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Erste Partnerin setzt erfolgreiches Konzept „mit Spaß am Spielerischen“ im Hamburger Norden um

09.08.200612:40 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) „Amiguitos – Spanisch für Kinder" setzt auf ungewöhnliche Sprachkurse und Ferienprogramme für Kindergarten- und Grundschulkinder und einen Spielkreis für die Kleinsten

Sprache lernen heißt Grammatik pauken und Auswendiglernen? Nicht mit „Amiguitos" (zu Deutsch: kleine Freunde). Die Sprachschule setzt auf kleine, altersgerechte Gruppen, muttersprachliche Spielleiter mit pädagogischer Qualifikation, einem ausgereiften Konzept, welches alle Sinne der Kinder anspricht und auf interkulturelles Lernen. Beispielsweise auf imaginäre Reisen durch Spanien und Lateinamerika mit landestypischen Mittagessen und einer Vernisage am Ende. Durch solche ungewöhnlichen Angebote haben Juliane Buschhorn-Walter und Claudia von Holten innerhalb von drei Jahren ein Unternehmen mit zwei Standorten (Bremen und der Hamburger Westen) und 15 Spielleitern geschaffen. Und das, obwohl sie bei der Gründung vor drei Jahren keinerlei finanzielle Unterstützung bekamen. Ab September 2006 wird nun mit Jaqueline Schliewe die erste Franchise-Partnerin mit dem Amiguitos-Konzept im Hamburger Norden aktiv werden.



Für das Amiguitos-Team ist Spanisch natürlich mehr als Worte und Grammatik. „Unsere Spielleiter kommen aus unterschiedlichen Ländern des hispanioamerikanischen Kulturraums und bringen neben der Qualität, spanischsprachige Pädagogen zu sein, auch kulturelles Wissen aus ihrem jeweiligen Land mit, das den Jungen und Mädchen beispielsweise durch spanische oder mexikanische Kinderspiele vermitteln wird. Sie vermitteln die dortigen Gepflogenheiten, zeigen, was Kinder gerne spielen, wie sie Feste feiern, in Spanien und Lateinamerika ihren Alltag erleben." Die Spielsprachstunden beginnen immer mit einem Begrüßungslied, es gibt Bewegungs- und Basteleinheiten, Lieder, Spiele zu den unterschiedlichsten Themen. Ein Thema wird für zwei bis fünf Wochen bearbeitet. Zu jedem Thema gibt es eine spezielle Kiste („Caja“) mit Instruktionen für den Spielleiter und Zubehör wie Knete, Malvorlagen oder Folien für Bewegungsspiele. Zu einem Thema wie „frutas“ wird dann auch gemeinsam ein Obstsalat zubereitet.

Mehrsprachigkeit wirkt sich vorteilhaft auf die emotionale und kognitive
Entwicklung der Kinder aus. Das von Amiguitos angewandte Immersionsprinzip
ermöglicht es den Kindern über das "Eintauchen in ein Sprachbad", die
Sprache spielerisch und mit Spaß zu erlernen. Außerdem wird durch das
interkulturelle Lernen ja auch noch die Toleranz der Kinder gegenüber
Fremdem gefördert.

Dieses Konzept überzeugt. Neben bilingualen Familien, die möchten, dass ihre Kinder neben Deutsch auch die zweite Mutter- oder Vatersprache fließend beherrschen, spricht das Konzept vor allem auch deutsche Familien an. Fremdsprachenkenntnisse sind im Zeitalter der Globalisierung eine Schlüsselqualifikation und je früher ein Kind anfängt, eine fremde Sprache zu lernen, desto einfacher ist es für die Jungen und Mädchen.

Amiguitos sucht derzeit weitere Franchise-Partner in ganz Deutschland.
Buschhorn-Walter und von Holten wollen so bis 2008 insgesamt 80 Standorte schaffen und rund 500 Spielleiter einsetzen.

Weitere Informationen unter:
Amiguitos – Spanisch für Kinder
Juliane Buschhorn-Walter und Claudia von Holten
Oranienstr. 25
28205 Bremen
Tel.: 83 98 176
E-Mail: E-Mail
Internet: http://www.amiguitos.de

Beschreibung der Kernidee und Umsetzung:

Im Januar 2004 begannen die Gründerinnen von Amiguitos – Spanisch für Kinder, Juliane Buschhorn-Walter und Claudia von Holten, mit ihrer ersten wöchentlichen Spanischgruppe. Nach ehrenamtlichen Erfahrungen bei der Gründung und organisatorischen Leitung einer spanisch-deutschen Kindergruppe hatte sich das Potential eines Marktes für Spanisch für Kinder herauskristallisiert. Mittlerweile betreibt Amiguitos mehr als 15 Gruppen in Bremen, dem Bremer Umland, Hamburg und Pinneberg.

Warum Spanisch für Kinder?

Das Interesse der Eltern und Kinder am Spanischen resultiert dabei aus unterschiedlichen Motiven. Einerseits gibt es in Deutschland eine nicht geringe Anzahl bilingual Deutsch-Spanisch aufwachsender Kinder, die mit Amiguitos in ihrer zweiten Muttersprache gestärkt werden. Andererseits wird das Interesse deutscher Familien am Erlernen fremder Sprachen größer, da Fremdsprachenerwerb immer mehr zu einer Schlüsselqualifikation avanciert. Im Zuge fortschreitender Globalisierung und des Zusammenwachsens Europas zu einem einheitlichen Wirtschaftsraum ist zunehmend die Fähigkeit gefragt, auch über kulturelle Barrieren hinweg kommunikationsfähig zu sein. Neben Englisch und Chinesisch zählt Spanisch dabei zu den weltweit wichtigsten Sprachen, immerhin träumen mehr als 420 Millionen auf Spanisch. Spanien ist außerdem bevorzugtes Reiseland des deutschen Tourismus, und viele Eltern und Kinder haben bereits Land und Leute vor Ort kennen und lieben gelernt.
Da in der Regel in Deutschland aber erst ab einem Alter von 12 Jahren die Möglichkeit besteht, Spanisch zu erlernen, füllt Amiguitos diese Lücke seit 2004 durch altersgerechte Angebote.

Die Eltern sind sich heute auch besonders der Vorteile des frühen Fremdsprachenerwerbs bewusst und die aktuelle Forschung zeigt mittlerweile zweierlei:

1. „Je jünger, desto besser“. Mit dem vierten Geburtstag überschreiten die Kinder eine entscheidende Grenze. Bis dahin entwickeln sich im Gehirn die neuronalen Netze, in denen die Sprachen verarbeitet werden. Dort werden auch Fremdsprachen, die später hinzukommen, umgesetzt. Machen Kinder erst später die ersten fremdsprachlichen Gehversuche, legt das Gehirn für jede neue Sprache auch neue Netzwerke an – und das ist beschwerlich (Georges Lüdi, Universität Basel, http://www.neurolabor.de/socrate/basel.htm)
2. Das Erlernen einer Sprache wie Spanisch, die sich von der deutschen Sprache deutlicher unterscheidet als Englisch, ist nach neuesten Studien für Kinder wesentlich effizienter, denn Englisch (mit seiner einfachen Grammatikstruktur) lässt sich auch noch später problemlos erlernen (Frank König, Magdeburger Informationszentrum für Fremdsprachenforschung)

Das Konzept

In unserer Arbeit mit Kindern verstehen wir aber den Erwerb von Sprachkompetenz als Ganzes. Gemäß dem Motto „Spaß am Spielerischen“ können die Kinder ohne Leistungsdruck in eine spanischsprachige Welt eintauchen, sie lernen praktisch „nebenbei“. Wir nutzen dazu das Immersionsprinzip, welches sich gerade bei Kindern als besonders effektiv erwiesen hat. Um den Kindern ausreichend Gelegenheit zur Kommunikation mit dem Spielleiter und untereinander zu ermöglichen, bieten wir nur Kleingruppen an. Bei einer Gruppenstärke von sechs bis acht Kindern können somit sowohl bilinguale Jungen und Mädchen mit Sprachanfängern sowie Teilnehmer unterschiedlichen Alters in einer Gruppe sein.

Durch den Einsatz von muttersprachlichen Spielleitern, die nicht nur die Sprache sondern auch kulturelle Verhaltensweisen vermitteln, sammeln die Jungen und Mädchen interkulturelle Erfahrungen. Hierbei ist es plakativer, einen Kulturraum zu erleben, der größere Unterschiede zu dem unsrigen aufweist als beispielsweise der Englische. Dazu ist der Kulturraum sehr vielfältig, da auch zwischen Spanien und Lateinamerika eklatante Unterschiede existieren. Deshalb werden beispielsweise spanische und lateinamerikanische Feste mit den Kindern behandelt und gefeiert und den Kursteilnehmern wird exemplarisch verdeutlicht, wie Kinder in anderen Ländern leben und spielen. Die Spielleiter haben eine pädagogische Ausbildung oder Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und werden in Workshops und Hospitationen von uns auf ihren Einsatz in den Gruppen vorbereitet. Im Fortlauf ihrer Tätigkeit finden auch immer wieder Weiterbildungsworkshops statt.

Unser Anliegen, eine gleich bleibende Qualität zu erreichen, haben wir durch die Entwicklung unseres Cajas („Kisten“) Prinzips erreicht. Unabhängig von den Vorlieben der einzelnen Gruppenleiter können auch Themen wie Musik, Sport oder landeskundliche Themen von allen Spielleitern vermittelt werden. Ein entscheidender Vorteil liegt auch in der geringen Vorbereitungszeit, da jede Themenkiste Instruktionen, Modelle und Material für zwei bis vier Stunden enthält. Die Kisten werden in einer Art Bestandsbibliothek verwaltet und können dort von den Spielleitern ausgeliehen werden. Amiguitos ist deshalb kein Angebot, was auf eine bestimmte Region beschränkt ist, sondern kann auch problemlos auf andere, auch internationale, Standorte übertragen werden, da die Anleitungen auf Spanisch gehalten sind.

Bestandteil einer jeden Stunde sind jeweils wiederkehrende Lieder, mit denen schon die Anfänger schnell ihre ersten spanischen Worte singen. In der Eingangsphase werden die Kinder mit Anschauungsmaterial in das Thema und das dazugehörige Vokabular eingeführt. Häufig schließt eine Bastel- oder Mal- bzw. Schreibaktivität an, um das Gelernte praktisch anzuwenden. Bewegungsspiele oder Tänze fordern dann den Einsatz des ganzen Körpers und bilden einen Gegenpol zur vorherigen kognitiven Aktivität. In jeder Stunde sollen möglichst viele Sinne angesprochen werden; es wird mit Gerüchen, Geräuschen, Geschmäckern und Tastaktivitäten experimentiert. Gemeinsam verabschieden sich die Kinder dann im Amiguitos-Lied bis zur nächsten Woche.

Ein weiterer wichtiger Aspekt von Amiguitos ist die Mobilität: Die Spielleiter halten die Gruppen in wohnortnahen Kindergarten- oder Schulräumen sowie in Gemeinschaftszentren oder auch bei privaten Gastfamilien ab. Damit haben Eltern einen möglichst kurzen Anfahrtsweg und die Kinder häufig eine ihnen bereits vertraute Umgebung.

Das Angebot

In den wöchentlichen Gruppen für Kinder ab drei Jahren wird in der Regel mit dem Thema „Wir lernen uns kennen“ begonnen. Anschließend werden „Farben“, „Tiere“, „Obst“, „Meine Familie“ und „Körper und Kleidung“ bearbeitet. Themen, bei denen die Kinder die ersten spanischen Wörter über Anfassen und Erleben erlernen. Später kommen abstraktere Gebiete hinzu. „Jahreszeiten“, „Regionen Spaniens“, „Nahrungsmittel“, „Berufe“, „Christoph Kolumbus“ oder „Piraten“ seien hier als Beispiele aufgeführt. Derzeitig existiert Material für ca. zwei Jahre. Unser Ziel ist es im Verlauf des Jahres 2006 weitere Themen für Fortgeschrittene hinzuzufügen und schließlich für drei Jahre bzw. 200 Unterrichtsstunden Material vorrätig zu haben.

Landeskundliche Themen können von Grundschülern intensiv in unseren Ferienprogrammen erlebt werden. Wir bieten zurzeit zwei imaginäre Reisen an, zum einen das Programm „Komm mit: Wir entdecken Spanien“ (mit seinen verschiedenen Regionen) und dann „Wir reisen durch Spanien und Lateinamerika“ (mit Material über die Länder Spanien, Mexiko, Peru und Chile). Jedes Ferienintensivprogramm umfasst jeweils fünf Stunden an fünf Tagen. Der Fokus liegt hier auf dem Erleben von Land und Leuten, landestypischen Festen, Bräuchen, Essen und typischen Spielen von Kindern vor Ort. So wird beispielsweise ein mexikanischer Kindergeburtstag nachgefeiert, gemalt wie Picasso und gebaut wie Gaudí. Gemeinsam werden Gerichte wie peruanische Causa Limeña oder mexikanische Tortillas gekocht. Aber auch geografische und landeskundliche Kenntnisse werden vermittelt (Wo liegen die einzelnen Länder? Wie ist das Klima? etc.). Dazu werden traditionelle Musik aus den Ländern gehört, beliebte Spiele der dort beheimateten Kinder nachgespielt und übliche Tänze eingeübt.

Ganz neu in unserem Angebot ist, aufgrund der ständigen Nachfrage, eine Gruppe für Kinder unter drei Jahren gemeinsam mit ihren Eltern. Dieses Angebot Los Pequeños entspricht einem Spielkreis, indem Eltern und Kinder nach dem Immersionsprinzip in eine spanischsprachige Welt eintauchen. Das Angebot, welches über 90 Minuten geht, umfasst typische Lieder und Fingerspiele aus Spanien und Lateinamerika, ein gemeinsames Frühstück und eine einfache Bastel- oder Malaktivität, die sich an den unterschiedlichen Jahreszeiten und Festen orientiert.

Die Kursgebühren berechnen sich aus den Kosten für das Konzept, Verbrauchsmaterial, Personal und Raummiete. Dabei orientieren sie sich an den für Spielsprachschulen üblichen Preisen. Die Kunden bezahlen in der Regel monatlichen Euro 36,-, wobei im Sommer ein Monat aufgrund der langen Ferienzeit beitragsfrei ist. Über das Jahr gesehen erhalten die Kinder so ca. 40 Zeitstunden Spanisch für Kinder. Das Ferienprogramm wird pauschal bezahlt. Hier entrichten die Kursteilnehmer einen Beitrag von Euro 180,- für insgesamt 25 Zeitstunden inklusive Essen. Der Spielkreis wird monatlich pro Familie für Euro 50,- angeboten (auch hier ist im Sommer ein Monat beitragsfrei).

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