(openPR) Die externe Überprüfung der sach- und fachgerechten Erstellung von Pflegeanamnese und –planung sowie der gesamten Dokumentation bei ihren Kunden sollten Träger von Einrichtungen der Altenhilfe nicht erst dem MDK überlassen.
Gerade bei der Prüfung beim Bewohner bzw. beim Pflegebedürftigen werden oft trotz guter Strukturqualität die häufigsten Abweichungen gefunden.
So konnten z.B. in der ambulanten Pflege laut Qualitätsbericht des MDS (Qualität in der ambulanten und stationären Pflege. 1. Bericht des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) nach § 118 Abs. 4 SGB XI) bei 56 % der untersuchten Fälle die Pflegedienste nicht nachweisen, dass sie den Pflegebedürftigen und sein soziales Umfeld über erforderliche Maßnahmen beraten haben.
"Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich das diese Beratungen bei den meisten Pflegediensten stattfinden, sie werden nur nicht nachvollziehbar dokumentiert. Um sich nicht in die Mitverantwortung für entstehende Sekundärerkrankungen und andere Risikosituationen zu begeben ist diese Dokumentation aber äußerst wichtig !"sagt der in der Beratung und Fortbildung tätige Qualitätsmanagementbeauftragte Patrick Wiek.
Weiter wurden in der ambulanten und stationären Pflege nur bei unter 50% der Kunden individuelle Pflegeziele geplant und nur bei knapp 42% die Ergebnisse Überprüft und Massnahmen angepasst.
Um solche und weitere Abweichungen abzustellen sollten die Träger ihre Massnahmen in der internen und externen Qualitätssicherung intensivieren. Gerade die Sicht eines externen Qualitätsmanagementbeauftragten kann wertvolle Impulse geben. Nach Aussage von Patrick Wiek stellt das Pflegeaudit, welches analog zur Qualitätsprüfung nach §§ 112, 114 SGB XI durchgeführt wird, das ideale Assessment zur Qualitätssicherung und kontinuierlichen Verbesserung dar."
Patrick Wiek - Beratung und Fortbildung in der Altenhilfe
Gemmenicher Weg 14
52074 Aachen



















