzurufen und mit lokalen Unternehmen in Kontakt zu treten. Gewerbliche Werbetreibende aus Handel, Gastronomie und Dienstleistung können von diesen Plattformen profitieren, indem sie ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren und gezielt lokale Zielgruppen erreichen.

Hier sind einige Aspekte des Konzepts digitaler Plattformen für Städte und Landkreise:

1. Lokale Unternehmensprofile: Auf der Plattform können gewerbliche Werbetreibende ihre eigenen Profile erstellen, auf denen sie Informationen wie Öffnungszeiten, Kontaktdaten, Produktangebote oder Speisekarten präsentieren können. Dadurch werden sie sichtbarer für potenzielle Kunden und können ihr Angebot gezielt bewerben.

2. Veranstaltungskalender: Digitale Plattformen bieten oft einen Veranstaltungskalender, auf dem lokale Events, Aktionen oder Sonderangebote angezeigt werden können. Gewerbliche Werbetreibende können ihre eigenen Veranstaltungen eintragen und so eine größere Aufmerksamkeit dafür generieren.

3. Bewertungen und Empfehlungen: Die Plattform kann Funktionen zur Bewertung und Empfehlung von Unternehmen enthalten. Dies ermöglicht es Kunden, ihre Erfahrungen zu teilen und anderen Nutzern bei der Entscheidungsfindung zu helfen. Gewerbliche Werbetreibende sollten darauf achten, positive Bewertungen zu erhalten und aktiv auf Feedback zu reagieren.

4. Werbemöglichkeiten: Digitale Plattformen bieten oft verschiedene Werbemöglichkeiten für gewerbliche Werbetreibende an, wie zum Beispiel Bannerwerbung oder Newsletter-Platzierungen. Dadurch können sie ihre Reichweite erhöhen und gezielt lokale Zielgruppen ansprechen.

5. Vernetzung mit anderen Akteuren: Auf den Plattformen können gewerbliche Werbetreibende auch mit anderen lokalen Akteuren vernetzt werden, beispielsweise mit Tourismusorganisationen, Handelsverbänden oder lokalen Vereinen. Dies ermöglicht Kooperationen und gemeinsame Aktionen zur Stärkung der lokalen Wirtschaft.

Am problematischsten ist das durch den Wegfall einer gedruckten Zeitung eine sehr große Zielgruppe nicht mehr erreicht wird, denn die Online Abos holen laut den aktuellen Zahlen den Verlust an örtlichen Lesern bei weitem nicht auf. 

Digitale Plattformen bieten gewerblichen Werbetreibenden aus Handel, Gastronomie und Dienstleistung eine digitale Präsenz und die Möglichkeit, lokal relevante Zielgruppen anzusprechen. Sie fördern die Sichtbarkeit, Interaktion und Vernetzung innerhalb der lokalen Gemeinschaft und tragen so zur Stärkung der hiesigen Wirtschaft bei.

Diese Problematik haben wir bereits vor einigen Jahren erkannt und die Online Plattform Peine APP Aktuell ins Leben gerufen. Digital vernetzt füllt sich das System mit relevanten Nachrichten vieler Bereiche des öffentlichen Lebens und ist somit auch für gewerblich Werbende eine relevante Plattform für mehr Sichtbarkeit und Präsenz. Es macht also einen entscheidenden Unterschied ob Internet Nutzer über Suchmaschinen wie Google etwas suchen oder ob sie beim stöbern in regionalen Nachrichten oder in sozialen Medien darauf stoßen. Letzteres führt oftmals zu einer Veränderung des Kaufverhaltens, da die Nutzer das regionale Angebot in der Regel gar nicht in vollem Umfang kennen. Kaufen vor Ort und Nachhaltigkeit sind eben nicht nur ein Trend, man muss das regionale Angebot einfach mehr in den Fokus rücken und die Informationen zu den Nutzern transportieren. Kostengünstiger als ein Zeitungsinserat ist es über eine digitale Plattform allemal.

Weitere Infos Sam Social APP Marketing UG (haftungsbeschränkt)

Regionale Wirtschaftsförderung Fuhse Taler Gutschein

- Von Andreas Möhle CDO

 

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