(openPR) Was früher die Unternehmenswebsite war, ist seit einigen Jahren die App. Ob Desktop-App zur schlanken Bearbeitung konkreter Aufgabenstellungen oder mobile App zur Vereinfachung von Prozessen oder gar Umsetzung eines digitalen Neugeschäfts.
Apps sind heute nicht mehr wegzudenken und ersetzen in vielen Fällen sogar schon die klassischen Websites. Im besten Fall ergänzen sich mehrere Anwendungen oder sind auf allen Betriebssystemen und Geräten verfügbar. Diese flexible und plattformübergreifende Nutzung hat sich inzwischen zum Standard entwickelt. Möglich ist sie nur, weil es HTML5 gibt.
Mit der Entwicklung des Smartphones und der Notwendigkeit, immer komplexere Anwendungen flüssig darstellen zu können, kam HTML, das seit jeher als Grundlage für das World Wide Web diente, an seine Grenzen. Etwas Neues musste her, um die immer komplexer werdenden Apps entwickeln und dem Nutzer für alle vorhandenen Betriebssysteme und Endgeräte anbieten zu können. 2008, ein Jahr nach nach dem Launch des Apple App Store, der den Siegeszug der Web 2.0 Anwendungen (Web-Apps) manifestiert, wird der erste Entwurf von HTML5 veröffentlicht.
Die weiterentwickelte Programmiersprache ermöglicht fortan dank neuer Code-Elemente selbst die reibungslose Wiedergabe umfangreicher Inhalte, wie etwa Videos. Mit PhoneGap, 2009 als Cordova entwickelt, wird ein Framework bereitgestellt, mit dem es möglich ist, mobile Apps mit Web-Technologien zu programmieren. Das Framework verpackt die Web-Apps in einen nativen Container und ermöglicht so die Bereitstellung in den App Stores. HTML5 befreit die Entwickler von den Zwängen der nativen App-Entwicklung und lässt sie auf die leistungsfähigsten Elemente der mobilen Betriebssysteme zurückgreifen: die Webbrowser Chrome und Safari.
In ihrem anfänglichen Siegeszug wurde die hybride Entwicklung durch Kritiker wie Mark Zuckerberg zunächst gestoppt. Die Gründe hierfür waren unter anderem fehlende Entwicklungstools und Performanceprobleme. Doch nutzten die HTML5-Befürworter - der größte von ihnen ist Google - diese Kritik als Chance, um die Programmiersprache noch stärker zu machen und auf die kommenden Anforderungen anzupassen. Sie erarbeiteten in den vergangenen Jahren entscheidende Lösungen, die die Hybrid-App-Entwicklung - nicht zuletzt dank junger Frameworks wie Ionic oder Node.js - auf ein neues Level gehoben haben. Und dies ist auch notwendig, denn nicht nur die Technologien, auch die Umgebung hat sich in den vergangenen zwei Jahren rasant weiterentwickelt: Die Rechenleistung der Endgeräte potenziert sich von Entwicklungsstufe zu Entwicklungsstufe. Die mobilen Betriebssysteme stellen von Update zu Update die Weichen für eine Entwicklung von schnelleren und komplexeren Hybrid-Applikationen.
“Wir sind davon überzeugt, dass HTML5 in den kommenden Jahren die hybride Entwicklung weiter nach vorn bringen und damit ihren Siegeszug fortsetzen wird”, so Marcus Funk, Geschäftsführer der App-Agentur FLYACTS. Das inzwischen 30 Mitarbeiter*innen starke Beratungs- und Entwicklungsteam war im Jahr 2011 eines der ersten, das ausschließlich auf die hybride Entwicklung mit HTML5 setzte.
Erfahren Sie hier mehr über den Unterschied zwischen nativer und hybrider App-Entwicklung: https://www.flyacts.com/status-quo-hybride-app-entwicklung
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