(openPR) Gips ist out. Für Bein- und Fußfrakturen sowie Sehnenrupturen schon seit 11 Jahren. Jetzt bringt die bayerische Firma OPED das reversible Vakuum-Stützsystem für Radiusfrakturen auf den Markt. Das innovative Vakuum-Stützsystem VACO®hand für handgelenksnahe Armfrakturen wurde in klinischen Studien bereits erprobt und kommt noch im Jahr 2006 auf den Markt.
Risiko…..
Der handgelenksnahe Speichenbruch – Radiusfraktur – ist die häufigste Bruchver-letzung des Menschen überhaupt. 20 – 25 % der Knochenbrüche treffen diese fragile Stelle. Dies resultiert bei Frauen über 60 Jahren aus Stürzen, die mit gestrecktem Arm abgefangen werden. Meist spielt die verminderte Knochenstabilität durch Einfluss von Osteoporose eine entscheidende Rolle. Auf der anderen Seite sind es moderne Trendsportarten, die vor allem Jugendliche Sportler für eine Radiusfraktur prädestinieren. Statistisch gesehen passieren pro Jahr in Deutschland 240.000 Radiusfrakturen. Meistens sind auch die Sehnen und Bänder der Hand in Mitleidenschaft gezogen.
Behandlung…..
Die Behandlung eines solchen Bruches kann im einfachsten Fall durch Eingipsen erfolgen. In schwierigen Fällen wird oftmals eine Plattenosteosynthese, also der operative Eingriff durch Einbau einer starren Platte mit Verschraubung, durchge-führt. In diesem Fall sieht der Patient einer langwierigen Reha-Behandlung entgegen. Um den Eingriff für den Patienten so schonend wie möglich zu gestalten, gibt es die Fixierung mit K-Draht, die dann jedoch eine äußere Stabilisierung notwendig macht, da der Draht keine Biegekräfte abfangen kann. Zu diesem Zweck wurde der VACO®hand entwickelt. Die Drahtmethode erlaubt den Eingriff, ohne den ganzen Arm öffnen zu müssen. Die Wunde ist entsprechend klein und der Arm kann sich schneller wieder erholen.
Versorgung…..
VACO®hand bietet die sichere externe Stabilisierung, denn der Arm wird in ein Vakuumkissen gebettet, aus dem ruckzuck die Luft gesaugt wird. Das Kissen wird härter als Gips und umschließt den Arm, ohne Druckstellen zu erzeugen. So wird der behandelte Arm fixiert. Über das Kissen wird ein Kunststoffgitter gelegt, das zusätzlich stabilisiert. Fertig. Der Arm ist geschützt und fixiert. Die Wundversorgung ist einfach, da die Luft durch ein Ventil wieder in das Kissen strömen kann und die ganze Schiene somit leicht abzunehmen und nach erfolgter Wundkontrolle wieder anzulegen ist.
Ökologischer Aspekt…..
VACO®hand ist übrigens wieder verwendbar, wird nach jeder Behandlung zum Hersteller geschickt, gesäubert, gewartet und wieder in Umlauf gebracht. So kann OPED auf eine saubere Umweltbilanz stolz sein, auf die Schaffung von heimischen Arbeitsplätzen und vor allem anderen: auf zufriedene Patienten, die sich rundum sicher fühlen.
OPED GmbH, Mühlbachweg 2, 83626 Valley
Abdruck (auch Fotos) frei. / Belegexemplar erbeten an:
Medienstelle OPED c/o pr-c.o.m.petence,
Gisela Goblirsch, Schwanenweg 32, 81827 München
oder Iris Mauch, Kybergstraße 27 b, 82041 Oberhaching













