(openPR) Dieser Artikel gibt allgemeine Informationen zum Thema „Hochbegabte Kinder“ und beschäftigt sich mit der Möglichkeit des therapeutischen Sandspiels als ein Baustein in der verständigen Begleitung und Förderung hochbegabter Kinder.
Die folgenden Beschreibungen beziehen sich sowohl auf hochbegabte (IQ über 130, ca. 2-3%) als auch auf überdurchschnittlich begabte (IQ 115-130, ca. 15%) Kinder.
Typische Merkmale
Hochbegabte Kinder besitzen eine deutlich über dem Durchschnitt liegende intellektuelle Begabung, häufig in einem oder mehreren Bereichen, z.B. in Sprache, Sport oder Mathematik. Sie verfügen über ausgeprägte Denk- und Problemlösefähigkeiten, eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Gedächtnisleistung. Sie können lebhaft und aufgeweckt sein, besitzen häufig eine ausgeprägte Kreativität. Hochbegabte Kinder besitzen neben der hohen intellektuellen Begabung häufig auch einen deutlich sensiblen / empfindsamen Anteil. Sie besitzen ein großes POTENTIAL zu besonderen und über dem Durchschnitt liegenden Leistungen, nutzen ihr enormes Potential in der Regel nicht automatisch für das Erreichen außergewöhnlicher Leistungen, sondern benötigen eine verständige Begleitung und Förderung sowie passende Rahmenbedingungen. Hochbegabte Kinder sind erfahrungsgemäß an einer regelmäßigen, aktiven Freizeitgestaltung interessiert, fragen häufig nach (intellektuellen) Anregungen, z.B. in Form von Unternehmungen mit der Familie. Grundsätzlich haben sie die gleichen emotionalen und sozialen Bedürfnisse wie andere Kinder.
Mögliche Probleme und Herausforderungen
Hochbegabte Kinder können bei ungünstigen Rahmenbedingungen zu sogenannten Minderleistern ("Underachievern") werden. Sie können im Schulalltag vor großen Herausforderungen stehen bzw. besorgende Verhaltensweisen zeigen, z.B. missverstanden werden / sich missverstanden oder ungerecht behandelt fühlen, unmotiviert sein, Mitarbeit / Leistung verweigern, Reizüberflutung aufgrund der hohen Sensibilität, Langeweile, sich zurückziehen / isolieren, auffällig albern sein, aggressive Verhaltensweisen zeigen, ...
Ebenso können sie, besonders bei ungünstigen Rahmenbedingungen, Unwissen oder Unverständnis, besondere seelische Belastungen erfahren, z.B. das ständige Gefühl, anders ("nicht richtig / nicht in Ordnung") zu sein.
Therapeutisches Sandspiel als Baustein in der Begleitung hochbegabter Kinder
In der Praxis stehen der seelische und der sensible Anteil des hochbegabten Kindes im Vordergrund. Als EINEN Baustein in der Begleitung hochbegabter Kinder bietet Björn Hillebrand die Sandspieltherapie an, eine Methode der Psychotherapie, die sowohl tiefere, teils unbewusste Teile der Seele als auch den Intellekt und ebenso die Kreativität anspricht.
In regelmäßigen Elterngesprächen reflektieren wir die seelisch-emotionalen (Entwicklungs-) Prozesse, die möglicherweise im Rahmen der Sandspieltherapie geschehen. Ebenso thematisieren wir die Rahmenbedingungen einer hilfreichen Begleitung und Förderung des überdurchschnittlich oder hochbegabten Kindes und tauschen uns über die Entwicklung des Kindes im (Schul-)Alltag aus.
Eltern hochbegabter Kinder
Eltern hochbegabter oder überdurchschnittlich begabter Kinder sind erfahrungsgemäß aufgrund einer möglicherweise neben der hohen intellektuellen Begabung bestehenden seelisch-emotionalen Problematik und aufgrund möglicher Alltags/ Schulprobleme ihres Kindes besorgt.
Hier besteht die Möglichkeit, auch mit den – teilweise überforderten bzw. durch einen möglicherweise bereits gegangenen „Leidensweg“ – gestressten, angespannten, ratlosen, ausgebrannten, manchmal sogar verzweifelten Eltern PER SE zu arbeiten. Hier können Gespräche, Psychotherapie oder auch entspannende manuelle Behandlungen hilfreich sein.













