(openPR)
Techniker Krankenkasse verleiht Sonderpreise „Gesunde Hochschule“ für exzellentes betriebliches und studentisches Gesundheitsmanagement
Das Jahr 2020 stand ganz unter dem Einfluss der Corona-Pandemie und stellte Organisationen und Institutionen in Deutschland vor immense Herausforderungen. Der Erhalt und die Förderung der Gesundheit von Mitarbeiter*innen und Studierenden verzeichnete somit erneut einen enorm gesteigerten Stellenwert. Die Hochschulen und Universitäten mit den vorbildlichsten Konzepten für betriebliches sowie studentisches Gesundheitsmanagement wurden nun mit dem von der Techniker Krankenkasse sowie den Initiatoren EUPD und Handelsblatt ausgeschriebenen Sonderpreis „Gesunde Hochschule“ ausgezeichnet.
Der von EUPD und der Handelsblatt Media Group im Jahr 2009 initiierte Corporate Health Award wird jährlich an jene Arbeitgeber verliehen, die sich nachweislich überdurchschnittlich für die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter*innen engagieren und eine vorausschauende, nachhaltige Personalstrategie verfolgen. So setzen auch die diesjährigen Sonderpreisträger, die Universität Stuttgart und die Technische Universität Kaiserslautern, ein wichtiges Zeichen für die gesamte Hochschullandschaft.
Thomas Holm, Gesundheitsmanagement der Techniker Krankenkasse, gratuliert den beiden Gewinnern für studentisches und betriebliches Gesundheitsmanagement: „Zum siebten Mal wird nun die Auszeichnung für die Entwicklung und den Aufbau eines nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsmanagements an Hochschulen und zum dritten Mal der Preis für ein innovatives studentisches Gesundheitsmanagement verliehen. Ich freue mich sehr über das hohe Engagement der beiden Preisträger und hoffe, dass auch weitere Hochschulen bundesweit diesen Beispielen folgen und zukünftig das Thema Gesundheit in ihr Leitbild aufnehmen und verstärkt fördern werden.“
Mit dem Projekt CampusPlus hat die Technische Universität Kaiserslautern ein beispielloses Studentisches Gesundheitsmanagement (SGM) implementiert, das einen stark partizipativen Ansatz verfolgt, um die bio-psycho-soziale Gesundheit der Studierenden zu fördern. Besonders hervorzuheben ist die regelmäßige Erstellung eines University Health Reports, dessen Ergebnisse allumfassend und vielschichtig präsentiert werden. „Die Auszeichnung unseres SGM mit dem Corporate Health Award ist für die TU Kaiserslautern ein sehr freudiger und stolzer Moment. Es motiviert uns sehr, dass die Energie, die tagtäglich in das Projekt gesteckt wird, belohnt und damit auch die Relevanz des Themas SGM hervorgehoben wird,“ so Stefan Lorenz, Kanzler der TUK.
Im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) überzeugt die Universität Stuttgart mit professionellen Managementstrukturen und einer Vielfalt an Maßnahmen und Aktionen zur Gesundheitsförderung. Hier konnten vor allem das umfangreiche Beratungsangebot, aber auch die sogenannte Kraftpause sowie ein Konzept zur Achtsamkeit am Arbeitsplatz den Expertenbeirat überzeugen. Die enge Verzahnung mit den höchsten Leitungsstrukturen der Universität unterstreichen den Wert des Gesundheitsmanagements. Dipl.-Ök. Jan Gerken, Kanzler der Universität Stuttgart, zum Gewinn des Sonderpreises: „Einen Beitrag zur Gesundheitsförderung unserer Beschäftigten leisten zu können ist seit vielen Jahren ein wichtiger Baustein in unserer Unternehmenskultur. Daher freuen wir uns sehr, dass dieses Engagement nun wiederholt mit dem Award gewürdigt wird.“
Steffen Klink, Director Corporate Health Award, bedankt sich im Namen der Initiatoren und Bewerber: “Wir sind stolz mit der Techniker Krankenkasse seit 2013 einen kompetenten Partner an unserer Seite zu haben, der die deutsche Hochschullandschaft mittels innovativer Kultur- und Gesundheitskonzepte bei der Etablierung sozial nachhaltiger Strukturen unterstützt.“
Wissenschaftliche Expertise und Evaluationsprozess
Der Award ist die renommierteste Auszeichnung in Deutschland für exzellentes betriebliches Gesundheitsmanagement. Ziel des vorausgehenden, umfangreichen Evaluations-, Auditierungs- und Expertenprozesses ist es, vor allem in den Führungspositionen die Einsicht in die Notwendigkeit von Investitionen in betriebliche Gesundheitssysteme zu stärken und vor dem Hintergrund des demographischen Wandels die Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen. Die Zahl der Bewerber um den Award, die sich in einem anspruchsvollen, wissenschaftlichen Auswahlprozess dem Branchenvergleich gestellt haben, hat sich auch in diesem Jahr auf 352 Organisationen weiter erhöht. Bei den Auswertungen der Studiendaten zeigte sich deutlich: Eine operative Gesundheitsförderung stellt zwar ein etabliertes Instrument dar, der Fokus der Organisationen wird jedoch verstärkt auf Corporate Health „Strategien“ und „Strukturen“ gelegt. Ebenfalls erkennen sie die Bedeutung einer entsprechenden Unternehmenskultur für die Zukunftsfähigkeit ihrer Organisation auf höchster Management-Ebene an.










