Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum manche Unternehmen es scheinbar mühelos in die Medien schaffen, während andere kaum Gehör finden? Der Schlüssel liegt oft nicht nur in der Geschichte selbst, sondern vor allem darin, die richtigen Journalisten zu kennen. Doch was sind diese „richtigen“ Journalistenkontakte und wie findet man sie? Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick darauf werfen!
Welche Journalistenkontakte sind für Ihre PR wirklich relevant?

Angestellte Journalisten – die Kontaktpersonen in Ressorts
Stellen Sie sich vor, Sie möchten Ihr Unternehmen oder Ihr Produkt in einer großen Tageszeitung platzieren. Wer ist Ihr erster Ansprechpartner? Meist sind es festangestellte Journalisten, die für ein bestimmtes Ressort arbeiten – sei es Wirtschaft, Politik, Kultur oder Wissenschaft.
Warum sind sie wichtig für Ihre PR?
- Sie schreiben regelmäßig über einen bestimmten Themenbereich und wissen genau welche Themen für ihr Medium relevant sind.
- Ihr Name taucht immer wieder in relevanten Artikeln auf – sie sind also Meinungsmacher in ihrem Bereich.
- Haben Sie einmal eine gute Beziehung aufgebaut, können Sie immer wieder mit ihnen zusammenarbeiten.
Doch Achtung: Diese Journalisten sind oft an klare redaktionelle Vorgaben gebunden. Ein allgemeines PR-Statement reicht nicht aus – sie erwarten fundierte Informationen, die genau zu ihren Themen passen und einen signifikanten Nachrichtenwert haben.
Freie Journalisten – die flexiblen Story-Finder
Haben Sie eine spannende Story, die vielleicht gleich in mehreren Medien erscheinen könnte? Dann sind freie Journalisten Ihre besten Verbündeten. Sie arbeiten nicht nur für eine einzige Redaktion, sondern verkaufen ihre Artikel an verschiedene Medien.
Warum lohnt es sich, mit ihnen in Kontakt zu treten?
- Sie sind ständig auf der Suche nach interessanten Themen – bieten Sie ihnen eine Story, die sie weiterverwerten können.
- Sie schreiben oft für mehrere Zeitungen, Magazine oder Online-Plattformen. Ein Kontakt kann Ihnen also mehrere Veröffentlichungen bringen.
- Sie haben mehr Freiheiten in der Themenwahl als festangestellte Journalisten.
Aber: Sie müssen überzeugt werden! Ein freier Journalist nimmt Ihre Geschichte auch nur auf, wenn er wirklich Potenzial darin sieht und er seinen Artikel an eine Radaktion verkaufen kann.
Redakteure – die Entscheider hinter den Kulissen
Vielleicht fragen Sie sich: Reicht es nicht, einfach den richtigen Journalisten zu kennen? Nicht ganz! In vielen Medien entscheidet nicht der einzelne Journalist, ob Ihr Thema veröffentlicht wird, sondern Redakteure oder sogar Chefredakteure.
Warum sind sie entscheidend für Ihre PR?
- Ressortleiter bestimmen, welche Themen es in die Zeitung oder auf die Website schaffen.
- Chefredakteure haben das letzte Wort – ohne ihre Zustimmung läuft meistens nichts.
Fachjournalisten – die Spezialisten für Ihr Thema

Ob Sie in der Automobilbranche, im Gesundheitswesen oder im Finanzsektor tätig sind – es gibt immer Journalisten, die sich auf Ihr Fachgebiet spezialisiert haben.
Warum sind sie für Ihre PR besonders wertvoll?
- Sie sind echte Experten und genießen hohe Glaubwürdigkeit in ihrer Branche.
- Ihre Leser oder Zuschauer haben ein hohes Interesse an Fachthemen – Ihre Botschaft landet also genau bei der richtigen Zielgruppe.
- Veröffentlichungen in Fachmedien stärken Ihre Reputation und positionieren Sie als Experten in Ihrem Bereich.
- Oft sind Fachmedien weniger "umkämpft" als große Tageszeitungen oder Magazine – damit steigern Sie Ihre Chancen auf eine Veröffentlichung.
Möchten Sie in der Fachpresse präsent sein? Dann ist eine fundierte, gut recherchierte Pressearbeit entscheidend. Fachjournalisten erwarten tiefere Einblicke als klassische Medienvertreter.
Blogger & Influencer – die moderne Ergänzung zu klassischen Journalistenkontakten
Die Medienlandschaft hat sich verändert. Während klassische Journalisten an Redaktionsrichtlinien gebunden sind, genießen Blogger und Influencer oft größere Freiheiten. Und genau das macht sie für Ihre PR spannend!
Warum sollten Sie Blogger und Influencer nicht unterschätzen?
- Sie haben oft eine engere Bindung zu ihrer Community – was sie sagen, hat direkten Einfluss auf ihre Follower.
- Gerade in den Bereichen Mode, Technik, Food oder Reisen spielen sie eine entscheidende Rolle.
- Manche Blogger sind mittlerweile so professionell, dass sie sich kaum noch von klassischen Journalisten unterscheiden.
Achten Sie auf Authentizität! Seriöse Blogger und Influencer sind keine Werbefläche – auch sie legen großen Wert darauf, glaubwürdig zu bleiben. Ihre PR muss also einen echten Mehrwert bieten.
Warum ein Presseverteiler für Ihre Pressearbeit unverzichtbar ist
Nun wissen Sie: Es gibt nicht „den einen richtigen“ Journalistenkontakt – es kommt auf Ihr Thema, Ihre Zielgruppe und Ihre PR-Strategie an.
Jetzt stellt sich die nächste Frage: Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Presseinformationen auch wirklich bei den richtigen Ansprechpartnern landen? Die Antwort: mit einem gut gepflegten Presseverteiler.
Ein Presseverteiler ist eine gut organisierte Liste oder Datenbank mit relevanten Journalisten – inklusive deren Kontaktdaten, Fachgebiete und bevorzugten Kommunikationskanälen. Er sollte aktuell, strategisch aufgebaut und regelmäßig gepflegt werden.
Kann man einen Presseverteiler selbst aufbauen? Ja. Wenn Sie sich die Zeit nehmen, Ihren Presseverteiler selbst aufzubauen, haben Sie klare Vorteile:
- Sie haben die Kontakte selbst recherchiert, im Idealfall kennen Sie die Journalisten sogar persönlich und wissen, was sie interessiert.
- Sie können Ihre Kontakte individuell pflegen und gezielt ansprechen.
- Sie kontaktieren nur Journalisten, die auch wirklich Interesse an Ihrem Thema haben.
Wie findet man die richtigen Journalistenkontakte?

Wir schauen uns noch genauer an, wie und wo Sie die passenden Journalistenkontakte finden. Wichtig ist, diejenigen zu finden, die bereits über ähnliche Themen berichten. Dazu gibt es mehrere Methoden:
A) Google-Suche nutzen
Die einfachste und oft effektivste Methode ist tatsächlich eine gezielte Google-Suche. Suchen Sie nach aktuellen Artikeln zu Ihrem Thema mit Keywords wie:
- [Ihr Thema] + Journalist
- [Ihr Thema] + Artikel
- [Ihr Thema] + Interview
Achten Sie auf die Namen der Journalisten, die regelmäßig zu diesem Thema schreiben. Wenn Sie bereits eine Liste mit Journalisten haben, geben Sie auch deren Namen in Google ein, um zu sehen, wo sie sonst noch publizieren.
B) Medienwebsites durchforsten
Viele Zeitungen, Magazine und Online-Portale listen ihre Journalisten mit Kontaktdaten oder zumindest deren Artikelhistorie. Schauen Sie gezielt auf den Websites von:
- Tageszeitungen
- Online-Newsportalen
- Branchenmagazinen
- Fachzeitschriften
Wenn ein Medium keine direkten Kontaktangaben zu Journalisten nennt, schauen Sie in den Impressumsbereich. Dort sind oft Ressortleiter oder Redakteure gelistet.
C) Social Media nutzen
Viele Journalisten sind auf Social Media aktiv – besonders auf:
- X: Viele Journalisten teilen dort ihre neuesten Artikel oder suchen nach Themen.
- LinkedIn: Ideal, um Journalisten direkt zu kontaktieren und ihre beruflichen Interessen zu analysieren.
- Facebook-Gruppen: Es gibt PR- und Medien-Gruppen, in denen Journalisten nach Experten suchen.
Folgen Sie Journalisten und kommentieren Sie ihre Beiträge – so zeigen Sie Interess an ihren Themen und bauen Sie eine natürliche Verbindung auf.
D) Persönlicher Kontakt und Netzwerke
Treffen Sie Journalisten und andere Medienvertreter persönlich auf Branchen-Events – der direkte Kontakt ist oft Gold wert.
Besuchen Sie:
- Branchenmessen und Konferenzen, auf denen Journalisten anwesend sind.
- Presseveranstaltungen und Networking-Events, um Kontakte zu knüpfen.
- Journalisten-Stammtische oder Medien-Clubs, falls es solche in Ihrer Region gibt.
Alternativen zur eigenen Recherche: So finden Sie relevante Journalistenkontakte effizienter
Wenn Sie nicht jeden einzelnen Kontakt selbst recherchieren möchten, können Sie auf kommerzielle Angebote zurückgreifen:
Journalistendatenbanken
Kommerzielle Journalistendatenbanken und Presseverteiler bieten umfangreiche Listen mit Journalistenkontakten, die Sie nach Themen, Medien, Ressorts oder Regionen filtern können.
Vorteile:
- schneller Zugriff auf zahlreiche Journalistenkontakte
- oft mit Filterfunktionen nach Thema, Medium und Region
- aktuelle Daten (zumindest bei den führenden Anbietern)
Nachteile:
- kostenpflichtig (oft als Abonnements)
- Kontakte sind meist nicht individuell gepflegt – eine persönliche Beziehung muss trotzdem aufgebaut werden.
- Qualität und Aktualität der Daten variieren je nach Anbieter.
PR-Agenturen und PR-Dienstleister
Falls Sie wenig Zeit haben oder sich nicht selbst um den Aufbau und die Pflege von Journalistenkontakten kümmern möchten, können Sie auch eine PR-Agentur oder einen PR-Dienstleister beauftragen.
Vorteile:
- Zugang zu bereits etablierten Medienkontakten
- Erfahrung in der Ansprache von Journalisten
- Möglichkeit, sich komplett auf die inhaltliche PR-Arbeit zu konzentrieren
Nachteile:
- hohe Kosten
- weniger Kontrolle über die direkte Beziehung zu Journalisten
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A) Veröffentlichung auf Presseportalen – Sichtbarkeit für Medien und Journalisten
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Vorteile:
- Ihre Pressemitteilung ist schnell öffentlich zugänglich und wird von Suchmaschinen indexiert.
- Journalisten können Ihre Meldung aktiv recherchieren und aufgreifen.
- Sie erhöhen Ihre Reichweite, da die Veröffentlichung oft von anderen Websites übernommen wird.
B) Versand an thematisch passende Medienkontakte
Ihre Pressemitteilung wird an Medienkontakte gesendet wird, die sich für Ihr Thema interessieren.
Wie funktioniert das?
- Über 2.500 Journalisten und andere Fachinteressierte haben sich bei openPR in 17 verschiedenen thematischen Kategorien registriert.
- Sie erhalten täglich Mitteilungen, die für sie relevant sind – so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Meldung tatsächlich aufgegriffen wird.
- Ihre Nachricht landet gezielt bei dem richtigen Ansprechpartner und nicht einfach im allgemeinen E-Mail-Postfach.
C) Individueller Presseverteiler mit (Fach-)Journalisten aus DACH
Wenn Sie noch gezielter vorgehen möchten, bietet openPR einen maßgeschneiderten Fachverteiler-Versand. Dabei wird eine Auswahl an (Fach-)Journalisten und Medienkontakten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz getroffen, die perfekt zu Ihrem Thema passen.
Warum ist das so effektiv?
- Sie vermeiden Streuverluste, da Ihre Mitteilung nur an wirklich relevante Journalisten gesendet wird.
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