(openPR) Die Coronapandemie ist seit Anfang 2020 ein präsentes Problem im Alltag von allen. Privatpersonen und Unternehmen haben alle mit den Auswirkungen von Corona zu kämpfen. Auch der Containertransport musste die Folgen der ständigen Lockdowns und harten Maßnahmen hautnah erleben. Somit begann das Krisenjahr 2020 mit einer Dauerbelastung für den Transport-, Logistik- und Speditionssektor. Der plötzliche Konsumrückgang hatte einige Probleme herbeigeführt für die Alternativen gefunden mussten. Viele Unternehmen des Containerhandels wurden vor die Herausforderung gestellt ihren Leistungen trotz Personalmangel gerecht zu werden. Dieser entstand zum einen dadurch, dass die Corona Maßnahmen forderten, dass das Personal vor Ort verringert wird und so ziemlich jeder Angestellte zuhause bleiben musste. Auch die Krankheit selbst stellte ein Problem dar, da sich viele Mitarbeiter infizierten und damit längere Zeit wegen der Krankheitsfolgen und Quarantänemaßnahmen außer Gefecht gesetzt waren. Eine weitere Auswirkung war, dass die eigene Dienstleistung kaum bis gar nicht mehr gefordert wurde, da es in einigen Branchen zu Industriestopps kam. Außerdem führten strenge Grenzkontrollen und -überwachungen dazu, dass der ohnehin schon stark beschränkte Containerhandel extrem verlangsamt wurde, sodass es teilweise zu Lieferengpässen kam. Doch wenige Monate später wendete sich die Lage von einem Extrem ins nächste: Die See- und Luftfracht war schlagartig so gefragt, wie seit langem nicht mehr.
Lockdown führt zu Boom im Containerhandel
Der Lockdown hatte starken Einfluss auf die Privatpersonen und -haushalte. Durch die wiederkehrenden strengen Lockdowns kam es dazu, dass das Geld nicht mehr für teure Dinge, wie beispielsweise eine Reise ausgegeben wurde, wodurch sich viele Haushalte eine Menge Geld einsparten. Das neu übrig gebliebene Geld und die Langeweile immer nur die eigenen vier Wände zu sehen führten dazu, dass viele anfingen ihr Geld in unterhaltende und teurere Gegenstände zu investieren: Sei es ein neues Fahrrad oder die neueste Spielekonsole. Da man zeitweise nicht mehr in die Läden gehen konnte, wurde so viel bestellt wie noch nie. Dazu kam auch, dass viele die Zeit zuhause nutzen wollten, um zu renovieren oder anderen Heimwerkeraufgaben nachzugehen. Dafür wurden teilweise viele und große Bauteile und Utensilien bestellt. Dies bedeutete einen Boom für die Containerschiffe, der auch noch von Unternehmen befeuert wurde, die wieder anfingen ihre Lager aufzufüllen, um den Anforderungen der Konsumenten nachzukommen. Das stellte viele Containertransporter vor eine große Herausforderung. Jedoch gab es auch einige wenige Containerhändler, die in dieser schwierigen Zeit von ihren großen und zuverlässigen Depotnetzwerken profitieren konnten.
Neue Nachfrage stellt Containertransporte vor Meisteraufgabe
Aufgrund der Corona Pandemie gaben viele Reedereien alte Schiffe weg und orderten auch keine neuen, da es in der Phase der geringen Nachfrage, zu hohe Kosten bedeutet hätte. Auch Container stellten plötzlich eine Mangelware dar. Es ist plötzlich eine fast unmögliche Aufgabe geworden einen leeren Container zu finden und selbst, wenn man das Glück hatte einen zu ergattern, erhalten viele Firmen erst nach mehreren Wochen einen Platz auf den Schiffen. Durch die zunehmend hohe Nachfrage stauen sich auch die Schiffe in vielen europäischen Häfen und es kann bis zu mehrere Tage dauern bis sie einfahren können. Somit herrscht aktuell ein großes Durcheinander im Containerhandel, welcher eventuell noch länger anhalten wird. Jedoch hat sich die Lage schon etwas gebessert, was auch abhängig von der Besserung der Situation rund um Corona gemacht werden kann. Die so plötzlich hohe Nachfrage sinkt allmählich wieder, da Menschen wieder zur Arbeit gehen und in Geschäften einkaufen gehen können. Es steht jedoch fest: Logistik, Spedition und Transport bemühen sich sehr diese Situation, mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, so schnell und gut wie möglich zu lösen.










