(openPR) IMI-Projekt (Intracellular Molecular Imaging) von Cisbio setzte sich als eines von 70 Projekten unter 400 Anträgen durch
Bagnols-sur-Cèze, Frankreich, und Boston, MA, USA – 7. August 2006 – Cisbio international, Entwickler von HTRF®-Technologie und -Dienstleistungen für die Assay-Entwicklung und das Drug-Screening, gab heute bekannt, dass dem Unternehmen von der nationalen Forschungsagentur Frankreichs (ANR) Fördermittel für Forschungs- und Entwicklungsprojekte bewilligt wurden. Diese belaufen sich auf 1,5 Mio. Euro und fließen in die Finanzierung des IMI-Projekts (Intracellular Molecular Imaging). Aus über 400 Förderanträgen für technisch innovative Forschungsprojekte im Bereich Biologie und Gesundheitsvorsorge wurden 70 Projekte ausgewählt – darunter das IMI-Projekt von Cisbio.
Ziel dieses Projekts ist die Etablierung von HTS-kompatibler Technologie, welche die Möglichkeit der Quantifizierung von Wechselwirkungen auf biomolekularer Ebene in lebenden Zellen unter spezieller Ausrichtung auf G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs), eines der wichtigsten Targets in der pharmazeutischen Forschung, bietet.
Technologien, die bei der Suche nach neuen Wirkstoffmolekülen zum Einsatz kommen, erlangen eine wachsende Bedeutung, insbesondere bei Kompatibilität mit dem hochvolumigen Screening (HTS). Die vorhandenen Technologien sind jedoch Beschränkungen unterworfen, erfordern spezielle Ausrüstung und teure Lizenzen und eignen sich nicht besonders gut für das HTS. Das Projekt sieht die Kooperation mit ausgewählten Biotechnologie-Firmen sowie dem Institut de Génomique Fonctionnelle (IGF) im französischen Montpellier vor. Diese Forschungseinrichtung genießt einen hervorragenden Ruf für ihre Arbeit im Bereich Molekularpharmakologie und ihre GPCR-Studien. Auf der Basis dieses Kooperationsnetzes und eigener Forschung entwickelt Cisbio neue Techniken für das Tagging spezieller intrazellulärer Proteine von Interesse und neue langlebige Fluoreszenz-Marker unter Rückgriff auf TR-FRET zur Untersuchung biologischer Wechselwirkungen in
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lebenden Zellen. Ziel ist es dabei, dem Anwender Zugang zu einfach interpretierbaren, quantitativen Daten zu Targets in lebenden Zellen an die Hand zu geben.
„Das Know-how und die Erfahrung unseres Forschungsteams bei der Entwicklung von HTRF®-Technologie ermöglicht uns die Entwicklung einer an HTS ausgerichteten Technik, die im Vergleich zu komplexen Bildanalysetechniken unglaublich einfach ist.“ (Dr. Gérard Mathis, Leiter F&E bei Cisbio international) Mathis, der nach 20-jähriger Tätigkeit im Unternehmen seit 2006 die Forschungs- und Entwicklungsabteilung leitet, trug zum Zeitpunkt der Beantragung der Fördermittel für das IMI-Projekt bei der ANR die Verantwortung für die Erforschung der In-Vitro-Technologien bei Cisbio und war maßgeblich an der Entwicklung der TR-FRET-Technologie beteiligt, auf der die HTRF®-Technologie von Cisbio basiert. „Unsere ersten Anwendungen werden einer Reihe von Erfordernissen bei der Untersuchung einer speziellen Klasse von GPCRs Rechnung tragen. Zudem planen wir, in Konsequenz dessen unser Engagement in der akademischen Forschung auszuweiten.“
Die ANR wurde 2005 mit dem Zweck der finanziellen Förderung zukunftsträchtiger Forschungsprojekte in Frankreich gegründet. Mit speziellen Programmen werden dabei öffentliche und private Forschungseinrichtungen sowie -unternehmen unterstützt. Ziel ist es, Partnerschaften zwischen diesen entstehen zu lassen. 2005 wurden auf der Basis wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Kriterien 35 Aufrufe zur Einreichung von Projekten (Appels à Projets; AAPs) gestartet. Als Reaktion gingen 5400 Projektanträge in fünf verschiedenen Kategorien ein. Circa 400 Anträge entfielen dabei auf die drei AAPs für die Kategorie Biologie und Gesundheitsvorsorge. Der Cisbio-Antrag wurde als einer von 70 Anträgen für förderwürdig befunden. Die Zuteilung der Mittel erfolgte in Anschluss an eine Prüfung durch ein Gremium, das sich aus internationalen Fachleuten aus Industrie und Forschung sowie Biotechnologie-Firmen zusammensetzt.







