(openPR) Wer bis heute gedacht hat, dass der Deutsche Gewerkschaftsbund ( DGB ) auch die Interessen von Millionen Erwerbslosen in Deutschland vertreten würde, muss leider feststellen, dass dieser resignierend die Fahnen eingezogen hat und nun die betroffenen Bürger mit Ihrem Schicksal alleine dastehen lässt. Auf der DGB eigenen Website müssen auch die Erwerbslosen folgenden Satz lesen:
Seien wir ehrlich: Für viele Langzeitarbeitslose ist die Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt nicht realistisch. Quelle: DGB ( http://www.dgb.de )
Stattdessen fordert der DGB jetzt einen zweiten Arbeitsmarkt. Noch entsetzender muss sich die folgende Äußerung für alle qualifizierten Erwerbslosen lesen, die sich noch eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt erhofften, aber nun einsehen müssen, dass von Seiten des DGB diesbezüglich keine Hilfe zu erwarten ist.
“In diesem zweiten Arbeitsmarkt steht das Ziel der Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt realistischerweise nicht im Vordergrund”, schreibt Annelie Buntenbach.
Quelle: DGB ( http://www.dgb.de/homepage_kurztexte/texte/buntenbach/ )
Auch wenn das Positionspapier des DGB die Forderung enthält:
“Öffentlich geförderte Beschäftigung muss mehr als 1-Euro-Jobs sein – “Ehrlicher zweiter Arbeitsmarkt” ist notwendig. “Es geht um die Ermöglichung sinnvoller Beschäftigung zu anständigen Bedingungen als einzig realistische Perspektive zur Arbeitslosigkeit.” Quelle: DGB (www.dgb.de/homepage_kurztexte/texte/buntenbach/ )
so müsste jedem Erwerbslosen und realistisch denkendem Menschen klar geworden sein, dass ein öffentlich geförderter Arbeitsmarkt, in einem Land, welches sich so vehement gegen die Einführung des Mindestlohnes wehrt, nicht umzusetzen ist. Die o.g. Äußerungen zeigen aber auch eindeutig, dass der DGB beim Thema Erwerbslosigkeit resigniert hat und die Millionen von Langzeitarbeitslosen auf das Abstellgleis gestellt hat.
Jetzt werden sich viele Betroffene fragen, was verbindet den DGB noch mit den Erwerbslosen. Die Antwort auf diese Frage ist die folgende Aussage des DGB :
Der Druck auf Arbeitslose hat auch die Löhne im Visier, meint der DGB. Der verschärfte Druck auf Alg II-Empfänger sorgt auch bei Beschäftigten für Existenzsorgen im Falle des Arbeitsplatzverlustes. Das begünstigt die Aushebelung von tariflichen Löhnen: Wer Angst um seinen Job hat, ist eher bereit, auch für weniger Geld zu arbeiten. Das betrifft vor allem die niedrigen Lohngruppen, hat aber auch Auswirkung auf das gesamte Lohn- und Gehaltsgefüge. Quelle: DGB (http://www.das-geht-besser.dgb.de/darum_gehts/hartz)
Wie man erkennt, dem DGB geht es wohl nur darum, seinen beitragszahlenden Gewerkschaftsmitgliedern den Rücken zu stärken, nicht aber Perspektiven für Erwerbslose aufzuzeigen bzw. zu schaffen. Seit Jahren kämpft der DGB mit rückläufigen Mitgliederzahlen und so versucht man eben, mit allen Mitteln zu operieren.
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