(openPR) Das Ruhrgebiet hat mehr ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als der Rest von Nordrhein-Westfalen. Und es werden noch mehr, wenn das Renteneintrittsalter – wie von der Regierung geplant – auf 67 Jahren heraufgesetzt wird. Das hat neben vielen Vorteilen, beispielsweise einem höheren Erfahrungswissen, auch Nachteile, beispielsweise gesundheitliche. Rückenleiden sind die Volkskrankheit Nr.1. Sie zählen in Deutschland zu den häufigsten Beschwerdebildern. Laut Arbeitsunfähigkeitsdaten der AOK Rheinland/Hamburg treten Rückenerkrankungen im Ruhrgebiet häufiger auf und dauern länger als anderswo in NRW, obwohl Berufe mit schweren körperlichen Belastungen weniger geworden sind und die Anzahl der neuen Dienstleistungsberufe mit geringeren Rückenbelastungen zugenommen hat.
Für den Standort Ruhrgebiet sind leistungsfähige und leistungsbereite Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unverzichtbar. Notwendig dafür ist die Gesundheit und die Wissenskompetenz des Einzelnen. Die St. Elisabeth-Stiftung Essen, die AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse, pro Ruhrgebiet e.V. und das Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH haben es sich zur Aufgabe gemacht, mehr für die Gesundheitsförderung der Menschen im Ruhrgebiet und für das Wissen um die eigene Gesundheit zu tun.
„Die Betriebliche Gesundheitsförderung ist eine Chance für die Gesundheitswirtschaft im Revier“, so Heinz D. Diste, Hauptgeschäftsführer der St. Elisabeth-Stiftung Essen. Betriebe und Verwaltungen sind gefordert, sich aktiv für die gesundheitliche Prävention ihrer Arbeitnehmer einzusetzen, nur so kann den arbeitsbedingten Gesundheitsrisiken wirkungsvoll begegnet werden und der Standort gesundes Ruhrgebiet gesichert werden.“
Interessierte Vertreter aus Firmen, Betrieben, der Gesundheitswirtschaft, Medizin, Medien, Organisationen und Politik sind eingeladen, sich am 21.09.2006 auf dem Symposium Rückenwind – gesundes Ruhrgebiet über die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Erfolg einer Region zu informieren, mit zu diskutieren und die Gesundheitsförderung des Ruhrgebiets aktiv mit zu gestalten. Die Auftaktveranstaltung findet ab 9:30 Uhr im Seminarzentrum des Elisabeth-Krankenhauses Essen statt.
EKE
Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos.
Anmeldung bis zum 15. September 2006 unter:
Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BFG GmbH
Gisela Wagner-Dieckmann
Neumarkt 35-37
50667 Köln
Telefon: 0221 – 27180 102
E-Mail:
Veranstaltungsort:
Elisabeth-Krankenhaus Essen
Seminarzentrum
Klara-Kopp-Weg 3
45138 Essen
Das Programm:
• 9:30 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Georg V. Sabin
Ärztlicher Direktor des Elisabeth-Krankenhauses Essen
• 9:45 Uhr
Rückenwind für ein gesundes Ruhrgebiet:
Norbert Kleine-Möllhoff, 1. Bürgermeister der Stadt Essen
Wilfried Jacobs, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse
• 10:15 Uhr
Hauptvorträge
Demografie, Rente mit 67 und Gesundheit am Arbeitsplatz
Prof. Dr. Christoph Schmidt, Direktor des Rheinisch Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), Essen
Gesunde Region Ruhr? Gesundheit als Standortfaktor?
PD D. Josef Hilbert, Leiter MedEcon Ruhr, Forscher am Institut für Arbeit und Technik, Gelsenkirchen
• 11:15 Uhr
Pause
• 11:30 Uhr
Vorbildliche Beispiele in Ruhrgebietsfirmen
Maria und Harald Mintrop, Mintrops Burghotel und Margaretenhöhe
Hans-Christian Rook, ThyssenKrupp Service AG
Joachim Exner, Mühlheimer Verkehrsgesellschaft mbH
Sylke Sergel, HOCHTIEF
Rolf Neuhaus, Stadtverwaltung Essen
• 13:00 Uhr
Mittagspause
• 14:00 Uhr
OPEN SPACE
EINFÜHRUNGSVORTRAG:
Rückenerkrankungen im westlichen Ruhrgebiet,
Analyse und Maßnahmen
Heinz Kowalski, Geschäftsführer des BGF-Instituts
PARALLELE OPEN-SPACE-VERANSTALTUNGEN
OPEN SPACE I:
Ruhrgebietstypische Ursachen für Krankheiten, Vorschläge
Moderation: Margit Glattes, Geschäftsbereichsleiterin Prävention/Selbsthilfe der AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse
OPEN SPACE II:
Employability (Beschäftigungsfähigkeit) als Erfolgsvoraussetzung im Ruhrgebiet
Moderation: Klaus Pelster, Stv. Leiter des BGF-Instituts
OPEN SPACE III:
Betriebliche Gesundheitsförderung: Eine Chance für die Gesundheitswirtschaft im Revier
Moderation: Heinz D. Diste, Hauptgeschäftsführer der St. Elisabeth-Stiftung Essen
• 15:30 Uhr
Pause
• 15:45 Uhr
Zusammenfassende Berichte im Plenum mit Diskussion durch die Moderatoren
• 16:15 Uhr
Schlusswort – wie geht’s weiter
Dr. Roland Kirchhof, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied pro Ruhrgebiet e.V.















