(openPR) Warum kompliziert, wenn es auch einfacher geht?
Der RAIM-Leitfaden ist der rote Faden, der sich durch vielschichtige Projektphasen und Strategien hindurch zieht und die Arbeit für alle beteiligte Akteure in komplexen Projekten erleichtert.
Schwierige Begriffe sowie heterogene Verfahrensweisen, die sich durch umfangreiche Projekte ziehen, werden hier zu schlüssigen Argumentationsketten verbunden und effiziente Lösungen erarbeitet.
Allzu oft wirkt die Komplexität technischer Abläufe abschreckend, beklagt und nicht selten frustriert abgelehnt.
„Grau, teurer Freund ist alle Theorie, / Und grün des Lebens goldner Baum“
Johann Wolfgang Goethes Ansinnen war, die graue Theorie zu beleben, d.h. komplizierte Begriffe und Strategien zu entschlüsseln und zu verbinden.
Und genau vor so einer Aufgabe stand das RAIM-Team vor ein paar Wochen anlässlich eines Online-Seminars für die BLIC GmbH aus Berlin. Willi Becker (Projektleiter), führte die Teilnehmer: innen Schritt für Schritt durch den RAIM-Leitfaden. Die Methode RAIM, Rahmenwerk Architekturen intelligenter Mobilitätsdienste, ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts, das von 2019 bis 2021 von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) gefördert wurde.
Der RAIM-Leitfaden, die Anleitung wie das Rahmenwerk zu nutzen ist, steht als kostenloser Download auf der Website https://raim-architektur.de/downloads/ zur Verfügung.
Nach einer kurzen Einführung in die Methode RAIM, erprobten alle gemeinsam den RAIM-Leitfaden an einem aktuellen Projekt der BLIC GmbH. Das komplexe Projekt in Brandenburg zielt auf die Anbindung der First-/Last-Mile Mobility im öffentlichen Raum an den „Masstransit“.
Das Echo der Teilnehmer fiel mehr als positiv aus, Tenor: ein nützliches und wirksames Werkzeug.
Hierzu Meinungen und Bewertungen.
@ÖPNV:
„RAIM ist ein nützliches Tool, mit dem Schritt für Schritt eine neue Architektur im ÖPNV konzeptioniert werden kann. Gerade bei komplexen Sachverhalten, ist die Vorgehensweise Vorbereitung (Anlegung Glossar), Strategie (klären des Zwecks), Geschäftsarchitektur (verstehen und modellieren) und Informationsarchitektur (Kollaborations- und Kooperationsfähigkeit) ein guter Leitfaden. Angenehm empfand ich die Flexibilität, d.h. es muss nicht jeder einzelne Schritt bearbeitet werden, manche Schritte können übersprungen werden oder in einer späteren Phase ergänzt werden“.
„Nutzen für den ÖPNV: bei strategischen Grundsatzvorhaben (NAP = Nationaler Aktionsplans, Forschung, VBB =Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg) sinnvoll. Bei „Regel-„ Projekten fängt die Arbeit meist im Anschluss an.“
„Der erste Einführungs-Workshop in RAIM hat mich davon überzeugt, dass RAIM einen guten Leitfaden und passende Werkzeuge zur Entwicklung einer Architektur für Mobilitätsdienste bietet. RAIM führt den Planer Schritt für Schritt durch den Prozess der Entwicklung einer Dienste-Architektur. Dabei gibt es keine starren Vorgaben, sondern vielmehr einen Baukasten an Werkzeugen, aus den der Planer sich projektspezifisch bedienen kann. Ergänzungen und Rückschritte sind dabei jederzeit genauso möglich, wie das Auslassen von weniger wichtigen, nicht zutreffenden oder erst später lösbaren Aufgaben. Auch wenn RAIM einen spürbaren Schwerpunkt im Individualverkehr hat, lassen sich die Methoden und die meisten Werkzeuge auch für andere Architekturen verwenden. So ist RAIM aus meiner Sicht z.B. auch im Bereich Öffentlicher Nahverkehr problemlos anwendbar. RAIM ist nach einer guten Einführung und kurzen Einarbeitung aus meiner Sicht für Anfänger wie auch durch die Nutzbarkeit von Enterprise Architect für Profis gut geeignet.“












