(openPR) Berlin, 15.03.2007 – Wenn der Frühling einzieht, steckt unsere Haut noch im Winterschlaf. Kälte und Heizungsluft haben ihr in den vergangenen Monaten viel Feuchtigkeit und Nährstoffe entzogen. Die Haut fühlt sich trocken und fahl an. Dem entgegenwirken lässt sich mit einer persönlichen Pflegeserie auf Basis eines Apfels. In Südtirol, wo der Apfelanbau bereits seit 1.200 Jahren betrieben wird, wird der Apfel zur äußerlichen Anwendung schon lange verwendet.
„Die Hausapotheken waren früher voll mit heilenden Mittelchen und schönheitsfördernden Salben, die aus dem Apfel hergestellt wurden“, erzählt Kosmetikerin Martina Garber, die in Südtirol ihre eigene Apfelkosmetiklinie hat. „Äpfel sind für die Hautpflege besonders gut geeignet, weil sie viele Nährstoffe und denselben ph-Wert wie die Haut haben“, so Garber weiter. Der hohe Wassergehalt spendet der Haut Feuchtigkeit, das Pektin unterstützt die Regenerierung. Zudem versorgen Säuregehalt, Spurenelemente und Mineralien die Haut mit wertvollen Nährstoffen. Äpfel in Kombination mit natürlichen Ölen machen die Haut aufnahmefähig und besonders geschmeidig.
Südtiroler Äpfel sind in Deutschland in allen Supermärkten erhältlich. Für jede Kosmetik empfiehlt Martina Garber eine andere Apfelsorte aus ihrer Südtiroler Heimat.
Weitere Informationen unter: www.suedtirol.info/apfel oder www.vitaform.it
Apfelpeeling
Zutaten: 1 Apfel (empfohlene Sorte: Braeburn oder Winesap)
Den Apfel in zwei Hälften teilen (für Körperpeeling) oder vierteln (für Gesichtspeeling), dabei auf glatte Schnittstellen achten. In kreisenden Bewegungen mit sanftem Druck über das vorgereinigte, noch feuchte Gesicht oder den Körper reiben. Der Säure- und Zuckergehalt sorgt für eine feine und glatte Haut, das Pektin für ausreichend Feuchtigkeit. Da das Peeling nicht klebrig ist, danach nicht abwaschen, sondern einwirken lassen.
Apfel-Hafer-Maske
Zutaten: 1 TL Bienenhonig, 1 EL Haferflocken, 1 Apfel (empfohlene Sorte: Red Delicious)
Den Hafer ein paar Minuten aufquellen lassen und den Apfel mit der Schale (da sich direkt unter der Schale die meisten Wirkstoffe befinden) fein reiben. Anschließend den Hafer mit dem Apfelbrei und dem Honig vermischen, auftragen und 30 Minuten einwirken lassen. Mit lauwarmen Wasser abspülen. Die Gesichtsmaske wirkt besonders gut gegen fahle und unterernährte Haut.
Apfelöl
Zutaten: 200 ml Traubenkernöl, 1 süßer Apfel (empfohlene Sorte: Fuji)
Den Apfel aufschneiden und in das Traubenkernöl legen. Ein bis zwei Tage ziehen lassen, bis das Öl eine rötliche Farbe angenommen hat. Der Apfel sollte allerdings nicht länger als 48 Stunden eingelegt werden, da er schnell verderben kann. Das Öl nimmt die Wirkstoffe des Obstes auf und kann als Körper-, Massage- oder Badeöl verwendet werden. Der süße Fujiapfel hat einen besonders hohen Hyalurongehalt, der dafür sorgt, dass die Haut nach der Pflege wieder gesund und prall aussieht.
Apfelbalsam
50ml Apfelöl (Herstellung siehe oben), 10g Bienenwachs (in gelb oder weiß, in der Apotheke erhältlich), einige Tropfen Apfelessenz oder Rosenblütenessenz (ebenfalls in der Apotheke erhältlich)
Das Bienenwachs erwärmen bis es flüssig ist, Apfelöl hinzugeben und zu einer homogenen Masse verrühren. Ein paar Tropfen Apfel- oder Rosenblütenessenz hinzufügen, verrühren und in einen Cremetiegel füllen. Erkalten lassen bis die Masse fest ist. Die Creme eignet sich hervorragend als Balsam gegen raue Lippen und als Heilsalbe. Bei normaler Zimmertemperatur hält sich der Apfelbalsam etwa ein halbes Jahr.
Apfel-Zitronenlotion
Zutaten: 1 sauerer Apfel (empfohlene Sorten: Granny Smith oder Pink Lady), 2 EL Zitronensaft, 50 ml Orangenblütenwasser
Den Apfel mit der Schale reiben und passieren, Zitronensaft und Orangenblütenwasser zufügen. Kühl aufbewahrt hält sich die Lotion ungefähr drei Wochen lang. Sie hilft bei unreinen Teint und gegen Altersflecken, da sie die Haut bei mehrfacher Anwendung natürlich aufhellt.










