(openPR) Das Danziger Gymnasium Nr. 2 hatte eigentlich einen guten Ruf, doch der ist nun dahin. Mehrere 14 jährige Schüler vergingen sich während einer Klassenarbeit an die gleichaltrige kleine Mitschülerin Ania. Die Tat wurde in Anwesenheit der gesamten Schulklasse, von einem weiteren Jungen 20 Minuten lang gefilmt. Niemand schritt ein. Die Lehrerin hatte sich vorübergehend in einen anderen Bereich der Schule begeben. Das Opfer erhängte sich mit einem Springseil am Tag darauf im Wohnhaus der Familie.
Die Jungen mißbrauchten das Mädchen während der 20 minütigen Abwesnheit der Lehrerin. Sie musste u. a. sich auf eine Bank stellen, zwei Schüler hielten sie fest und zwei andere zogen ihr die Kleider und den Schlüpfer aus. Sie fassten sie überall an und simulierten dabei eine Vergewaltigung. Keiner in der Klasse kam dem Opfer zur Hilfe, nur die Tischnachbarin Iwona weinte leise vor sich hin.
Die Umstände der Tragödie werden nun durch Polizei und Staatsanwaltschaft geprüft. Die fünf Täter wurden festgenommen und werden zur Zeit noch verhört. Sie sollen die ganze Klasse regelrecht terrorisiert und auch am Wohnort Angst und Schrecken verbreitet haben.Ein Gericht wird heute noch entscheiden was mit den Jugendlichen geschehen soll. Eine Gruppe von Psychologen kümmert sich individuell und gruppenweise derzeit ebenfalls um die Schüler der Schule.
Ania und ihre Schänder stammen aus der Danziger Vorstadt. Sie fuhren täglich gemeinsam in die Schule , sechs Kilometer bis zum Zentrum der Stadt. Sie kannten sich seit früher Kindheit, gingen in die selbe Klasse und feierten erst kürzlich gemeinsam die heilige Kommunion. Die Familien lebten in gutem nachbarschaftlichen Verhältnis zusammen.
Das Opfer wird als religiöses kleines, sanftes und sehr kultiviertes Blondinchen beschrieben. Aggression war für sie ein Fremdwort und sie konnte keiner Fliege was zu leide tun.
Mit möglichen dienstlichen Konsequenzen haben der Direktor des Gymnasiums und das Lehrer Kuratorium sich am Montag zu beschäftigen. Alle Zeitungen Polens berichten in großer Aufmachung über das Geschehene.













