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COVID-19: Auch deutsche Studie bestätigt 15 fach höhere Sterblichkeit durch Vitamin-D Mangel

13.10.202013:11 UhrGesundheit & Medizin
Bild: COVID-19: Auch deutsche Studie bestätigt 15 fach höhere Sterblichkeit durch Vitamin-D Mangel

(openPR) Auch eine aktuelle Studie des Universitätsklinikums Heidelberg bestätigt eine deutliche positive Wirkung von Vitamin-D auf die Covid-19 Erkrankung. Das passt zu Erkenntnissen des Deutschen Krebsforschungszentrums und zahlreicher ausländischer Studien, die bei Vitamin-D Mangel einen schweren Verlauf und erhöhte Sterblichkeit bei einer Covid-19 Erkrankung festgestellt haben.



Neu an der Studie des Universitätsklinikums Heidelberg ist, dass nicht nur Covid-19 Patienten, die im Krankenhaus behandelt wurden, erfasst wurden, sondern auch solche, die so milde erkrankt waren, dass eine Einweisung nicht notwendig war. Dieser Teil der Erkrankten fehlte bisher in den anderen Studien, so dass bisher nur die Sterblichkeit im Krankenhaus erfasst wurde.

Auch wurden die Probanden noch bis zu 92 Tage nach der Erkrankung weiter beobachtet, um zu prüfen, ob sie nach dem ersten Überstehen der Erkrankung verspätet sterben. Bei den Krankenhauspatienten mit Vitamin-D Mangel ist etwa die Hälfte verstorben, der letzte davon nach 48 Tagen im Krankenhaus.

In der Studie ist der Satz „Bei unseren Patienten war ein Vitamin-D Mangel bereinigt um Alter, Geschlecht und Komorbiditäten mit einem 6-fach höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und einem ~ 15-fach höheren Sterberisiko verbunden“ enthalten (Mit Google Translate auf deutsch übersetzt). Der Link zur Studie ist angehängt.
Aus den Sterblichkeitsraten sind also Alter, Geschlecht und Vorerkrankungen heraus gerechnet worden, so dass statistisch gesehen, jeder mit einem Vitamin-D Mangel sein Risiko zu Sterben um Faktor 15 reduzieren kann.

Interessant ist auch, dass nur ein geringer Unterschied des Vitamin–D Pegels im Blut eine so große Wirkung hat. Die Gruppe der Patienten, die nicht ins Krankenhaus mussten, hatten im Schnitt nur 3 ng/ml mehr Vitamin-D (21,3 statt 18,2 ng/ml) im Blut als die Krankenhauspatienten.
Dieser kleine Unterschied sorgt für einen Unterschied in der Sterblichkeit von Faktor 15.
Der Jahreszeitliche Unterschied des Vitamin-D Pegels schwankt in Deutschland etwa um 20 ng/ml,
im August/September ist er am höchsten.
Das ist 6 mal soviel wie die 3ng/ml, die die Sterblichkeit schon stark verändern.

Somit ist zu erwarten, dass durch den fallenden Vitamin-D Spiegel im Winter die Anzahl der schweren Erkrankungen stark zunimmt. So wie Sie im Sommer gelesen haben, „wird das Virus schwächer..“ werden Sie bald wieder das Gegenteilige lesen, wenn nicht von offiziellen Stellen eine dringende Empfehlung kommt, Vitamin-D einzunehmen.
Hier sind unsere Politiker gefordert, dies zu beschließen, damit jeder weiß, dass er selber dafür sorgen kann, das Risiko für einen schweren Verlauf zu minimieren.
Eine solche Empfehlung ist nichts Neues, in Frankreich gibt es sie schon seit dem 22.5.2020

Auch der durchschnittliche Vitamin-D Pegel der Patienten, die milder erkrankten, ist nur ganz knapp größer als die vom RKI gesetzte Grenze von 20ng/ml die ausreichend sein soll zur Erhaltung der Knochengesundheit. Dieser Wert ist aber überholt, da er nicht zur Erhaltung der allgemeinen Gesundheit ausreicht. Daher sollten Sie nicht den niedrigen Empfehlungen des RKIs folgen, sondern denen des Deutschen Krebsforschungszentrums, das in seiner Studie eine Einnahme von 1500-2000 I.E. (50ug) Vitamin-D3 für Erwachsene jeden Alters empfiehlt.

Durch genügend Vitamin-D im Blut wird auch die Ansteckungsgefahr verringert. Dazu gibt es 3 Studien, eine aus den USA (Chicago) und 2 aus Israel (Bar-Ilan-Universität, clalit Health Services). Alle haben eine verringerte Ansteckungsgefahr von etwa Faktor 2 ausgerechnet.

Bisher ging es nur um die Sterblichkeit, aber nicht um die Schwere einer überstanden Covid-19 Erkrankung und die möglichen Folgen danach. Hier hat die Studie des Universitätsklinikums ein um Faktor 6 vermindertes Risiko ermittelt, schwer zu erkranken. Entsprechend ist zu erwarten, dass auch die Nachwirkungen geringer sind.

Es gibt also reichlich Gründe dafür, einen Vitamin-D Mangel zu beheben.
Den hatten z.B. nach einer Statistik aus dem Rhein/Maingebiet im Mittel alle Altersgruppen außer den 1 und 2 Jährigen Kindern. Jugendliche erkranken allerdings an Covid-19 trotz Vitamin-D Mangel häufig nur mild. Dies kann man gut an einer Grafik von einer Studie aus Teheran sehen (Link angehängt) Hier muss es noch einen weiteren Faktor geben, der bis zu einem Alter von ca. 40 Jahren dafür sorgt, dass die Sterblichkeit niedrig bleibt. Ab diesem Alter steigt die Sterblichkeit bei Vitamin-D Mangel deutlich an, was aber mit genug Vitamin-D im Blut nicht der Fall ist.
Um möglichst milde, und vielleicht auch gar nicht merkbar zu erkranken, sollte also jeder dafür sorgen, dass er keinen Mangel hat.

Fall es Ihnen nicht aufgefallen ist, in der Studie sind die Auswirkungen nicht in Prozent, sondern als Faktor angegeben wie z.B Faktor 15 , da man sonst 1500% schreiben müsste. Haben Sie solche großen Wirkungen bei einem anderen Medikament gelesen? Ein bekannt hilfreiches Medikament ist z.B. Remdesivir, das verkürzt den Krankenhausaufenthalt lediglich um rund 30%, kann aber auch schwere Nebenwirkungen haben.


Links zu Studien
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Universitätsklinikum Heidelberg 9. August 2020
"Vitamin D Deficiency and Outcome of COVID-19 Patients "
https://www.mdpi.com/2072-6643/12/9/2757

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Deutsches Krebsforschungszentrum 18 August 2020
"Vitamin D insufficiency and deficiency and mortality from respiratory diseases in a cohort of older adults: potential for limiting the death toll during and beyond the COVID-19 pandemic"
https://www.mdpi.com/2072-6643/12/8/2488

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Teheran Sina Krankenhaus 25. September 2020
“Vitamin D sufficiency, a serum 25-hydroxyvitamin D at least 30 ng/mL reduced risk for adverse clinical outcomes in patients with COVID-19 infection”

Link zu Publikation über diese Studie mit Grafik
https://www.openpr.de/news/1103302/Covid-19-Auch-Studie-aus-Teheran-bestaetigt-vorbeugende-Wirkung-von-Vitamin-D.html

Der Link zur Studie ist in der Publikation
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