(openPR) Starke Umsatz-Einbußen aufgrund der Corona-bedingten Schließungen bringen Händler in eine äußerst schwierige Situation. Es wurden bereits sowohl national als auch regional zahlreiche Initiativen gestartet, um den Handel zu unterstützen. Unter anderem mit dem Ziel, Geschäfte zu digitalisieren. Doch während ein Onlineshop heutzutage schnell aufgesetzt werden kann, bleibt die Logistik eine große Herausforderung für viele Händler. byrd hat nun die Kapazitäten aufgestockt, um betroffenen Händlern schnelle Lösungen bieten zu können.
Die Ausbreitung des COVID-19 hat weitreichende Auswirkungen auf die Menschen, die Gesellschaft und die Wirtschaft - inklusive des Handels. Allein in Österreich sind 490.000 Personen im Nicht-Lebensmittel Handel angestellt, der besonders stark betroffen ist. Die Regierung hat bereits Finanzhilfe zugesichert und auch der österreichische Handelsverband hat eine Initiative gestartet, um Händlern zu helfen sich digital aufzustellen und so zumindest einen Teil des Umsatzes online einzunehmen.
Denn gerade in Zeiten von Social Distancing könnte der E-Commerce weiter wachsen, da sich das Kaufverhalten vermehrt ins Internet verlegt.
Auswirkungen der Pandemie auf den E-Commerce
Kurz nach dem Ausbruch des Virus lassen sich unterschiedliche Effekte auf den Online-Handel erkennen. Laut einer Umfrage unter Onlineshops in Deutschland, haben bereits 41% der Händler einen Umsatzrückgang verzeichnet. Die reduzierte Nachfrage ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Menschen in Krisenzeiten wie diesen andere Sorgen haben und auch in Hinblick auf eine drohende Wirtschaftskrise ihr Konsumverhalten anpassen.
Im Gegensatz dazu ist die Nachfrage nach im Alltag benötigten Haushalts- und Hygieneprodukten im Internet stark gestiegen. Das Gleiche gilt wie erwartet auch für Gesundheitsartikel. Besonders Amazon konnte in den letzten Wochen von dieser Entwicklung profitieren und starke Umsatz-Zuwächse verzeichnen.
Ein Blick auf das stark betroffene Italien zeigt jetzt schon, dass der E-Commerce dieses Jahr, im Vergleich zum letzten Jahr, besonders stark gestiegen ist. Noch ist nicht genau absehbar wie sich der E-Commerce insgesamt weiterentwickeln wird. Jedoch sind Online- und Omni-Channel Händler, wie die Zahlen zeigen, besser aufgestellt als Offline-Geschäfte, weswegen letztere jetzt ermutigt werden einen Onlineshop zu eröffnen.
Die Logistik als kritischer Erfolgsfaktor im E-Commerce
Heute kann man mit E-Commerce Systemen wie zum Beispiel Shopify relativ schnell und einfach einen Online-Store starten. Das bestätigt auch ein Video, in welchem ein Händler zeigt, wie er innerhalb kürzester Zeit während der Corona-Krise eine Bäckerei digitalisiert hat.
Die größere Herausforderung für Händler ist vielmehr der Aufbau der komplexen Logistik, um die Produkte schlussendlich erfolgreich an den Empfänger zustellen zu können. Insbesondere, weil führende E-Commerce Unternehmen dazu beigetragen haben, dass sich die Erwartungen der Konsumenten an den Versand rasant weiterentwickelt haben und Standards setzen, die
durch KMUs nur schwer erreicht werden können, wodurch diese unter Druck geraten.
Dementsprechend benötigt es viele Ressourcen und die entsprechende Expertise, um eine leistungsstarke Logistik zu entwickeln. Vor allem in Zeiten von Corona eine wohl unüberwindbare Herausforderung. Einige Händler, die bereits Bestellungen aus dem Internet erhalten, bringen ihre Pakete noch selber zur Post, um auf diese Weise Sendungen zu verschicken. Doch gerade durch die derzeitigen Ausgangsbeschränkungen ist auch das kaum möglich.
Wie byrd beim schnellen Aufbau des E-Commerce Fulfillments unterstützt
Aufgrund dieser Herausforderungen entscheiden sich immer mehr Online-Händler die Logistik an einen Fulfillment Dienstleister (auch3 PLgenannt) komplett auszulagern. Dadurch können Fixkosten auf ein Minimum reduziert und die Abwicklung der Bestellungen automatisiert werden. Eine solche Lösung bietet auch das aus Wien kommende Unternehmen byrd, das als Handelsverbands-Partner bei der Initiative “Partner helfen Händlern” mitwirkt.
Co-Founder von byrd, Petra Dobrocka bestätigt, dass Online-Händler weniger um ihre Existenz fürchten müssen als stationäre Unternehmen: “Wir beobachten, dass sich die Zahl der Online-Bestellungen bei unseren Kunden in der DACH Region in den letzten Wochen eher positiv entwickelt hat. Während einige wenige Kategorien stagnieren, ist die Nachfrage nach Haushalts-, Hygiene- und Tierfutterprodukten sogar leicht gestiegen.” Darüber hinaus erhält das international tätige Tech-Logistik Unternehmen immer mehr Anfragen durch stationäre Händler, die jetzt möglichst schnell ihre Produkte auch online vertreiben möchten. “Wir verstehen die schwierige Situation, in der sich diese Unternehmen befinden und haben unsere Kapazitäten aufgestockt, um den Versandstart innerhalb einer Woche zu ermöglichen.”, erklärt Dobrocka.
Verstärkter Trend zur Omni-Channel Strategie
In Zukunft wird es eine wachsende Anzahl von Shops geben, die auf eine Omni-Channel Strategie setzen, um ihren Umsatz sowohl offline als auch online zu erwirtschaften und sich so abzusichern. Das schafft nicht nur mehr Auswahl für Konsumenten, sondern könnte vor allem auch österreichischen Händlern, die in den letzten Jahren stark unter der Konkurrenz von internationalen E-Commerce Riesen gelitten haben, eine Möglichkeit bieten. So könnte die aktuelle Krise also sogar als Chance gesehen werden, ganz nach dem Motto “Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Saft daraus”.











