(openPR) Das Kaiserreich Japan war bis etwa 1865 fast komplett von der Außenwelt abgeschlossen. Kaum ein Fremder durfte ins Land, kaum ein Japaner hinaus. Handel wurde über wenige Handelsposten abgewickelt. Eine mehr westlich orientierte Oberklasse beseitigte die Macht der Shogune und Japan öffnete sich. Ausländische Fachleute wurden aus den westlichen Industrienationen ins Land geholt und junge Japaner ins Ausland geschickt. Ausgehend von der Iwakura-Mission wird ein kleines Mosaiksteinchen der Landesöffnung beschrieben.
Man mag es kaum glauben: Das Buch erzählt die wirkliche Geschichte um fünf junge Japaner im Alter von 14 bis 19 Jahren aus hochadligen Häusern des Samurai-Kriegeradels (u.a. der Sohn des späteren Premierministers Ito), die in der Zeit von 1885 bis 1891 vom damaligen Pfarrer Eduard Schleiff (1837–1910), dem Dorfschullehrer Heinrich Denecke (1867–1945) und dem Gymnasiallehrer Paul Detto (1860–1922) vom Königlichen Domgymnasium Magdeburg im kleinen Dorf Eilsdorf bei Halberstadt ausgebildet und auf ein Studium an Universitäten im Deutschen Kaiserreich vorbereitet wurden. Anhand nachgelassener Briefe wird auch der weitere Kontakt der Japaner nach Deutschland beschrieben.
Nach der 2016 erschienenen deutschen Ausgabe soll nun diese zweisprachige Darstellung auf diese weitgehend noch wenig bekannte Episode der deutsch/japanischen Geschichte aufmerksam machen.
Der Text von Martin Hentrich wurde von Jumpei Kameyama ins Japanische übertragen. Wenn das Buch um 180 Grad gekippt wird, kann man die Sprachfassung wechseln.
Erschienen in der Reihe EDITION HUY
https://www.edition-huy.de/#neues
168 Seiten, viele farb. Abb. , zweisprachig: deutsch/japanisch, 24,90 €
OSTFALIA-VERLAG Osterwieck, ISBN 978-3-96226-015-6













