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Gesundheitliche Ungleichheit – Depressionen können nicht jeden treffen!

13.05.202212:52 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Gesundheitliche Ungleichheit – Depressionen können nicht jeden treffen!
Gesundheitliche Ungleichheit (© inkognito-philosophin)
Gesundheitliche Ungleichheit (© inkognito-philosophin)

(openPR) Gesundheitliche Ungleichheit: kaum ein Faktor hängt so stark mit unserer Gesundheit zusammen, wie der sozioökonomische Status. Insbesondere bei Depressionen ist eine Verbindung zur Armut durch verschiedenste Studien belegt. Aber wer ist in Deutschland arm und wird in Sachen Gesundheit ungleich behandelt? Und was bedeutet so ein Leben?

Depressionen können jeden treffen, heißt es immer. Aber trifft sie nicht einige mehr als andere? Heute ist durch wissenschaftliche Studien belegt: Depressionen werden durch Armut stark begünstigt.

Je niedriger die sozioökonomische Position eines Menschen, desto höher ist sein Risiko für depressive Störungen.

Und auch für andere psychische sowie körperliche Krankheiten!

Besser gestellte Personen suchen sich zwar eher Hilfe bei gesundheitlichen Problemen, aber die schlechter gestellten Menschen sind häufiger krank. Auch das ist Teil gesundheitlicher Ungleichheit.

Was heißt das jetzt?

Sind soziale Ungleichheiten also der entscheidende Einflussfaktor für die körperliche und psychische Gesundheit eines Menschen? Dazu muss ich hier ein wenig ausholen und das Thema (relative) Armut in Deutschland erläutern.

 

Muster gesundheitlicher Ungleichheit

Soziale Unterschiede sind heute weniger sichtbar, manifestieren sich aber nach wie vor in gesundheitlichen Unterschieden & Ausgrenzung nach Bildung, Beruf, Einkommen und Vermögen.

Internationale Experten sind sich einig: gesundheitliche Ungleichheiten laufen & entwickeln sich parallel zu sozialen Ungleichheiten (5).

Gesundheitliche und soziale Ungleichheiten treten nicht punktuell auf, sondern umfassen die gesamte Lebensspanne eines Menschen. Der Beginn liegt meist in der Kindheit (Familienarmut) und lässt sich selbst durch soziale Aufstiege sehr schwer kompensieren.

Ungleichheiten spielen bei fast allen körperlichen & psychischen Krankheiten eine Rolle. Insbesondere bei den häufigsten Erkrankungen: Herz-Kreislauf-Beschwerden, Diabetes, Magenkrebs, Lungenkrebs, Depressionen, Angststörungen und Zahnkrankheiten.

In allen Ländern gibt es gesundheitliche Ungleichheiten, die auf sozioökonomische Faktoren zurückgehen

Gesundheitliche Unterschiede nach Sozialstatus verstärken sich in Krisen und Zeiten des politisch-gesellschaftlichen Wandels (Umbruch)

 

Depressionen sind keine Einzelschicksale

Untere Berufsschichten sind besonders häufig von Depressionen betroffen

Geld allein macht nicht glücklich, schon klar. Trotzdem gibt es eine Kausalität zwischen niedrigem sozioökonomischen Status und Depression, die man nicht klein reden kann.

Neuere Untersuchungen über den Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit & Gesundheit belegen deutlich, dass viele Krankheiten bei Menschen mit niedrigem Einkommen und Berufsstand gehäuft auftreten. Bis 3 mal höher ist das Risiko zum Beispiel an Diabetes, Krebs oder Depressionen zu erkranken.

Aber nicht nur das gesundheitliche Risiko ist bei sozialer Benachteiligung viel höher. Auch:

brechen Krankheiten früher aus,

haben einen schwereren Verlauf

und zeigen extremere Auswirkungen auf den Alltag & die soziale Teilhabe an der Gesellschaft.

„Von den zehn Berufsgruppen, die am häufigsten von Depressionen betroffen waren, gehören sieben dem Berufsbereich „Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung“ an.“ (Techniker Krankenkasse)

Dafür gibt es mehrere Gründe, die mit dem sozioökonomischen Risikofaktoren zusammenhängen:

  • problematische Kindheit: schlechte Gesundheit durch unausgewogene Ernährung, dysfunktionale Erziehung, vermehrter Stress (11) etc.
  • schlechtes Gesundheitsverhalten (Genussmittel, Mangelernährung, Bewegungsmangel, keine Nutzung von Präventionsangeboten)
  • geringes Einkommen und darum wenig finanzielle Ressourcen zur Krisenbewältigung
  • geringe Lebensstandards durch materielle Deprivation 
  • psychosoziale Belastungen, wie zum Beispiel Zukunftssorgen, Ausgrenzung, gefühlte Armut 

Das Armutsrisiko steigt seit Jahren

Unabhängige Untersuchungen zeigen, dass das Armutsrisiko hierzulande gestiegen ist. Immer wieder werden Kinderarmut (im Grunde Familienarmut) & Altersarmut in den Medien diskutiert.

Was bedeutet Armut in Deutschland?

Armut wird leider noch viel zu oft materiell definiert. Demnach sind diejenigen armutsgefährdet, die weniger als 60 % ihres Netto-Einkommens zum Leben zur Verfügung haben - was übrigens kaum für Miete, Haushalt, Essen, Strom, Kinder etc. reicht.

Oft wird Armut mit Arbeitslosigkeit oder Obdachlosigkeit gleichgesetzt. Doch das greift viel zu kurz. Denn auch atypische Arbeitsverhältnisse (Teilzeit, Leiharbeit, befristete Verträge, Solo-Selbstständigkeit) sind derart von sozioökonomischen Nachteilen geprägt, dass Betroffene an der Armutsgrenze kratzen.

Fachleute kritisieren an der konstruierten Armutsgrenze von 60% ihre Willkürlichkeit, weder Mindestbedarf noch Teilhabe-Chancen werden berücksichtigt.

Wie Depressionen auch, hat Armut verschiedene Gesichter & ist mehrdimensional. Und vor allem ist sie den wenigsten von Außen anzusehen. Armut heißt nicht, in zerschlissenen Klamotten herumlaufen und um Essen zu betteln.

Armut bedeutet:

  • schlechter Lebensstandard
  • mit gesundheitlichen Problemen
  • subtiler Stigmatisierung
  • weniger Bildungsmöglichkeiten
  • und fehlenden Perspektiven

Armut hat tief gehende psychische, emotionale und soziale Dimensionen, die das Leben Betroffener in vielfältiger Weise erschweren (20):

1) Armut heißt nicht einfach nur, wenig zu haben.

Relative Armut bedeutet langfristige Einschränkungen bei den ganz einfachen Dingen des Alltags: Ernährung, Bekleidung, medizinische Versorgung, soziale Sicherheit – das alles wirkt sich direkt auf die psychische Gesundheit von Kindern & Erwachsenen aus. Armut hat Einfluss auf das gesamte Leben eines Menschen.

2) Finanzielle Not erzeugt chronischen Stress

Armut geht mit finanzieller Not einher, die mit Stressbelastungen verbunden ist. Zukunftsängste & Sorgen sind in sozial benachteiligten Haushalten weit verbreitet und verursachen Dauerstress, der sich von den Eltern auf die Kinder überträgt.

3) Armut verhindert sozialen Austausch und Anerkennung

Fachleute sprechen vom Mangel an sozialer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Damit ist nicht gemeint, dass arme Menschen keine Freunde hätten und sich nie in Gruppen treffen.

Mangel an sozialer Teilhabe bedeutet, dass selbstverständliche Dinge einer Kultur wie Geburtstagsfeiern, Eis essen, Restaurant-Besuche, Urlaubsreisen, Theater oder Ausflüge für Menschen aus unteren Sozialschichten kaum möglich sind.

Während Mittel- und Oberschichten ihre Kinder mit absoluter Selbstverständlichkeit zur Nachhilfe, in den Sportverein, zu Klassenreisen, ins Kindertheater etc. schicken, sind Kids aus sozial benachteiligten Familien meist sich selbst überlassen. Einer der häufigsten Gründe: weil die Eltern viel arbeiten müssen, um den Lebensunterhalt zusammenzubekommen.

4) Hohes Konfliktpotential in Armutsmilieus

Armut bringt auch häufiger Konflikte und psychische Belastungen mit sich, wie einige Untersuchungen zeigen konnten. Und das in allen relevanten Sozialbereichen: Familie, Nachbarschaft, Freundschaften, Partnerschaften sind vermehrt von Konflikten geprägt.

5) Armut führt zum Mangel persönlicher Ressourcen

Armut sorgt in Folge fehlender materieller und sozialer Ressourcen auch zum Mangel an persönlichen Ressourcen & Kompetenzen (kein Selbstwertgefühl, wenig Kohärenzsinn, fehlendes Zugehörigkeitsgefühl, Probleme bei der Selbstregulation & Selbstwirksamkeitserfahrung etc).

6) Armut fördert Krankheiten

Armut ist Ursache für ein erhöhtes Krankheitsrisiko durch vielfältige Belastungen: Fehlernährung, mehr Stress & Konflikte, finanzielle Unsicherheit, Bildungsbenachteiligung & ungesunder Lebensstil u.v.m.

 

Sind Depressionen ein Klassenproblem?

„Depressionen können jeden treffen“ lesen wir überall. Doch die Menschen einer bestimmten Schicht trifft die Depression doch viel häufiger als andere – und früher – und heftiger.

Ein Argument, das immer wieder für Aufregung sorgt. Vor allem bei jenen, die sich selbst zur oberen Mittel- oder Oberschicht rechnen.

Dabei geht es hier eigentlich gar nicht um die Frage, ob das Leid der einen schlimmer ist, als das der anderen. Es geht hier um die Frage nach Gerechtigkeit, eine zentrale Thematik im Selbstverständnis einer demokratischen Gesellschaft.

Kein Mensch, der einigermaßen als objektiv gelten will, kann abstreiten, dass mehr Wohlstand ein Mehr an Ressourcen & Freiheiten bedeutet. Es geht hier um ein Mehr an Möglichkeiten, Leid zu bewältigen und das Leben gestalten zu können, die ein gewisses Vermögen mit sich bringt.

Und das psychische Gesundheit sehr wohl mit Sozialer Gerechtigkeit zusammenhängt, wie so viele Untersuchungen immer wieder aufzeigen.

Geld ist natürlich nicht mit Gesundheit gleichzusetzen. Nicht alle Menschen in prekären Verhältnissen haben Depressionen oder eine andere Krankheit (aber fast die Hälfte!). Und umgekehrt sind auch nicht alle Menschen aus wohlhabenden Verhältnissen kerngesund.

Aber es gibt deutliche Zusammenhänge, die nicht ignoriert werden dürfen. Die Armut in Deutschland hat sich in den letzten Jahren verfestigt.

Schließlich ist in Deutschland jedes 4. oder 5. Kind von Armut betroffen, bei den Erwachsenen ist ungefähr jeder 5. armutsgefährdet (also eigentlich schon am Existenzminimum).

Laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes leiden 30 % der Männer und 40 % der Frauen aus unteren sozialen Schichten unter psychischen Krankheiten.

Das ist eine enorme Zahl. Und nicht mal die reale Zahl, wenn noch veraltete Armutsdefinitionen angesetzt werden.

 

Sozioökonomische Risikofaktoren für Depressionen

Dass bei einer Depression verschiedene soziale Faktoren zum Tragen kommen, haben diverse Studien aufgedeckt. Die wichtigsten sozioökonomischen Risikofaktoren für depressive Störungen decken sich auf allen Ebenen mit der relativen Armutsdefinition:

  • Arbeitslosigkeit, insbesondere Langzeitarbeitslosigkeit
  • Alkohol- und Drogenmissbrauch
  • Vereinsamung
  • niedriger Bildungsabschluss
  • eingeschränkte Ausbildungsmöglichkeiten
  • beschränkte Berufs-Chancen
  • niedriges Einkommen
  • geringerer Besitz von Kulturgütern
  • kaum kulturelle Teilhabe (Theater, Museum, Oper)
  • schlechte Wohnverhältnisse (Ghettos beengter Wohnraum)
  • Migrationshintergrund & Bildungsbenachteiligung
  • fehlende finanzielle Absicherung

 

Fazit: Gesundheitliche Ungleichheit

Leider wird das Thema soziale Ungleichheit und psychische Gesundheit viel zu sehr vernachlässigt. Selbst innerhalb der psychotherapeutischen Versorgung (Stichwort: kritische Psychotherapie). Denn selbst das Ansprechen auf die Therapie, wird von der sozialen Schicht der Patienten*innen stark beeinflusst (vgl. CAMS Study).

Natürlich ist nicht jeder arme Mensch krank oder wird es – obwohl 30-40 % schon fast die Hälfte sind! Nicht zu vergessen die Dunkelziffer, schließlich suchen sich sozial benachteiligte Menschen sehr viel seltener Hilfe, als Menschen aus höheren Schichten.

Depressionen sind nicht monokausal und monodimensional. Armut aber auch nicht. Soziale Ungleichheiten ziehen einen Rattenschwanz an negativen Effekten mit sich, die sich auf verschiedenen Ebenen bis ins hohe Alter auswirken: Sozialleben, Arbeitsleben, Familienleben, Bildungskompetenz, Gesundheitsleben etc.

Hierzulande leben weit mehr Menschen in relativer Armut, als viele denken. Und diese Form der Armut versteckt sich ebenso gut wie die Krankheit Depression. Von außen schlecht zu erkennen und existenziell einschränkend.

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