(openPR) 30-jährigen Firmenjubiläum der Futura Marketing- und Vertriebsservice GmbH
Kißlegg-Zaisenhofen: Sie haben sicher schon mal einen Urlaub in Deutschland geplant, und sich Prospektmaterial zusenden lassen, richtig? Was denken Sie, wer diese Prospekte wohl für Sie gepackt und versendet hat?
1993 gründete Werner Brigel die Firma Futura-Marketing als Lettershop für den Tourismusbereich und führte sie bis ins Jahr 2019. Kurz vor Corona, wurde die Firma von Kurt Schauer, einem erfolgreichen Medienunternehmer aus Wangen, übernommen. Keiner der Beteiligten konnte damals ahnen, dass eine Ausnahmesituation wie Corona ein 26 Jahre lang erfolgreich laufendes Geschäftsmodell innerhalb eines Jahres radikal verändern würde. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Industriegebiet Kißlegg-Zaisenhofen der Hotspot für Tourismus-Destinationen in ganz Europa.
Ob Helgoland, die Region Hochschwarzwald oder die Insel Juist, die Kunden von Futura kommen aus ganz Europa. Täglich verließen zum Teil über 1000 individuell gepackte Tourismus-Sendungen das Firmengelände und gingen in die ganze Welt.
Corona hat dieses Geschäftsmodell von heute auf morgen schlagartig verändert. Durch den Lockdown und die Schließung von Hotels und Gaststätten ist der Versand quasi auf Null heruntergefahren. Ohne Kurzarbeit und staatliche Hilfen wäre ein Fortbestand der Firma sehr schwer möglich gewesen.
Was also tun? Neukunden im Tourismusbereich zu erschließen war unmöglich. Nachdem aber der Online-Handel einen Boom erlebte, reifte schnell die Idee, in dieses Geschäftsmodell einzusteigen und das Unternehmen neu zu positionieren. “Ob wir Prospekte oder Produkte lagern, kommissionieren und versenden ist eigentlich egal", dachte sich Kurt Schauer und investierte hohe Summen in Software, Hardware und Schulungen der Mitarbeiter. Gleichzeitig wurde das Werbebudget massiv erhöht, um weitere Neukunden zu gewinnen.
Nachdem zur Carbunus-Mediengruppe, die Kurt Schauer als alleiniger Gesellschafter führt, auch der Futura-Lettershop, die KAOS Werbeagentur und die Druckerei KSW/Panthera gehört, konnten die internen Ressourcen zielführend genutzt werden. Mit Hilfe einer neuen Website, zahlreichen Performance-Marketing und einer Vielzahl an Print-Mailings gelang es innerhalb eines Jahres, die fehlenden Umsätze aus dem Tourismus mit Neugeschäft aus dem eCommerce-Bereich auszugleichen.
“Das Konsumverhalten der Urlauber hat sich stark verändert”, sagt Kurt Schauer. Die Tourismus-Industrie hat stark digitalisiert, so dass es viele Prospekte, die es früher in Papierform gab, heute nicht mehr gibt. Nachdem auch viel kurzfristiger gebucht wird, sind Prospektanfragen heute nicht mehr so gefragt wie früher.
Was aber weiterhin gefragt ist, sind Drucksachen mit wirklichem “Mehrwert” wie z.B. Wanderkarten und Radwanderkarten. Diese werden im eigenen Verlag erstellt, publiziert und in der eigenen Druckerei gedruckt – der Versand erfolgt natürlich über die Futura Marketing- und Vertriebsservice GmbH.
Durch den Einstieg in den Bereich eCommerce haben sich auch weitere Türen geöffnet. Kunden, die bisher noch keinen Online-Shop haben, können neben der Webshop-Erstellung auch die komplette Wertschöpfungskette im Bereich eCommerce bei Futura beziehen. Der Kunde muss sich also nur noch um die Produktion seiner Produkte kümmern, den Rest übernimmt die Carbunus Mediengruppe als zuverlässiger Fulfillment-Dienstleister.
Inzwischen versendet Futura neben Tourismus-Prospekten auch Fahrradzubehör, Campingartikel, Gartenprodukte, Nahrungsergänzungsmittel und vieles andere mehr. Tagtäglich verlassen wieder mehrere hundert Sendungen in alle Welt das Firmengelände.
Corona hat gezeigt, dass kein noch so solides Geschäftsmodell völlig krisenfest ist. 2019 auf der Messe CMT in Stuttgart wurde noch von traumhaften Wachstumsraten im Tourismus gesprochen und ein Jahr später lag für zwei Jahre alles am Boden. Ein ganz anderes Bild auf der CMT 2023. Massen an Besuchern, die sich über Urlaube in Stuttgart informieren und vor allem eins wollen – Prospekte, Wanderkarten und weiteres Informationsmaterial zum Mitnehmen!
Was bringt die Zukunft? Auch wenn sich die Umsatzzahlen im Online-Handel nach den Boom-Jahren auf hohem Niveau eingependelt haben, hat sich eCommerce in allen Bereichen fest etabliert und ist die Zukunft für den Handel, davon ist Kurt Schauer überzeugt. Bis zum nächsten Firmenjubiläum wird sich das Geschäftsmodell sicher weiterentwickeln und vielleicht erfolgt ja der Versand dann schon über Drohnen und mit Hilfe von künstlicher Intelligenz.













