(openPR) Nach den Zahlen der Deutschen Post sind monatlich rund 4.000 arglose Kunden von Online-Angeboten betroffen, die Nachsendeaufträge zu überhöhten Preisen in Auftrag geben.
Die Masche ist: Bei der Suchmaschineneingabe von Begriffen wie „Nachsendeauftrag“ oder „Nachsendeantrag“ erscheinen Internetseiten, die denen der Deutschen Post ähneln. Für den Nachsendezeitraum von sechs Monaten zahlen Privatleute im Fall eines Auftrags allerdings bis zu 50 Euro mehr, verglichen mit den Originalangeboten der Deutschen Post.
Die Praxis dieser Postdienstleister wird auf der Webseite https://www.ummelden.de/nachsendeauftrag/ ausführlich beschrieben. Im Einzelnen finden sich dort folgende Detailinformationen:
- Allgemeine Warnhinweise zur Abzock-Praxis bei Nachsendeauftrag
- Auszüge der Pressemeldung der Deutsche Post AG
- Die Originalversion der Pressemeldung der Post als pdf im Download
- Verbrauchertipps, anhand derer sich Angebote von Drittanbietern identifizieren lassen
Die Warnung vor den Angeboten sogenannter Drittanbieter wird zunehmend von Verbraucherschutzorganisationen aufgegriffen. Vereinzelt berichten auch mehr und mehr Medien über die Geschäftspraxis, die rechtlich jedoch kaum angreifbar ist.
Die Deutsche Post ist Europas größter Postdienstleister und der Marktführer im deutschen Brief- und Paketmarkt. Das Ratgeberportal ummelden.de stellt seit dem Jahr 2001 Tipps und Checklisten für Privatleute bereit, die in Deutschland umziehen. Von den rund 13 Millionen Personen, die jährlich hierzulande umziehen, nutzen zirka vier Millionen den Nachsendeservice der Deutschen Post.













