(openPR) Berater-Netzwerk mit pfiffigen Ideen
Dörnick/Hohelieth – „Ein Büro für die Erstellung von Konzepten – Umsetzung inkl. aller Nebenleistungen inbegriffen, eben eine Full-Service-Agentur“. So in etwa beschreibt Andreas Werft, womit er seit 18 Jahren sein Geld verdient. Seit kurzem ist der 41-Jährige mit seiner Firma „AW Int. Sport- und Tourismusmanagement“ auf dem Hof Hohelieth (Gemeinde Dörnick bei Plön in S-H) direkt an der B 430 ansässig.
Von Peter Thoms/Carsten Möller
Wer sind seine Kunden? „In erster Linie Existenzgründer, Sport- Tourismusvereine, Hotel-Gastätten- und Freizeiteinrichtungen sowie mittelständische Unternehmen aus den Unterschiedlichsten Bereichen“, zählt Andreas Werft kurz und knapp auf, wer zu seiner Zielgruppe gehört.
Und wie kann ein Marketingexperte mit internationalen Erfahrungen nun einem Unternehmer in spe, einem Hilfesuchenden Mittelständler oder einem Sportverein (auch dem kleinem) bei der Sponsorensuche helfen?
Bei Existenzgründern läuft zunächst alles nach dem gleichen Schema ab: Stimmt das Geschäftskonzept, das auf Wunsch auch gemeinsam erarbeitet wird, geht es um die Finanzierung des Ganzen und die Werbung.
Dabei stützt sich Andreas Werft auf das Berater-Netzwerk namens „IDEE & CONCEPTS“, in dem 40 Spezialisten aus den unterschiedlichsten Fachgebieten den Existenzgründern helfen, die Klippen zu umschiffen. Dazu gehören die intensive Beratung eines Bankers (der auf Wunsch auch mit zur Hausbank kommt) und die professionelle Betreuung durch einen Grafiker (für Logo, Visitenkarte und Briefkopf), der die gemeinsam entwickelten Marketing-Unterlagen dann an eine Druckerei aus dem „IDEE & CONCEPTS“- Netzwerk weiterleitet.
So genannte Event-Manager, die Veranstaltungen wie z. B. die Geschäftseröffnung organisieren, oder für die nötige Publicity des Vereins oder der neuen bzw. umstrukturierten Firma zu sorgen, sind dann die nächsten Helfer.
Das habe, so zieht Andreas Werft Bilanz, unter seiner Regie und nach einigen Geburtswehen bislang rund 250 Mal geklappt, wobei er mit entwaffnender Ehrlichkeit einräumt, dass er selbst nur ungern zu seinen ersten vielleicht zehn Kunden gezählt hätte, denn „es gibt keine bessere Ausbildung als die Praxis“ – da sind Anfangsschwierigkeiten eigentlich selbstverständlich (gewesen).
Bei Sportvereinen auf Sponsorensuche sieht die Sache ein wenig anders aus: Hier denkt sich Werft speziell auf den Hilfesuchenden Verein zugeschnittene Konzepte aus. Wobei zunächst die Zielgruppe definiert wird, denn nicht für jede Sportart kommt jeder Sponsor in Frage, Schulungen der Vereinsmitglieder und der Austausch von Erfahrungen sorgen dann dafür, das man gezielt potenzielle Sponsoren ansprechen kann und diesem Konzepte zur Kundengewinnung präsentiert, die über das normale, nämlich Bannerwerbung und Anzeigen im Hallen- oder Stadionheft hinausgehen
Ein Beispiel: Die Landhandelfirma wirbt nur auf Banden im Fußballstadion und im Stadionheft für Rasenmäher. „Das steigert den Umsatz nicht gerade“, so Werft, aber wenn man vor dem Anpfiff wie bei einem Auftrageber in der Schweiz geschehen, mit einem Rasenmäher-Slalom für Unterhaltung sorge, würden Verein und Sponsor gleichermaßen profitieren.
Dass Andreas Werfts Konzepte erfolgreich sind, haben auch bereits diverse Städte, Gemeinden und Sportvereine aus der Bundes- und Oberliga in Schleswig-Holstein erfahren dürfen.
Exakt auf den Bedarf zugeschnitten auch Angebote für mittelständische Betriebe:
Da war zum Beispiel der Bäcker im Norden Schleswig-Holsteins, der die Backstube vom Vater übernommen hatte und dem nach und nach die Stammkundschaft wegblieb.
Nachdem Andreas Werft ihm empfohlen hatte, statt teurer Anzeigenkampagne doch mal zwei oder drei Sonntage jeden Haushalt im größeren Umkreis mit kostenlosen Sonntagsbrötchen frei Haus zu beliefern, „verkaufen sich seine Produkte wieder wie geschnitten Brot“, erinnert sich Werft an das erfolgreiche Konzept.
Der Hof Hohelieth ist übrigens nicht nur Büro: Dort werden auch vom Arbeitsamt geförderte Schulungen und Seminare für Existenzgründer gegeben, weitere Seminare für Eventplaner (Eventmanager) und Fundraiser (Menschen die für Vereine und sonstige Institutionen Sponsoren suchen) wobei Werft sich freut, dank des Ambientes in Theorie und Praxis ausbilden zu können sind im Angebot.
Neben dem theoretischen Rüstzeug gibt es auch praktische Übungen beim Organisieren von Veranstaltungen. So können die Seminarteilnehmer das erlernte gleich an Ort und Stelle umsetzen wenn öffentliche Veranstaltungen auf dem Hof Hohelieth organisiert und durchgeführt werden. Auch die Kooperation des pfiffigen Managers Werfts mit Sportvereinen und Freizeiteinrichtungen wie etwa div. Tierparks helfen den Teilnehmern gleich unter Fachmännischer Anleitung praktische Erfahrungen zu machen und an der „Front“ zulernen.
Eine Krippenausstellung im November wird auf Hohelieth den Anfang machen, nach und nach dürfte der Hof sich dann zu einem kleinen Veranstaltungszentrum entwickeln. Und wer nun immer noch nicht weiß, warum man sich die Erfahrungen von Andreas Werft zu Nutze machen sollte, kann ihn auf die Probe stellen: „Die Erstberatung ist grundsätzlich kostenlos – aber nicht umsonst“, verspricht der 41-Jährige.









