08.08.2006 - 23:49 - Politik, Recht & Gesellschaft

Faschistische Parolen in Meran

Pressemitteilung von: UNION FÜR SÜDTIROL
PR Agentur: UNION FÜR SÜDTIROL

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Ein Teil des faschistischen Schriftzuges beim Meraner Pferderennplatz
Der Schriftzug „Camminare, costruire e, se è necessario, combattere e vincere" aus der Zeit des Faschismus prangt derzeit an den Außenmauern des Meraner Pferderennplatzes entlang der Gampenstraße. Dieser Spruch stammt von Benito Mussolini anlässlich eines Auftrittes im Jahr 1932 in Turin. Faschisten hatten diesen Ausspruch vor mehr als 60 Jahren auch in Meran angebracht, wo er bis heute auf den Außenmauern des Pferderennplates verblieb.

Darüber empört zeigen sich die Meraner Gemeinderätin der UNION FÜR SÜDTIROL, Reinhild Campidell, und der Jugendkoordinator der UNION FÜR SÜDTIROL, Sven Knoll. Reinhild Campidell hat bereits eine Anfrage im Meraner Gemeinderat eingebracht und fordert die sofortige Entfernung des Schriftzuges, welcher bislang zum Teil durch die dortigen Plakatwände verdeckt war, jedoch immer wieder zum Vorschein kommt.

Der Jugendkoordinator der UNION FÜR SÜDTIROL Sven Knoll, empfindet es als inakzeptabel, dass noch immer die grausame Fratze des Faschismus in Südtirol ihr Unwesen treibt. Allein die Tatsache, dass man mehr als 60 Jahre an den Rennplatzmauern vorbeigegangen ist, ohne auch nur daran zu denken, diese schäbigen Schriftzüge zu entfernen, zeugt von der beschämenden Ignoranz, die die verantwortlichen Politiker der Stadt, im Umgang mit der Geschichte hegen. Die Worte auf den Rennplatzmauern sind geradezu eine Aufforderung zur Gewaltbereitschaft und zeugen von einer menschenverachtenden und grausamen Ideologie.

In diesem Zusammenhang erinnert Sven Knoll auch daran, dass insbesondere in Meran noch viele weitere Relikten zu finden sind, die die Gewaltherrschaft des Faschismus und die damit verbundene Unterdrückung der Südtiroler verherrlichen.

Unsere Gesellschaft kann und darf derartige Auswüchse eines überheblichen Nationalismus nicht tolerieren, weshalb diese Relikte endlich entfernt gehören. Es ist dies nicht nur eine moralische Verpflichtung gegenüber der Geschichte, sondern insbesondere eine erzieherische Verantwortung gegenüber der Jugend, der von Anfang an vorgelebt werden muss, dass derartige Ideologien in unserer Zeit nichts mehr verloren haben.

Die JUNGE UNION sammelt derzeit verschiedene Hinweise auf faschistische Relikte in Südtirol und veröffentlicht diese auf der Internetseite: www.faschistische-relikte.bz.st .
Derzeit sind dort an die 40 Relikte aus der Zeit des Faschismus veröffentlicht, deren Entfernung die JUNGE UNION fordert.

Reinhild Campidell, Gemeinderätin und Ortsobfrau in Meran
Sven Knoll, Jugendkoordiantor der JUNGEN UNION der UNION FÜR SÜDTIROL und Gemeinderat in Schenna

Reinhild Campidell
Gemeinderätin der UNION FÜR SÜDTIROL
Jaufenstraße 41
39010 Riffian

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Tel. +39 338 987 30 88
www.reinhild-campidell.com

Die UNION FÜR SÜDTIROL ist eine Südtiroler Partei, die vor allem die Wähler deutscher und ladinischer Sprache anspricht.

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