(openPR) Es müssen gar keine pandemischen Zeiten sein, die zu außergewöhnlichen Belastungen führen. Im ganz normalen Alltag ist eine eklatante Steigerung der Anforderungen am Arbeitsplatz ebenso spürbar wie der wachsende Druck auf die Menschen, die immer schneller durchs Leben laufen um die immer größer werdenden Ansprüche der Gesellschaft zu erfüllen. Immer weiter, immer schneller, immer höher: Wer hier keine psychische Widerstandskraft aufbaut und für seine eigene, innere Stabilität sorgt, kommt schnell an einen Punkt, an dem es heißt: „Game over“.
Jasmin Fischer, Gesundheitsmanagerin und Fachberaterin für Stress und Burnout, aus dem oberbayerischen Burghausen, kennt viele Fälle, in denen es für ein Eingreifen fast schon zu spät war. „Es gibt nicht wenige Führungskräfte, die immer noch glauben, der berufliche Stress bleibt nach Dienstschluss in der Firma und hat am Abend und am Wochenende im familiären Umfeld keine Chance“. Fischer weiß, dass es längst um das geht, was man auch „Life Balance“ nennt, also den ganzheitlichen Ansatz bei Fragen der Prävention und aktiver Hilfe sowohl im Unternehmen als auch zu Hause. Doch die Realität sieht anders aus. „Man kann Arbeit und Privatleben häufig nicht mehr trennen, und das hat nicht nur mit dem heute viel zitierten Home-Office zu tun“, mahnt die Expertin. Sie plädiert in ihren Workshops und Vorträgen zunächst für ein hohes Maß an Eigenverantwortung und einen ehrlichen Umgang mit dem eigenen Stress-Level. Ein gesunder Betrieb trägt viel zum gesunden familiären Umfeld bei, behauptet die Trainerin und nimmt dabei gerade die Unternehmer selbst und ihre Führungskräfte in die Pflicht. Mentale Ressourcen sind ihrer Meinung nach bereits ein wichtiges Schlüsselthema bei der Einstellung von Auszubildenden. Gelingt eine stressfreie und unbelastete Integration in den für die Jugendlichen erst einmal ungewohnten Arbeitsprozess? Und wie können Studienabgänger den Übergang ins Berufsleben barrierefrei schaffen? „Man muss bereits an den Schulen und Hochschulen beginnen, diese Dinge anzusprechen und Lösungen anzubieten“, glaubt Jasmin Fischer. Und die Anfragen aus diesem Umfeld, die ihr Büro erreichen, geben ihr Recht. Ähnlich ordnet sie die Unternehmensgründer ein, denn der Schritt in die Selbständigkeit wird nicht selten begleitet von Ängsten, Zweifeln und der Frage: Schaffe ich das überhaupt? In den Workshops und Trainings, die sie auch für Verbände und andere Organisationen anbietet, räumt die Fachberaterin für Stress und Burnout mit einem Vorurteil auf: „Wer Stress hat, ist selbst schuld“. Das – so Fischer – grenze an Ignoranz und grober Fehleinschätzung. Niemand sei vor einem Ungleichgewicht in seinem eigenen Life-Balance gefeit, es könne jeden treffen – unabhängig von seiner Position oder der Brache. Die Frage sei nur, wie man diese Unwucht erkennt und so gegensteuert, dass keine (bleibenden) Schäden entstehen.
Das Unternehmen „gesund-einfach-stressfrei“ von Jasmin Fischer hat seinen Sitz im oberbayerischen Burghausen. Die Expertin kümmert sich mit einem Netzwerk an erfahrenen Spezialisten um Unternehmen, aber auch Privatpersonen, Studienabgänger und Verbände, Organisationen sowie im Besonderen auch um Auszubildende. In den Workshops und Vorträgen zeigt sie Unternehmern welche Verantwortung sie selbst gegenüber Mitarbeitern haben, wenn es um deren Fehleinschätzung beim Thema Stress geht. Sinnvoll eingesetzt sieht sie ihr Angebot als Naturcoach als wirksame Ergänzung gerade auch im Umfeld der Prävention.











