(openPR) • ZIEGERT-Beiratsmitglied Prof. Angela Mensing-de Jong diskutiert die Frage, ob und wie sich unsere Städte durch die Pandemie verändern werden.
• Neue Anforderungen an Wohnimmobilien
• Mehr „Work from Home“ eröffnet Potenziale für ländliche Lagen
• ZIEGERT berät frühzeitig im Planungsprozess
„Die Corona-Pandemie verändert die Städte nachhaltig und die Art und Weise, wie Menschen die Räume, in denen sie leben, wahrnehmen.“ Davon ist Prof. Angela Mensing-de Jong, Professorin für Städtebau an der Technischen Universität Dresden, überzeugt. Ihre Prognosen teilte die Dozentin vor kurzem im neuen digitalen Format ZIEGERT Business Talk zum Thema „Wie verändert Corona unsere Städte?“.
So müsse trotz aktueller Kontaktbeschränkungen bei der Stadt- und Bauplanung der kollektive Raum mitgedacht werden. Die Orte, an denen sich Menschen begegnen und aufeinander zugehen können, seien wichtiger denn je, so Mensing-de Jong. „Durch die eingeschränkte Mobilität priorisieren die Städte ihren öffentlichen Raum derzeit neu“, bemerkt die ZIEGERT-Beirätin. „Grünflächen, Verkehrswege, aber auch Wohn- und Gewerbeimmobilien haben durch Social Distancing eine neue Dimension erhalten.“
Neue Anforderungen an den Wohnraum durch Home-Office in Corona-Zeiten
Die Arbeit in den eigenen vier Wänden ist in den vergangenen Monaten von vieldiskutierter Theorie zur praktischen Realität geworden. Prof. Angela Mensing-de Jong sieht es daher als eine Notwendigkeit an, Wohnungstypologien zu hinterfragen und neue zu entwerfen. Es gehe darum, dass diese es uns ermöglichen, unsere Lebensmodelle kurzfristig umzugestalten und an neue Anforderungen anzupassen. So haben etwa geschlossene Schulen und Kindertagesstätten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf die Probe gestellt.
ZIEGERT-Produktentwicklung arbeitet nah an den Kundenbedürfnissen
Um den neuen Bedürfnissen frühestmöglich und bestmöglich gerecht zu werden, unterstützt ZIEGERT die Kunden mit einer professionellen Produktentwicklung – möglichst von Anfang an. „Es ist entscheidend, frühzeitig das zu planen, was am Ende Zeit und dadurch auch Geld kostet“, so Architekt Karsten Waldschmidt, Head of Product Strategy bei ZIEGERT, der gemeinsam mit Frau Mensing-de Jong im Business-Talk diskutierte.
Waldschmidt weiß aus seiner Erfahrung, wie schon minimale Änderungen an den Grundrissen ein viel besseres Wohngefühl für den Käufer erzeugen können. Auch die richtige Ausrichtung eines Gebäudes steigere Komfort und Lebensqualität. Kundenbedürfnisse müssten frühzeitig miteinbezogen werden – bei Architektur und Grundrissplanung. Unser Ziel: „Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir das perfekte Produkt für die Kunden schaffen.“
Neue spannende Lagen nach Corona
Die Pandemie könnte zudem eine Chance für dezentrale Lagen sein. Schon letztes Jahr stieg der Angebotspreis für Neubau-Eigentumswohnungen im Berliner Umland um rund 15 %. Die derzeitige Situation könnte diesen Effekt weiter verstärken. „Durch einen stärkeren Ausbau der digitalen Infrastruktur und der Durchsetzung von Home-Office-Arbeitsmodellen steigt die Attraktivität des ländlichen Raumes und die Polarisierung zwischen Stadt und Land kann sich verringern“, so Mensing-de Jong.
Waldschmidt betont, dass es in und um Berlin noch freie Flächen mit viel Potenzial gäbe – teilweise direkt am Wasser oder Wald gelegen. Die Nachfrage nach solchen naturnahen Lagen könnte weiter steigen. Auch im Umland und in Gegenden, die nicht direkt an das S-Bahnnetz angeschlossen sind. Mensing-de Jong: „Wenn die digitalen Voraussetzungen stimmen und Pendlerwege entfallen, werden genau dort spannende neue Lagen entstehen.“
Waldschmidt teilt die Meinung von Prof. Mensing-de Jong, die Herausforderungen, die sich durch Corona ergeben haben, als Chancen zu begreifen. „Es ist jetzt die Zeit, vorliegende Konzepte und Ideen voranzutreiben und umzusetzen.“
Hören Sie sich den ganzen ZIEGERT Business Talk an: https://www.youtube.com/watch?v=UrRItm05Zog&feature=youtu.be












