(openPR) Unser Sommer hat sich gegenwärtig dem Ende geneigt und der einsetzende Dauer-Nieselregen bringt nasskalte Herbsttage mit sich. Was liegt da näher, als sich – insbesondere in der Zeit von Covid 19 – zu gemütlichen Lesestunden in wohlig-warmen heimischen Gefilden zurückzuziehen.
Da kommt der Frankreichkrimi „Schatten über dem Étang des Thau“ der gebürtigen Gelsenkirchener Autorin Johanna Huda (Oldib Verlag) gerade recht. Es ist bereits der 5. Fall aus der Languedoc-Krimireihe um den sympathischen Capitaine Joseph Leroux und seine Kollegin Lieutenante Catherine Rozier. Der „Schatten über dem Étang des Thau“ führt uns dieses Mal nach Méze, einer Stadt am nördlichen Ufer des Étang de Thau zwischen Marseillan, Montagnac, Villeveyrac, Bouzigues und Séte. Besiedelt wurde Méze vermutlich bereits im achten Jahrhundert v. Chr. von phönizischen Seefahrern. Aufgrund ihrer ansprechenden Lage diente sie zunächst als große Angelroute und Magnet der Landwirtschaft und avancierte dann zu einer Hochburg der Austernaufzucht und des Tourismus. Johanna Hudas „Schatten über dem Étang des Thau“ spielt im Spätsommer und anhand ihrer detailreichen Naturbeschreibungen scheint uns der Duftreigen von spätsommerlichen Blüten, frischen Austern und salziger Meeresbrise durch die Buchseiten hindurch geradezu entgegenzuströmen. Doch wie sich schnell zeigt, existiert diese Idylle nur zum Schein. Denn inmitten des lebhaften Treibens um den Fischereihafen in Méze werden nicht nur Austern verpackt... Die Ermittlungen von Capitaine Joseph Leroux und Lieutenante Catherine Rozier nehmen ihren Lauf und lassen uns in das kriminelle Hafenmilieu eintauchen.
204 Seiten, 13,99 €, ISBN 9783939556763, www.oldib-verlag.de (https://oldib-verlag.de)













