(openPR) In der internationalen Klimaforschung besteht kein Zweifel daran, dass der Klimawandel voranschreitet und sich beschleunigt. Im beträchtlichen Maße sind die von Menschen verursachten Treibhausgase für den größten Teil der beobachteten Klimaänderung verantwortlich. Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz im Produzierenden Gewerbe können einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sagt die Effizienz-Agentur NRW, Duisburg, und verweist auf bisherige Erfolge.
"Strategien und Maßnahmen zur Reduzierung des Rohstoff- und Materialverbrauchs in der Produktion sind ein wichtiger Baustein für eine langfristig nachhaltigere Wirtschaftsentwicklung. Sie helfen den Ausstoß an klimaschädlichen Gasen zu senken und so die Umwelt nachhaltig zu schonen", sagt Dr. Peter Jahns, Leiter der Effizienz-Agentur NRW.
Die Verringerung des Rohstoffbedarfs u.a. durch umweltgerechtere Produktgestaltung und effizientere Produktionsweisen verhindert nicht nur das Entstehen klimaschädlichen Emissionen im direkten Produktionsprozess und während der Produktlebenszeit, sondern verringert auch die Klimabelastung durch wegfallenden Transportaufwand und gedrosselte Rohstoffgewinnung.
"Eine Reduzierung des Materialverbrauchs hat aber auch handfeste wirtschaftliche Vorteile. Weit mehr als 40 Prozent der Kosten im Produzierenden Gewerbe sind Materialkosten. Die Lohnkosten liegen dagegen deutlich unter 20 Prozent. Eine Steigerung der Ressourceneffizienz hilft der Wirtschaft, konkret Kosten zu sparen", so Jahns.
Unterstützungsangebote für Mittelstand und Handwerk zur Steigerung der Ressourceneffizienz haben sich in Nordrhein-Westfalen erfolgreich etabliert. Der PIUS-Check der Effizienz-Agentur NRW ist ein Beispiel hierfür. Das strategische Einstiegsinstrument in den Produktionsintegrierten Umweltschutz zielt darauf, mit Hilfe einer Stoffstromanalyse der Produktion wirtschaftlich rentable und umweltschonende Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen zu entwickeln. 416 Unternehmen haben bisher den PIUS-Check gestartet bzw. erfolgreich abgeschlossen. Die Einsparpotenziale sind beträchtlich: "Wir rechnen mit Investitionen von über 54 Mio. Euro bei jährlichen Ressourceneinsparungen über 16 Mio. Euro. Alleine an der Ressource Wasser lassen sich so 2 Mio. Kubikmeter im Jahr einsparen", informiert Jahns.
Effizienz-Agentur NRW
Mülheimer Str. 100
47057 Duisburg
Öffentlichkeitsarbeit
Thomas Splett
Tel. 0203/37879-38
Fax 0203/37879-44
www.efanrw.de
Effizienz-Agentur NRW
Impulse für Ressourceneffizienz
Die Effizienz-Agentur NRW – kurz EFA – ist die erste Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen in Nordrhein-Westfalen zum Produktionsintegrierten Umweltschutz (PIUS) und zum ressourceneffizienten Wirtschaften.
Ziel ihrer Arbeit ist es, das Konzept des ökologisch orientierten Wirtschaftens in die Unternehmen zu tragen – durch neue Strategien und innovative Technologien.
Seit ihrer Gründung auf Initiative des NRW-Umweltministeriums ist die EFA ein kompetenter, verlässlicher und neutraler Partner für den Mittelstand, der als leistungsfähige Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit agiert.
Das EFA-Leistungsspektrum im Überblick:
· Information der Unternehmen vor Ort
· Vermittlung von Fachberatern
· Beratungsmethoden zur Steigerung der Ressourceneffizienz (EFA-Toolbox)
· Unterstützung bei der Einführung neuer Technologien
· Information zu Programmen und Projekten im integrierten Umweltschutz
· Vermittlung attraktiver Finanzierungsmöglichkeiten
· Initiierung von Pilotprojekten und Verbundvorhaben
Die EFA-Toolbox
Mit ihrem gebündelten Fachwissen hat die EFA vielfältige Beratungsinstrumente für den Mittelstand als Einstieg in das ressourceneffiziente Wirtschaften entwickelt, die in der EFA-Toolbox zusammengefasst sind.









