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Joint Venture in Kairo: Ägypten setzt auf deutsche Kennzeichen-Technologie

14.10.202011:42 UhrLogistik & Transport
Bild: Joint Venture in Kairo: Ägypten setzt auf deutsche Kennzeichen-Technologie
Vertragsunterzeichnung für das Joint Venture in Kairo. Foto: TÖNNJES
Vertragsunterzeichnung für das Joint Venture in Kairo. Foto: TÖNNJES

(openPR) Delmenhorst/Kairo, Oktober 2020. Die Arab Organization of Industrialization (AOI) – eines der größten Industrieunternehmen Ägyptens – und das deutsche Unternehmen TÖNNJES haben den Vertrag für ein Joint Venture in Kairo unterzeichnet: Entstehen wird eine lokale Produktion, in der der nordafrikanische Staat künftig all seine Kfz-Kennzeichen herstellt. Das bedeutet nicht nur 60 neue Arbeitsplätze vor Ort, sondern auch eine Fabrik, in der modernste Technologie wie zum Beispiel Prägeroboter zum Einsatz kommen. Die AOI entschied sich bereits im vergangenen Jahr für TÖNNJES als Partner. Dabei gaben die technologische Kompetenz, die langjährige Erfahrung und die Kooperationsstrategie, die das Unternehmen im Ausland umsetzt, im Wettbewerb den Ausschlag für den Delmenhorster Weltmarktführer. „Anstatt nur zu exportieren, investieren wir im jeweiligen Staat in lokale Gemeinschaftsunternehmen und entwickeln den Markt zusammen mit unserem dortigen Partner“, sagt Markus Müller, Geschäftsführer von TÖNNJES. „Das hat die AOI schließlich überzeugt.“



Pro Jahr werden zwischen drei und vier Millionen Kfz-Kennzeichen die neue Produktion in Kairo verlassen, um später in den jeweiligen Zulassungsstellen an die Fahrzeughalter ausgehändigt zu werden. Geprägt werden die Nummernschilder dann von IDeROBOTs made by TÖNNJES. Diese hochautomatisierten Prägeanlagen werden unter anderem bereits in Dubai, Italien und auf den Philippinen genutzt. Damit ist ein entscheidender Teil der Herstellung und Personalisierung automatisiert, was für mehr Effizienz und weniger Materialverlust sorgt.

Brasilien, USA, Schweiz: An über 50 Standorten ist TÖNNJES auf der Welt vertreten – immer mit Beteiligungen vor Ort. Das bedeutet, dass das Unternehmen zusammen mit lokalen Gesellschaftern Joint Ventures gründet. Das erfolgreiche Konzept stärkt die Wirtschaft im jeweiligen Land, schafft Arbeitsplätze und Zuverlässigkeit. „Gerade die Pandemie verdeutlicht die Vorteile dieser Strategie. Die Unternehmen können trotzdem agieren und sind überwiegend unabhängig – auch wenn Lieferketten mal zusammenbrechen“, erklärt Müller. Deshalb investiere TÖNNJES trotz der schwierigen globalen Wirtschaftslage weiterhin im Ausland.

Startschuss für das Projekt war die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit dem AOI bei der „Compact with Africa“-Konferenz in Berlin im November 2019. Dabei haben Vertreter der afrikanischen Staaten und der G20-Länder im Kanzleramt darüber gesprochen, wie sich die Bedingungen für private Investitionen in Afrika verbessern lassen. Mit der neuen Produktion in Ägypten wird der Staat nun unabhängiger von Importen und ebnet den Weg für weitere Schritte in Richtung Digitalisierung.

TÖNNJES hat auf dem Kontinent bereits mehrere Joint Ventures wie zum Beispiel in Südafrika, im Senegal oder in Kenia aufgebaut. In Kenia werden Fahrzeuge sogar mit dem RFID-Windschutzscheibenaufkleber IDeSTIX, einem Teil des IDePLATE-Systems ausgestattet. Das IDePLATE ist ein elektronisches Kennzeichen mit integriertem RAIN-RFID-Chip, das von autorisierten Lesegeräten im ruhenden und fließenden Verkehr authentifizieren werden kann. Damit sind Smart Mobility Anwendungen wie Mautsysteme, Zugangskontrollen oder Verkehrsmanagement möglich.


Weitere Informationen unter www.toennjes.com.

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