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Isolieren und Sparen: neuer Ceresana-Report zum Weltmarkt für Dämmstoffe

24.09.202012:20 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Die Auswahl des richtigen Dämmstoffs ist eine Wissenschaft für sich: Gut isolieren soll er, robust und preiswert sein, schnell zu verlegen, aber auch umweltfreundlich, feuerfest, lange haltbar und einfach zu entsorgen. Leider wurde dafür noch keine Patentlösung gefunden; kein Material erfüllt bislang alle Anforderungen gleich gut und gleichzeitig. Trotzdem führt an Dämmung kein Weg vorbei, wenn mit Energiesparen und Klimaschutz Ernst gemacht werden soll. Bereits zum dritten Mal hat Ceresana den Weltmarkt für Dämmstoffe untersucht, die in der Bauindustrie eingesetzt werden.



Vor allem für Wärmedämmung und Schallschutz von Gebäuden werden mineralische, synthetische und natürliche Dämmstoffprodukte gebraucht, meist in der Form von Matten, Platten oder als Schüttung. Diese Dämmstoffe haben ein erhebliches Marktpotential: Die Analysten von Ceresana erwarten, dass der weltweite Verbrauch bis zum Jahr 2027 auf insgesamt über 617 Millionen Kubikmeter wachsen wird. Wichtige Faktoren sind dabei staatliche Vorgaben zur Reduktion von klimaschädlichen Treibhausgasen, beziehungsweise zur Energieeinsparung.

Große Nachfrage nach Mineralwolle

Um in kalten Regionen den Wärmeverlust zu minimieren, in heißen Klimazonen dagegen die Hitze auszusperren, wird derzeit weltweit vor allem Mineralwolle eingesetzt. Für mineralische Dämmstoffe sind Sand, Stein, Kalk und verschiedene Mineralien die Ausgangsstoffe. Glaswolle und Steinwolle decken zusammen über die Hälfte der Nachfrage ab. Global gesehen ist der Marktanteil von synthetischen Polystyrol-Dämmstoffen ebenfalls hoch, wobei expandierbares Polystyrol (EPS, vulgo „Styropor“) und extrudiertes Polystyrol (XPS) unterschieden werden. Hartschäume aus Polyurethan (PUR) und Polyisocyanurat (PIR) werden deutlich weniger abgesetzt. Dabei variieren die Verbrauchsmengen der verschiedenen Dämmstoffe in den einzelnen Ländern teilweise erheblich: Neben klimatischen Faktoren und Kundenpräferenzen spielen auch die Anschaffungskosten sowie das Image und die technischen Eigenschaften des Produkttyps eine erhebliche Rolle.

Grüne Bioprodukte florieren

Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen gelten als besonders nachhaltig und umweltfreundlich. Biobasierte Dämmstoffe, wie zum Beispiel Stroh, Schilf, Hanf, Kork, Wolle, Kokosfasern oder Holzspäne, sind klimaneutral, denn sie nehmen während ihres Wachstums Kohlendioxid auf. Sie können regional erworben werden, was lange Transportwege vermeidet, sie sind leicht zu verarbeiten und zu entsorgen, sie haben ideale Werte in der Ökobilanz. Allerdings sind sie oft noch teurer als Produkte aus Erdöl und müssen gegen Feuchtigkeit, Schädlinge und Feuer geschützt werden. Vielerorts erschweren auch Bau-Vorschriften und Normen derzeit noch die Anwendung. Öko-Dämmstoffe, die zum Beispiel mit dem deutschen Label “Blauer Engel“ oder dem „Österreichischen Umweltzeichen“ angeboten werden, sind zwar noch Nischenprodukte, aber die Nachfrage wächst stetig.

Bauindustrie trotzt Corona-Krise

Im Vergleich zu anderen Branchen wird die Bauindustrie bislang von der Corona-Pandemie und den Maßnahmen zu ihrer Eindämmung weniger beeinträchtigt. Schon vor der aktuellen Krise gab es in den vergangenen Jahren bei Sanierungen und Renovierungen, aber auch im Gebäude-Neubau große regionale Unterschiede: In Ländern, die von der Wirtschaftskrise 2008/09 besonders betroffen waren, brach der Bausektor sehr stark ein, was sich bis heute auswirkt. Dagegen entwickelte sich die Baukonjunktur in anderen Ländern, beispielsweise in Deutschland, deutlich positiver. Generell werden in den entwickelten Industriestaaten in erster Linie bereits bestehende Gebäude energieeffizient saniert, dagegen werden in den aufstrebenden Schwellenländern deutlich mehr Neubauten errichtet. Auch die wirtschaftliche Lage, Faktoren wie Arbeitslosenquote oder verfügbare Einkommen, sowie die demografische Entwicklung beeinflussen den jeweiligen Dämmstoffverbrauch. Ausschlaggebend für die länderspezifische Nachfrage nach Dämmstoffen ist allerdings, wie schnell Förderprogramme umgesetzt werden – und ob der Bevölkerung eine Verbesserung der Energieeffizienz ebenfalls wichtig ist.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine vollständige Darstellung und Analyse des globalen Marktes für Dämmstoffe, einschließlich Prognosen bis 2027. Für jede Region der Welt werden Kennzahlen wie Produktion und Verbrauch sowie Umsatz angegeben.
In Kapitel 2 werden für 16 Länder die Produktion und der Verbrauch von Dämmstoffen analysiert, aufgeteilt nach Material (EPS & XPS, Polyurethan (PUR/PIR), Glaswolle sowie Steinwolle). Zudem werden Import, Export sowie der Umsatz detailliert untersucht.
Kapitel 3 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Produzenten von Dämm-stoffen, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil sowie Produkttypen und Anwendungsgebieten. Ausführliche Profile werden von den wichtigsten 114 Herstellern geliefert.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/industrie/daemmstoffe-welt/

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