(openPR) „WONDER WOMEN – The goddesses are back“ Frauen inszenieren ihre Wunder selbst … Berliner Malerin Stephanie Nückel zeigt Göttinnen und Circen in Berlin-Schöneberg Pressemitteilung von: mz project room maia zinc Berlin, 07.08.2018? Vom 25. August bis zum 30. September 2018 stellt die Kreuzberger Malerin Stephanie Nückel zum ersten Mal Werke aus ihren Zyklen „Circen“ und „Göttinnen“ gemeinsam aus - im mz project room maia zinc in Berlin-Schöneberg. Die „Circen“ - entstanden 2016 - provozierten bereits in der ersten Ausstellung in der Nähe von Bremen. Schön und verführerisch kämen sie daher, hieß es damals in einer Rezension. Schaue man genauer hin, wären da allerdings Kälte und Hinterlist. Irritieren will Stephanie Nückel. Und sie möchte zum Gespräch anregen über das heutige Frauen-Bild. Gespannt ist die Künstlerin auf das Zusammenspiel ihrer beiden Zyklen. Denn während die Circen an Models aus der Werbung erinnern und dabei die Macht der Äußerlichkeiten künstlerisch hinterfragt werden, sieht sie in den Göttinnen die Potentiale und Kräfte der Frauen. Dabei entstehe ein neuer Spannungsbogen. Mit den Circen werde ein altes Feld der Frauen-Darstellung medial beleuchtet und erinnert bis in die Antike und Genesis an ein ewig wiederkehrendes Schauspiel der Verführung. Hier setzen Elemente des Comics ironisch neue Akzente. Stephanie Nückel geht es darum zu berühren. Wenn es gelinge, Emotionen hervorzurufen, Überlegungen anzuregen, Gespräch und Auseinandersetzung zu fördern, dann sei das gut, sagt die Künstlerin über ihre Arbeit. Die Vernissage findet am Samstag, den 25.8. um 19.00 Uhr im mz project room maia zinc in der Kyffhäuser Str. 16 statt. Aktuelle Informationen finden Sie unter https://maia-zinc.com/de/stephanie-nuckel-25-08-2018-bis-30-09-2018 Über die Künstlerin ?? Stephanie Nückel, Jahrgang 1960, wuchs in Göttingen auf und lebte u.a. in Hannover und München. Anfang der 1980er Jahre zog es Stephanie Nückel nach Berlin - Punk und Hausbesetzerszene lockten. Die friedlichste aller Revolutionen habe sie miterlebt, sagt sie über die Zeit zwischen dem Ende der 1980er und dem Anfang der 1990er Jahren. Sie ließ sich zur Kunsttherapeutin ausbilden und arbeitete in diesem Beruf, bis sie 1999 freischaffend wurde. So wie sie im Alltag vieles ausprobierte, experimentierte sie auch im Künstlerischen. Faszinierten sie lange Farbpapiercollagen, probierte sie später die Ölmalerei aus, bis sie zur Acrylmalerei fand. 2004 und 05 bildete sie sich noch einmal weiter und lernte das Fotografieren fundiert kennen. Auch hier finden heute Porträts statt, Fotos bilden die Grundlage für Gemaltes. Text: Angela Kuboth












