(openPR) Die Preisträger des 6. Internationalen Stahlschmuck Wettbewerbs „Fe. Stahlpreis 2020“, ausgelobt durch das Kolloquium Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar, werden am 23. Januar 2020 in Rostock bekannt gegeben und in einer gleichnamigen Wanderausstellung erstmalig im Kulturhistorischen Museum Rostock gezeigt.
Wismar/Rostock – Die Preisträger des 6. Internationalen Stahlschmuck Wettbewerbs „Fe. Stahlpreis 2020“ werden am Donnerstag, dem 23. Januar 2020 um 17:00 Uhr, in der Rostocker Universitätskirche (Kleiner Katthagen 3, 18055 Rostock) geehrt. Die gleichnamige Wanderausstellung wird im Anschluss erstmalig im Kulturhistorischen Museum Rostock (Klosterweg 7, 18055 Rostock) eröffnet und bis Sonntag, dem 22. März 2020, gezeigt. Weitere Stationen der Wanderausstellung sind unter anderem geplant für das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau (2. Juli 2020 - 13. September 2020), das Schmuckmuseum Pforzheim (31. Oktober 2020 - 24. Februar 2021) und das Modemuseum Hasselt in Belgien (22. April - 22. Juni 2021). Eine begleitende Publikation in Farbe ist in Vorbereitung. Die beiden Filme „Metaller“ über den Altmeister Helmut Senf und „Dorothea Prühl – Ein Portrait“ (Arbeitstitel) von Prof. Jochen Wisotzki (Drehbuch, Regie) werden begleitend zur Ausstellung gezeigt. Der durch den gemeinnützigen Verein Kolloquium Nordrhein-Westfalen initiierte 6. Internationale Stahlschmuck Wettbewerb war offen für Studierende der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar und ihre Partnerhochschulen PXL-MAD School of Arts, Hasselt (Belgien) und Saimaa University of Applied Sciences, Fine Arts, IMATRA (Finnland). Ausgelobt wurde der Wettbewerb federführend durch Prof. Andrea Wippermann, Professorin für Entwerfen Schmuckdesign sowie Entwurfsgrundlagen an der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar, und Jutta Vondran, Projektmanagerin des Vereins „Kolloquium Nordrhein-Westfalen“. Weitere Informationen zum 6. Internationalen Stahlschmuck Wettbewerb „Fe. Stahlpreis 2020“ werden online bereitgestellt unter www.fg.hs-wismar.de/stahlschmuck .
Gebogen, gezogen, geschmiedet oder auch gewalzt sind die studentischen Wettbewerbsarbeiten zum Thema Schmuck, Gerät oder Kleinplastik aus Stahl, Edelstahl, Titan oder Materialkombinationen – darunter Ketten, Ringe, Armbänder oder auch Halsschmuck, Plastiken und Objekte. Aus den 26 studentischen Wettbewerbseinreichungen haben fünf Jurymitglieder Mitte Februar 2019 an der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar vier Preisträger ausgewählt. Neben allen eingereichten Arbeiten werden auf der Wanderausstellung auch Arbeiten von international etablierten Künstlerinnen und Künstlern als Lehrende und Absolventen der genannten Hochschulen zum Thema Stahl gezeigt. Unter den somit insgesamt 48 Exponaten sind auch Arbeiten von Altmeister Helmut Senf und Prof. em. Dorothea Prühl, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, vertreten. Leichte und dennoch stabile Formen können mit dem Material Stahl entstehen. Eine Besonderheit ist es die Korrosion des Materials beim Entwurf miteinzubeziehen. Eine Kombination aus Stahl und anderen Materialien, wie beispielsweise Titan, war ebenfalls als Einreichung möglich.
Die begleitende Publikation „Fe. Stahlpreis 2020“ ist in Zusammenarbeit mit Prof. Hanka Polkehn, Professorin für Entwerfen Grafikdesign, insbesondere Schriftgestaltung und Darstellungstechniken, und den Studierenden Adrian Jaffe und Lisa Brune aus dem Diplom-Studiengang Kommunikationsdesign und Medien der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar entstanden.
In einer Sonderausstellung auf der Fachveranstaltung „Echt – Mordern Craft 2019“ in Berlin wurden einzelne Wettbewerbsbeiträge bereits gezeigt. Anlässlich des Europäischen Tages des Kunsthandwerks präsentierte das Kolloquium Nordrhein-Westfalen unter anderem Schmuckdesign der Hochschule Wismar.
Jurymitglieder des 6. Internationalen Stahlschmuck Wettbewerbs:
?- Prof. em. Georg Dobler, Professor für Metallgestaltung, HAWK
– Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim, Fakultät Gestaltung
?- Dr. Christianne Weber-Stöber, Geschäftsführerin bei der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V., Leiterin des Deutschen Goldschmiedemuseum Hanau
?- Jutta Vondran, Projektmanagerin, Kolloquium Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf?- Cornelie Holzach, Direktorin des Schmuckmuseums Pforzheim
?- Prof. em. Dorothea Prühl, Professorin für Plastik und Schmuck, Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Halle (Saale)













