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Gesundheitsreform im Kleinen - Wie ein kleines Sanitätshaus für günstigere Preise kämpfte und gegen die Krankenkasse siegte

18.01.200712:45 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Gesundheitsreform im Kleinen - Wie ein kleines Sanitätshaus für günstigere Preise kämpfte und gegen die Krankenkasse siegte
Damit es Hilfsmittel günstiger abgeben darf, mußte ein Sanitätshaus im niederbayerischen Dingolfing bei den Krankenkassen kämpfen.
Damit es Hilfsmittel günstiger abgeben darf, mußte ein Sanitätshaus im niederbayerischen Dingolfing bei den Krankenkassen kämpfen.

(openPR) Die AOK Bayern und der Dingolfinger Gesundheitsfachmarkt EUGES vereinbaren Zusammenarbeit zum Zwecke kostengünstiger Hilfsmittelversorgungen.

Die AOK Bayern und der Gesundheitsfachmarkt EUGES aus Dingolfing in Niederbayern beschreiten neue Wege der Zusammenarbeit. Nach längeren Auseinandersetzungen und Diskussionen haben sich beide Seiten auf eine Vereinbarung verständigt, die es AOK-Versicherten ermöglicht, ihre Rezepte und Verordnungen auch bei EUGES einzulösen. Die abgeschlossene Reha-Vereinbarung bezieht sich derzeit auf standardisierte Hilfsmittel wie Duschhocker, Toilettenaufsätze, Haltegriffe, Gehgestelle und dergleichen. Alle diese Hilfsmittel können demnach in der Regel sofort abgeholt werden. Wegen der niedrigeren Erstattungspreise (Betrag, den die Krankenkasse dem Sanitätshaus für das Hilfsmittel erstattet) verringert sich auch die gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlung des Versicherten.


Ausgangspunkt der Diskussionen zwischen EUGES und der AOK Bayern war Schmids Einstellung, dass gerade standardisierte Hilfsmittel sehr viel günstiger an den Versicherten abgegeben werden könnten als die AOK in ihren bisherigen Vereinbarungen angibt: Durch den Wegfall für Standardhilfsmittel nicht notwendiger sog. Qualitätsanforderungen wie Fuhrpark, vorgeschriebene Mitarbeiteranzahl und hochwertig ausgestatteter Werkstatt, kann die Krankenkasse an den dadurch niedriger zu kalkulierenden Verkaufspreisen partizipieren. Doch das wollte die AOK nicht. Es sei die klassische Reha-Vereinbarung von EUGES zu unterzeichnen, andernfalls erhalte EUGES keine Lieferberechtigung für die Kasse. Dem stellte sich Schmid quer: "Ich will meine Philosophie und Grundeinstellung, zu ehrlich kalkulierten Preisen zu verkaufen, nicht deshalb aufgeben, weil andere Sanitätshäuser sich einer Vereinbarung anschließen, die ein Kostenträger als alleingültig verkaufen will." Die Krankenkassen seien gesetzlich dem Wirtschaftlichkeitsgebot verpflichtet und müssten ihre Ausgabenpraxis stetig überprüfen. Auf dieser Grundlage ist es schwer nachvollziehbar, warum eine Krankenkasse die Kostenübernahme für Hilfsmittel verweigert, für die bei gleicher Art und Qualität vom Sanitätshaus nur die Hälfte des "klassischen" Preises veranschlagt wird.
Mit Erfolg hat sich der Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen nun über Einschaltung verschiedener Medien (Berlin Mitte, WDR5, Bayern1, DW-TV, Zeitspiegel, SPIEGEL, tz u. a.) und Politiker durchgesetzt und darf (!) der Krankenkasse beim Sparen helfen.
Trotz der günstigen Preise wird bei EUGES Qualität groß geschrieben: Freundliche und zuvorkommende Beratung als auch eine hohe Produktqualität und damit eine verbesserte Kundenzufriedenheit – das sollen die Markenzeichen von EUGES sein, so der Inhaber Stefan Schmid.
Natürlich profitieren nicht nur AOK-Versicherte von den günstigen Preisen. EUGES ist seit Anfang letzten Jahres bei allen Krankenkassen zur Abgabe von verschiedensten Hilfsmittel zugelassen, so neben den oben angeführten auch von Bandagen, Inkontinenzartikeln, Kompressionsstrümpfen, Inhalationsgeräten, Blutdruckmeßgeräten, Fersenpolstern, Rollstühlen (manche Krankenkassen fordern hier zusätzliche Vereinbarungen) und vielem anderen. EUGES bietet allen, sowohl Krankenkassen als auch Selbstzahlern und Privat-Versicherten, ehrlich kalkulierte Preise an. Dass Stefan Schmid hier teilweise nur die Hälfte des üblichen Preises berechnen muss, hängt mit seiner niedrigen Kostenstruktur und günstigen Einkaufsbedingungen zusammen.
Wie der Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen erläutert, ist es dringend erforderlich, dass die Sozialpartner (Versicherte, Krankenkassen, Leistungserbringer) verstärkt nach dem vom Gesetzgeber geforderten Wirtschaftlichkeitsgebot handeln. Dies wird umso mehr notwendig, wenn man die heutigen Probleme unseres Sozialversicherungssystems betrachtet.
Indem die AOK eine Vereinbarung mit EUGES schließt, stellt sie deutlich heraus, dass sie an Einsparungen interessiert ist und aktiv mitarbeiten will. Auch viele andere Krankenkassen arbeiten bereits seit Längerem mit EUGES zusammen.
Wenn alle Sozialpartner ihren möglichen Anteil auch zu Hilfsmittelversorgungen beitragen, könnte unser gemeinsames deutsches Sozialsystem ein wenig mehr sozial werden.
Der Inhaber Stefan Schmid steht in seinem Gesundheitsfachmarkt gerne für ausführlichere Erläuterungen zur Verfügung.

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