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Wildtierschutz Deutschland e.V.

Wildtierschutz Deutschland e.V.

  • Am Goldberg 5
    55435 Gau-Algesheim

Über das Unternehmen

Wildtierschutz-Deutschland e.V. fordert eine Jagdgesetzgebung, welche sich dem Tier- und Naturschutz unterordnet, die Hobby-Jagd untersagt und die Verantwortung für das Wildtiermanagement - sofern es überhaupt sinnvoll ist - den Naturschutzbehörden zuweist. Der Verein finanziert Wildtierauffangstationen für Füchse, für Igel und für Marder. Der Autor, Lovis Kauertz, ist Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins.

Webseite: www.wildtierschutz-deutschland.de Facebook: www.facebook.com/wildtierschutz


Wildtierschutz Deutschland e.V. ist beim Amtsgericht Mainz im Vereinsregister 40782 eingetragen und als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt. Der Verein ist nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer befreit (Steuernummer 08/667/05226).

Aktuelle Pressemitteilungen von Wildtierschutz Deutschland e.V.
Luxemburg Vorbild in Sachen Wildtierschutz: Fuchsjagdverbot verlängert
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Luxemburg Vorbild in Sachen Wildtierschutz: Fuchsjagdverbot verlängert

Als das Jagdverbot auf Meister Reineke im letzten Jahr verkündet wurde, war der Protest des luxemburgischen Jagdverbands FSHCL massiv. Man startete Petitionen, zog vor Gericht, machte in der Presse publizistisch Hatz auf den Fuchs und die für das Jagdverbot verantwortlichen Politiker, allen voran den grünen Staatssekretär Camille Gira als Initiator der Regelung. (wildtierschutz-deutschland.de/2016/02/luxemburg-als-vorbild-in-sachen.html) In öffentlichen Stellungnahmen malte der FSHCL Schreckensszenarien ausufernder Fuchsbestände und um sich …
09.02.2016
Jagdreform Hessen: Neues Bündnis fordert mehr Tierschutz
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Jagdreform Hessen: Neues Bündnis fordert mehr Tierschutz

Wie im Koalitionsvertrag angekündigt hat die schwarz-grüne Landesregierung den Entwurf einer neuen Jagdverordnung vorgelegt, in der unter anderem die Jagd- und Schonzeiten in Hessen neu geregelt werden. Das im Juli dieses Jahres gegründete "Bündnis Jagdreform Hessen" (BJH) unterstützt die Landesregierung in ihrem Bestreben, die hessischen Jagdverordnungen zu reformieren und in einer neuen Jagdverordnung zusammenzufassen. Der aktuell vorgelegte Entwurf geht den Bündnispartnern allerdings nicht weit genug. Im Rahmen der schriftlichen Anhörung h…
29.09.2015
Jagdverordnung Hessen - Jäger glänzen durch Inkompetenz
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Jagdverordnung Hessen - Jäger glänzen durch Inkompetenz

Hessen modernisiert sein Jagdrecht. Nach dem Entwurf der Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) zur neuen Hessischen Jagdverordnung sollen Altfüchse künftig eine Schonzeit von Anfang Februar bis Mitte August haben, die äußerst selten vorkommenden Hermeline, Mauswiesel, Iltisse und Baummarder sollen demnach ganzjährig geschont werden. (http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2015/08/jagdverordnung-hessen-jager-glanzen.html) Der Hessische Landesjagdverband sieht darin allen Ernstes eine Gefährdung anderer Tierarten, insbesondere der Arten, die …
24.08.2015
Halbjahres-Bilanz: 12 Tote durch Jäger
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Halbjahres-Bilanz: 12 Tote durch Jäger

Jedes Jahr sterben in Deutschland im Mittel 30 bis 40 Menschen durch Jäger oder durch Jagdwaffen. Seit 2001 dokumentiert die Initiative zur Abschaffung der Jagd anhand von Pressemeldungen die Opfer von Jagdunfällen und Straftaten mit Jagdwaffen. (wildtierschutz-deutschland.de/2015/07/halbjahresbilanz-mindestens-12-tote.html) Von Januar bis Juni 2015 gab es bislang mindestens 12 Tote und viele verletzte Personen durch Jäger oder Jagdwaffen. Die Meldungen berichten insbesondere von Beziehungstaten (»Jäger erschießt Ehefrau«) und bewaffneten Au…
06.07.2015
Jagd und Naturschutz - ein Zielkonflikt per se
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Jagd und Naturschutz - ein Zielkonflikt per se

Da hat man doch den Bock zum Gärtner gemacht! Der Deutsche Jagdverband (DJV) und seine Mitgliedsverbände haben den Status von Naturschutzverbänden. Wie ist das mit der landläufigen Vorstellung von Naturschutz zu vereinbaren: Jagd und Naturschutz? Dem Jäger geht es selten um den Erhalt der Natur, ihm geht es vorrangig um die Jagd, wildreiche Reviere, um Trophäen, um das Töten von Tieren. (http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2015/07/jagerlatein-nr-143-jagd-ist-angewandter.html) Ja, es mag auch Projekte geben, die durchaus die Bezeichnung …
06.07.2015
Waschbären - erfolgreiche Einbürgerung, nutzlose Jagd
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Waschbären - erfolgreiche Einbürgerung, nutzlose Jagd

"Die Einbürgerung des Waschbären ist erfolgreich verlaufen und nicht mehr rückgängig zu machen, wir sollten deshalb lernen, mit ihm leben zu müssen" konstatierte bereits 1981 Dr. Walburga Lutz, eine Pionierin der deutschen Waschbärenforschung. (wildtierschutz-deutschland.de/2015/06/waschbaren-erfolgreiche-einburgerung.html) Die erste erfolgreiche und dokumentierte Aussetzung der possierlich anmutenden Kleinbären erfolgte mit Erlaubnis des Preußischen Landesjagdamtes 1934 in Nordhessen. Heute kommt der Waschbär in unterschiedlichen Bestandsdi…
22.06.2015
Schluss mit der Hobby-Jagd
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Schluss mit der Hobby-Jagd

Fragt man danach, welche Vorstellungen der unbescholtene Bürger von der Jagd hat, hört man vielleicht, dass der Jäger sich um kranke und verletzte Wildtiere kümmert, dass die Jagd gesundes Wildbret hervorbringt, dass der Jäger ja nicht nur tötet, sondern auch "Hege" betreibt und dass er den Wildbestand reguliert. (http://www.wildtierschutz-deutschland.de/p/newsletter-anmeldung.html) Wir haben uns nun einige Jahre schon sehr intensiv mit dem Thema Jagd befasst und kommen zu dem Schluss, dass sie in ihrer heutigen Form im Grunde auf den Freize…
16.06.2015
11.000 Unterschriften für die Beendigung der Fuchsjagd in Luxemburg
Wildtierschutz Deutschland e.V.

11.000 Unterschriften für die Beendigung der Fuchsjagd in Luxemburg

Gemeinsam mit der Facebook-Gruppe "Luxemburg for Foxes" und Wildtierschutz Deutschland e.V. aus dem benachbarten Rheinland-Pfalz (D) haben die Tierrechtsaktivistin Alix Rassel und Gleichgesinnte etwa 11.000 Unterschriften für die Beibehaltung des Fuchsjagdverbotes in Luxemburg gesammelt. (http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2015/04/11000-unterstutzer-fur-das-ende-der.html) Anlass für diese Aktion ist der Protest des lokalen Jagdverbandes FSHCL, der seinerseits eine Anhörung zu diesem Thema im Parlament erreicht hat. "Mit unserer Petitio…
20.04.2015
Wegweisend für Europa - keine Fuchsjagd im Jagdjahr 2015/16 in Luxemburg
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Wegweisend für Europa - keine Fuchsjagd im Jagdjahr 2015/16 in Luxemburg

Keine Fuchsjagd in Luxemburg (http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2015/03/wegweisend-fur-europa-keine-fuchsjagd.html)Auch im neuen Jagdjahr ab dem 1. April werden in Luxemburg keine Füchse gejagt. Wildtierschutz Deutschland begrüßt die Entscheidung der Regierung die Fuchsjagd zunächst für ein Jagdjahr auszusetzen ausdrücklich: "Meister Reineke hat damit erst einmal Ruhe vor oftmals grausamen Nachstellungen mit Flinten, Fallen und Hunden", erläutert der Vorsitzende Lovis Kauertz. Das zuständige Ministerium vertritt die Ansicht, dass die …
31.03.2015
Hasenbestände gehen dramatisch zurück
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Hasenbestände gehen dramatisch zurück

Feldhasen auf dem Rückzug (wildtierschutz-deutschland.de/2015/03/hasenbestande-gehen-dramatisch-zuruck.html) - Entgegen anders lautender Meldungen von Jagdverbänden geht Wildtierschutz Deutschland davon aus, dass der Bestand des Feldhasen seit Jahren dramatisch rückläufig ist. Demnach gibt es heute noch etwa halb so viele Hasen wie vor 10 Jahren. Bereits vor zwei Jahren hat Wildtierschutz Deutschland deshalb gefordert, die Hasenjagd unverzüglich einzustellen. Ein Indiz für den rasanten Rückgang der Hasenbestände sind die aktuellen Abschussz…
30.03.2015
Wildtierschutz Deutschland fordert die Einstellung der Fuchsjagd
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Wildtierschutz Deutschland fordert die Einstellung der Fuchsjagd

Petition zur Einstellung der Fuchsjagd Anlass für diese Petition ist der starke Protest von Jägern in Luxemburg gegen die zunächst einjährige Aussetzung der Fuchsjagd. Sie wendet sich als Unterstützung an den zuständigen Staatssekretär Gira in Luxemburg und als Aufforderung die Fuchsjagd in Deutschland abzuschaffen an die in Deutschland auf Bundes- und Landesebene zuständigen Ministerien. Die Petition hat zunächst eine Laufzeit bis zum 17. April 2015. In Deutschland gibt es keine oder nur unzureichende Schonzeiten für Füchse. In Luxemburg so…
18.03.2015
Büdinger Jagdaktionismus fördert Ausbreitung von Wildtierkrankheiten
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Büdinger Jagdaktionismus fördert Ausbreitung von Wildtierkrankheiten

Wildtierschutz Deutschland (http://wildtierschutz-deutschland.de) - Wie in der Wetterauer Zeitung zu lesen war, plant der Jagdverein Hubertus, Kreis Büdingen/Hessen, eine Massentötung von Füchsen, um die Verbreitung vereinzelt auftretender Fälle von Staupe und Räude einzudämmen. "Wir halten den Aktionismus des Vorsitzenden Jägers Mohr für nicht nur ethisch, sondern auch epidemiologisch bedenklich: Erfahrungen zeigen, dass die Jagd auf Füchse bei der Bekämpfung von Wildtierkrankheiten kontraproduktiv ist", erklärt Lovis Kauertz von Wildtiersch…
04.03.2015
Luchs im Harz: Jäger sehen ihre Beute gefährdet
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Luchs im Harz: Jäger sehen ihre Beute gefährdet

Wildtierschutz Deutschland Jäger sorgten einst für die Ausrottung des Luchses in Deutschland - im Harz wurde der letzte Luchs 1818 erlegt. Jetzt, wo die Wiederansiedlungsbemühungen des Naturschutzes Früchte tragen und im Nationalpark wieder eine überlebensfähige Luchspopulation lebt, wenden sie sich erneut gegen die Wildkatze: In den letzten Tagen war zu lesen, dass die Jägerschaft sich um Rehe und Hirsche sorge, die vom Luchs gerissen werden. Luchse sind die besseren Jäger Dabei argumentiert die Jägerschaft gerade mit der vermeintlichen …
27.02.2015
Grün-Rot ermöglicht Fallenjagd auf Fuchswelpen in Baden-Württemberg
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Grün-Rot ermöglicht Fallenjagd auf Fuchswelpen in Baden-Württemberg

Keine Chance für Baby-Füchse in Baden-Württemberg (http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2015/01/grun-rot-ermoglicht-fallenjagd-auf.html) Wildtierschutz Deutschland kritisiert den nun vorgelegten Entwurf zur Durchführungsverordnung zum neuen Jagd- und Wildtiermanagementgesetz für Baden-Württemberg. Die Verordnung soll am 1. April des Jahres in Kraft treten. Nach dem Willen der grün-roten Landesregierung können Jäger Fuchswelpen künftig ohne weiteres bereits am Bau mit der Falle fangen und töten. Wildtierschutz Deutschland moniert des Weit…
02.02.2015
Wildtierschutz Deutschland kritisiert geplantes Fuchsmassaker in Euskirchen
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Wildtierschutz Deutschland kritisiert geplantes Fuchsmassaker in Euskirchen

Fuchsmassaker in Euskirchen geplant Wie die Kölnische Rundschau in ihrer Online-Ausgabe am 21.Januar berichtet, sollen bei einer durch Hegeringleiter Johann Jütten (Hellenthal) anberaumten revierübergreifenden Fuchsjagd am 7./8. Februar (auf der Seite des Hegerings heißt es am 14.-16. Feb.) in 300 Revieren im Kreis Euskirchen etwa 100 Füchse erschossen werden. Der Jägermeister "halte des Fuchsbestand für zu hoch". Ziel sei es die Verbreitung des Fuchsbandwurms einzudämmen. Dazu erklärt Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland: "Die A…
28.01.2015
Die Paarungszeit der Füchse ist die Hoch-Zeit der Jäger
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Die Paarungszeit der Füchse ist die Hoch-Zeit der Jäger

Zurzeit hat der Fuchs besonders unter Nachstellung zu leiden: Jäger nutzen die Paarungszeit der Füchse, um die sonst so vorsichtigen Beutegreifer vor die Flinte zu bekommen. Zudem werden vielerorts so genannte "Fuchswochen" veranstaltet, bei denen mehrere Jäger gemeinsam versuchen, so viele Füchse wie irgend möglich zu töten. Um diese erbarmungslose Verfolgung unseres letzten größeren Beutegreifers zu rechtfertigen behauptet man kurzerhand, die Fuchsjagd sei "notwendig", weil die Fuchsbestände ansonsten überhandnähmen. Weniger Jagd - weniger…
15.01.2015
Mehr Wölfe und Luchse - weniger Rehe?
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Mehr Wölfe und Luchse - weniger Rehe?

Zur Rechtfertigung der Jagd wird immer wieder auf die vielerorts fehlenden großen Raubtiere wie Luchs, Braunbär und Wolf verwiesen, die man zu ersetzen hätte. Doch diese auf den ersten Blick einleuchtende Logik entspricht nicht der Realität und ist zugleich der Grund für viele Irrtümer und ein falsches Verständnis von Räuber-Beute-Beziehungen. Wolf und Luchs beanspruchen sehr große Reviere. Gemessen an der Fläche des Reviers ist die Zahl der Beutetiere, die ein Wolfsrudel dort reißt, aber vergleichsweise gering. Generell kann man davon ausge…
13.01.2015
... wenn der Fuchs sich im Knall überschlägt
Wildtierschutz Deutschland e.V.

... wenn der Fuchs sich im Knall überschlägt

Wussten Sie, dass die Jagd auf Füchse bedrohten Tierarten schadet? Jäger machen immer wieder den Fuchs für den Rückgang bedrohter Tierarten verantwortlich. Dabei stellt sich die Frage, warum die Waidmänner selbst jedes Jahr mehr als eine Viertelmillion Hasen und mehrere Tausend Rebhühner abschießen. Keine Tierart wird in Deutschland durch den Fuchs oder andere Beutegreifer im Bestand bedroht - dafür ist vielmehr die Zerstörung sensibler Lebensräume verantwortlich. Wie Studien zeigen, ist die Jagd nicht geeignet Fuchsbestände dauerhaft zu r…
11.11.2014
Freitags den Jugendjagdschein geholt, samstags fünf Jungfüchse getötet
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Freitags den Jugendjagdschein geholt, samstags fünf Jungfüchse getötet

Wussten Sie, dass Füchse in den meisten Bundesländern keine Schonzeit haben? Jäger töten jedes Jahr etwa 600.000 Füchse in Deutschland. Der Rotfuchs ist eine der wenigen Tierarten, der Jäger kaum eine Schonzeit billigen. In den meisten Bundesländern wird der Rotfuchs ganzjährig mit Flinte und Falle bejagt - schon die Jungtiere. Ganze Fuchsfamilien - mit dem Hund aus dem Bau gebissen oder mit dem Spaten ausgegraben - werden im Rahmen der Baujagd abgeschlachtet. Nach ihrer Tötung werden sie meistens verbuddelt oder in der Tierkörperbeseitigu…
27.10.2014
Füchslein rot, bist gleich tot*
Wildtierschutz Deutschland e.V.

Füchslein rot, bist gleich tot*

Wussten Sie, dass Füchse durch die Jagd nicht "reguliert" werden? Wie wir aus jagdfreien Gebieten (z.B. Bayerischer Nationalpark) wissen, sorgt die Sozialstruktur von von Füchsen dafür, dass sie sich nicht über Gebühr vermehren. Lässt man Füchse in Ruhe, so leben sie in stabilen Familiengemeinschaften zusammen, in denen nur die ranghöchste Füchsin Nachwuchs bekommt. Englische Forscher um den Biologen Stephen Harris konnten zeigen, dass selbst ein 150faches Nahrungsüberangebot die Fuchsdichte nicht weiter wachsen lässt. Greift nun jedoch de…
21.10.2014
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