(openPR) VANCOUVER, BRITISH COLUMBIA - (MARKET WIRE) - November 06, 2006 - Aufgrund der sehr positiven Ergebnisse der ersten Phase des Explorationsprogramms am Caribou Lake bereitet Kodiak Exploration Limited (TSX VENTURE: KXL) nun die Phase II des Bohrprogramms für diesen Winter vor. Dabei sollen Probebohrungen in mehreren Zielgebieten mit bedeutenden Nickelsulfid-Vorkommen entlang der Basis der Caribou Lake-Intrusion durchgeführt werden. In der Phase I konnte das Vorhandensein einer großen geschichteten mafischen Intrusion mit deutlich anomalen Vorkommen von Nickel, Kupfer, Kobalt und Elementen der Platingruppe ("PGEs") festgestellt werden. Die Bohrungen der Phase II werden sich auf große geophysikalische Ziele konzentrieren, von denen viele unterhalb von bedeutenden Konzentrationen an Nickel-Kupfersulfiden liegen, die im Rahmen der Phase I des Bohrprogramm von Kodiak zur Erkundung oberer Schichten durchteuft wurden.
Bei den Bohrungen der Phase I konnte Kodiak in 33 der 50 Bohrlöcher bedeutende Volumen von vorwiegend gestreuten, netzförmigen und massiven Nickel-, Kupfer- und Kobaltsulfiden erbohren. Diese Bohrlöcher dienten der Erkundung des oberen Abschnittes der geschichteten Caribou Lake-Intrusion und erreichten eine maximale Tiefe von 180 Metern entlang eines Nickel-Kupfer-Kobalt-Trends mit einer Länge von 9 Kilometern. Mit diesen Ergebnissen war das Unternehmen in der Lage, mehrere vielversprechende Zielbereiche für das bevorstehende Bohrprogramm in diesem Winter zu definieren. In der Tabelle unten werden die wichtigsten Ergebnisse des Bohrprogramms 2006 dargestellt, wobei zahlreiche bedeutende Abschnitte mit Kupfer- und Nickelsulfiden mit Breiten von bis zu 69,71 Metern (in Bohrloch CL-06-39) angeführt sind.
Der Fund so großer Mengen von Nickel- und Kupfersulfiden in oberen Abschnitten einer mafischen Intrusion gilt als äußerst ungewöhnlich und wird als sehr vielversprechendes Ergebnis der Exploration bewertet. Kodiak geht aufgrund des Grades an Mineralisierung, der mit diesen oberflächlichen Bohrungen nachgewiesen wurde, davon aus, dass die Intrusion zum Zeitpunkt der Einlagerung mit Kupfer-, Nickel- und Kobaltsulfiden saturiert wurde, und dass ein bedeutendes Potential für große Vorkommen an hochgradigen Sulfiden in der Tiefe gegeben ist. Die Pentlandit-Körnchen, die in vielen Bohrkernen von den eisenhaltigen marginalen und oberen Abschnitten der Intrusion gefunden wurden, sind ein weiterer Hinweis dafür, dass die ursprüngliche Schmelze reichhaltig an Nickel war. Da sich wirtschaftliche Konzentrationen von Nickel durch ein Absetzen von flüssigen Nickelsulfiden aufgrund der Schwerkraft bilden, wird angenommen, dass sich wahrscheinlich größere Konzentrationen in Gruben angesammelt haben, die durch strukturelle Depressionen entlang der Basis der Caribou Lake-Intrusion geformt wurden. Diese Gruben stellen die Ziele des geplanten Bohrprogramms der Phase II von Kodiak dar.
Mit Hilfe der Kombination von 3D-Magnet-Imaging-Resultaten und der Analyse von der Tiefenleitfähigkeit bei hochaufgelösten VTEM-Daten konnten die Geophysiker von Kodiak mehrere strukturelle Gruben identifizieren, in denen sich Kupfer-, Nickel- und Kobaltsulfide in verschiedenen Tiefen unterhalb des oberen Abschnitts der in der Phase I erkundeten Intrusion angesammelt haben könnten. Einzelne Zielbereiche sind 200 bis 500 Meter lang und 200 bis 700 Meter breit. Sämtliche Zielbereiche sind groß genug, um bedeutende Erzvorkommen aufzuweisen.
Zwölf der 25 bisher identifizierten Ziele haben eine Gesamtlänge von 4,5 Kilometern und eine Gesamtbreite von 3,6 Kilometern. Die Auswertung der Daten ist noch nicht abgeschlossen und es wird mit der Identifizierung von zusätzlichen Zielen gerechnet. Ein 3D-Arbeitsmodell mit den bisher identifizierten Zielen und ihre Korrelation mit den Ergebnissen des Explorationsprogramms der Phase I wird auf der Website von Kodiak unter www.kodiakexp.com veröffentlicht werden.
Ein Großteil der Bohrziele der Phase II liegt unterhalb von Zonen, in denen an der Oberfläche bzw. in Bohrlöchern mit geringer Tiefe Nickel-, Kupfer- und Kobaltsulfide gefunden wurden. Mehrere dieser Ziele liegen unter Oberflächenbrüchen, die mit hochgradigem, hydrothermal bewegten Nickelin aufgefüllt wurden, was als Hinweis auf das Vorhandensein umfangreicher Nickelvorkommen in der Tiefe gewertet werden kann. Neben der VTEM Anomalie 5 wurde eine große strukturelle Grube identifiziert, die besonders vielversprechend erscheint. Sie misst 700 Meter in ostwestlicher Richtung und 400 Meter in nordsüdlicher Richtung. Oberhalb dieser strukturellen Grube durchteufte das Bohrloch CL-06-39 Nickelsulfide auf einer Länge von 69,71 Metern, und das Bohrloch CL-06-38 erreichte in einer Tiefe von 177,7 Metern verstreute Kupfer- und Nickelsulfide. Kodiak beabsichtigt, die Bohrungen an diesem vorrangigen strukturellen Ziel bereits zu Beginn des Bohrprogramms der Phase II einzuleiten.
WICHTIGE ERGEBNISSE DER PHASE-I-BOHRUNGEN AM CARIBOU LAKE(1)
http://www.directnewsroom.de/servlets/LoadBinaryServlet/1662472/Bohrergebnisse_06112006.pdf
In einer jüngst erstellten petrografischen Untersuchung von 95 Gesteins- und Bohrkernproben stellte der Nickelexperte Dr. Walter Peredery (P.Geo.) Pentlandit in 15 der 95 Proben mit marginalem Olivin-Gabbro und ultramafischen Gestein fest, die aus dem mittleren Abschnitt der Intrusion stammten. Pentlandit tritt in Form von Entmischungslamellen in Pyrrhotin sowie in Granalien mit 0,1 bis 0,2 mm auf. Wie oben erwähnt wird das Vorkommen von Pentlandit-Körnchen in den oberen und marginalen Abschnitten der Intrusion als Hinweis für ein nickelhaltiges System betrachtet, was ein weiterer Beleg dafür ist, dass die Caribou Lake-Intrusion bedeutende Nickelvorkommen in der Tiefe aufweisen könnte.
Die Untersuchung von Dr. Peredery zur Caribou Lake-Intrusion beschreibt eine Reihe von petrografischen Merkmalen, die weltweit als typisch für Intrusionen mit Nickelvorkommen erachtet werden. Die Caribou Lake-Intrusion besteht aus einer marginalen Phase von Olivingabbro, einer oberen Schichtserie mit vorwiegend sehr grobkörnigem Anorthositgabbro, einer mittleren Schichtserie mit einer großen Vielfalt von ultramafischem Gestein einschließlich magnetithaltigen Pyroxeniten, Peridotiten und Duniten, sowie einer unteren Schichtserie aus Peridotiten und Olivinpyroxeniten. Auf Grundlage der chemischen und mineralogischen Beschaffenheit der Intrusion geht Dr. Peredery davon aus, dass der Caribou Lake Gabbro tholeiitischen Charakters aufweist. Bedeutende nickelhaltige Intrusionen mit tholeiitischer Chemie finden sich u.a. in Noril´sk (Russland) und Duluth (USA).
Das Gestein in der unteren Schichtserie gilt als der vielversprechendste Bereich für wirtschaftliche Konzentrationen von Nickel, Kupfer und Kobalt. Die Petrografie der Caribou Lake-Intrusion zeigt, dass dieses Gestein olivinhaltig ist, einen niedrigen primären Magnetitgehalt (2%) hat und magnesiumhaltige Orthopyroxene und Clinopyroxene aufweist, die sich interstitiell zwischen den Olivinkristallen befinden. Die Existenz von Orthopyroxene in diesem Gestein wird als relevant erachtet, da es ein potentieller Hinweis auf die Kontaminierung des Magmas ist. Die Zufuhr von Silica und Schwefel in ein solches System verursacht die Herausbildung von Orthopyroxene und ein zeitgleiches Reinigen des Nickels von früh herausgebildetem Olivin, wodurch eine schwere Nickel-Sulfid-Flüssigkeit entsteht, die sich bei ausreichend hohen Konzentrationen in den Gruben entlang der Basis der Intrusion ablagern kann.
Kodiak hatte bereits früher mitgeteilt, dass es ein anomales "Riff", oder Schicht, im oberen Abschnitt der Intrusion identifizieren konnte, das sehr geringe Mengen von Kupfer- und Nickelsulfiden enthält, zugleich aber hohe anomale Konzentrationen von PGEs aufweist. Die Analyse vorläufiger geochemischer Daten weist darauf hin, dass innerhalb der Caribou Lake-Intrusion unedle Metalle, Magnesium und PGEs in höheren Konzentrationen auftreten, wenn man sich durch die Intrusion abwärts bewegt. Ultramafische Gesteine im oberen Abschnitt der unteren Schichtenserie enthielten bis zu 200 ppb PGEs, im Gegensatz zu den durchschnittlich 50 ppb PGEs, die sich in dem vorher entdeckten Riff im oberen Abschnitt der Intrusion befanden. Es wird nun erwartet, dass die größten Konzentrationen von PGEs wahrscheinlich gemeinsam mit massiven Sulfidakkumulationen im Gestein der unteren Schichtenserie entlang der Basis der Intrusion zu finden sind. Dazu sollen im Rahmen des Phase-II-Programms entsprechende Probebohrungen durchgeführt werden.
SOURCE: Kodiak Exploration Limited

