(openPR) Im Januar 2006 wurde der „Expertenstandard : Förderung der Harnkontinenz in der Pflege“ verabschiedet.
„Die Einführung und Umsetzung des Expertenstandards erfordert ein interdisziplinäres Vorgehen. Besonders bei der Einschätzung der Harninkontinenz müssen professionell Pflegende und Ärztinnen und Ärzte eng zusammen arbeiten. Bei bestimmten Problemlagen gilt dies auch für die Auswahl erforderlicher Interventionen. Der vorliegende Expertenstandard orientiert sich an der Logik professionellen Handelns, er kann jedoch nicht vorschreiben, wie dieses Handeln in jedem Fall und unter spezifischen institutionellen Bedingungen umgesetzt wird. Hier kommt dem jeweiligen Management die Aufgabe zu, für eindeutige und effektive Verfahrensregelungen Sorge zu tragen. Zusätzlich ist es erforderlich, dass einerseits professionell Pflegende die
Pflicht haben, sich Wissen zu dem multidimensionalen Themenbereich Harninkontinenz und Kontinenzförderung anzueignen und dass andererseits das Management hierfür geeignete Bedingungen schafft.“
Quelle: „Expertenstandard : Förderung der Harnkontinenz in der Pflege“ www.dnqp.de
Fragen zum Thema Inkontinenz finden sich jetzt auch in den neuen Erhebungsbögen zur Prüfung der Qualität nach den 112, 114 SGB XI in der ambulanten/stationären Pflege des MDK.
Patrick Wiek, selbstständig in der Beratung und Fortbildung im Altenhilfebereich tätig, dazu:
"Bei der ersten Qualitätsprüfung nach den §§ 112, 114 SGB XI im Juni 06 der ich zugegen war, wurde von den Gutachtern des MDK schon gezielt nach diesem Standard gefragt.
Einrichtungen der Altenhilfe sind somit gut beraten sich frühzeitig mit diesem Thema auseinander zusetzen.
Neben der Erfüllung der gesetzlichen Anforderung bringt die Qualitätsentwicklung in diesem Bereich auch eine deutlich gesteigerte Lebensqualität für Ihr Klientel, welche bei allen Qualitätssichernden Massnahmen als oberstes Ziel zu sehen ist.
Darüber hinaus verringert sich der Verbrauch bei der proffessionellen Versorgung mit Inkontinenzmaterial oft enorm.
Wenn Sie zur Implementierung des Standards die Unterstützung eines externen Qualitätsbeauftragten in Erwägung ziehen, stehe ich Ihnen in den Regionen Aachen, Düren und Heinsberg zur Verfügung.
Einen Erhebungsbogen zur Identifikation der pflegerisch wichtigsten Inkontinenzformen finden Sie auf meiner Website http://www.pflegewieki.de zum kostenfreien download."
Kontakt:
PflegeWieki
Patrick Wiek - Beratung und Fortbildung in der Altenhilfe
Gemmenicher Weg 14
52074 Aachen
Tel.: 0241 - 5790389
Mobil: 0178 - 9697230
Fax: 0721 - 151 - 389948
eMail:
www.pflegewieki.de
www.pflegedienstleiter.info














