01.08.2006 - 15:34 - Tourismus, Auto & Verkehr
Afrika Abend in Frankfurt
Pressemitteilung von: Kapstadt.comPR Agentur: Kapstadt.com
Die kleinen Sterne leuchten immer - waehrend die grosse Sonne untergeht
Es war an einem sonnigen Montagmorgen im Juni 2000, als ich nach meiner zweiten schlaflosen Nacht in meinem neuen Zuhause in meiner neuen Stadt ein Klopfen an der Tuere hoerte. Ich stolperte ueber unausgepackte Umzugskisten, singende Fliesenleger, schreiende Elektiker und ueber die Farbeimer Ansteicher in Richtung des energischen Klopfens.
Hier stand sie, die grosse, stolze, und wegen Ihrer Fuelligkeit und Schoenheit nicht zu ubersehende Xhosa Frau : FRANCIS.
“Sorry to disturb you, can I work for you”?
Das musste eine helfende Hand des Himmels sein. Inmitten der groessten Katastrophe, in der ich mich jemals befand, erschien dieser Engel. Francis lebte mit Ihren 3 Jungs ( damals 2, 7 und 14 ) in einem der Stadt vorgelagerten Township “Kayalitsha” in einer der “Shacks” (Wellblechhuetten) mit 16 qm. An an kalten Regentagen floss der nahegelgene Fluss durch das kleine Wohnzimmer und das war einzige fliesende Wasser, das in diesemHaus existierte.
Es entstand eine Freundschaft zwischen uns, die nicht unbedingt daraus bestand, meine Wohnung in Ordnung zu halten, nach unserer kranken Mutter zu sehen oder die Blumen zu giessen. Vielmehr war Francis eine Autoritaets-person. Schon bald nahm sie Jutta, mich und unsere Gaeste mit auf “Townshiptour”. In ihrer schoensten Xhosa- Tracht empfing sie uns wie die Buergermeisterin in ihrer Strasse. Sie fuehrte uns in die bescheidenen Behausungen ihrer Freunde, stellte uns Mike, dem "Shabeenbesitzer” ( Kneipe!!), vor und liess uns von dem selbstgebrauten Maisbier verkosten. Ihre Nachbarn empfingen uns mit Gesang und ruckzuck waren hunderte von Kindern auf unseren Armen und zwischen unseren Fuessen. Sie arrangierte alles! Auch, dass wir die Bewohner lieb gewannen, war ihrem einmaligem Einfuehlungsvermoegen zu verdanken. Zu verdanken haben wir ihr aber so viel. Sie zeigte uns das “andere Afrika” und, dass Armut nicht gleichbedeutend mit Unglueck sein muss. Sie zeigte uns, dass das Lachen vom Herzen kommt, nicht nur von den Lippen, und Frohsinn und Glueckseellichkeit nicht von einem neuen Auto oder von einer neuen Garderobe stammt. Auf meine Frage, ob sie nicht nach einem neunen Mann Ausschau halte, antwortete sie: “Nein, seitdem ich reich bin, sind alle Maenner nur hinter meinem Geld her.” Reichtum bedeutete fuer sie, eine Arbeitsstelle zu haben, Freunde um sich herum, Respekt und das bescheidene Gehalt, mit dem sie sich und ihre kleine Familie ernaehren und die Kinder zur Schule schicken konnte.
Francis ist am Sonntag den 22. Juli 2006 an Krebs gestorben.
Sie fehlt uns sehr, aber noch mehr fehlt sie ihren Kindern.
Slovo, der begnadenten Saenger, dem wir seine Gesangsausbildung dank Eurer Hilfe fuer ein Jahr finanzieren konnten und Sibilele, der noch so klein ist, sind jetzt ganz ohne Hilfe. Das kleine Steinhaus, das sich Francis vor einem Jahr kaufen konnte, ist noch nicht abbezahlt. Der aelteste Sohn hat eine eigene Familie und schafft es kaum diese zu ernaehren. Jetzt ist die Not gross.
In Afrika stellt man keine Menschen ein, sondern adoptiert ganze Familien. Pudence, Nandi und Amanda, die 3 wundervollen Ladies unserer Lodges, denen wir eine Hotelausbildung ermöglichen, haben 5 Kinder. Auch diese haben wir „adoptiert“ Wollt Ihr nicht mithelfen, dass aus diesen die Botschafter eines neuen Suedafrikas werden koennen?
Jutta und ich werden vom 4. bis zum 8. September 2007 in unserer Heimatstadt Frankfurt sein. Gemeinsam mit unseren alten Freunden wollen wir zugunsten aller „Cedric’s Kids“ eine Benefizveranstaltung in Hattersehim veranstalten. Der beruehmte suedafrikanische Gitarrist: Tony Cox, der dieses Jahr den Preis des besten Akkustikgitarristen Suedafrikas gewonnen hat, gastiert zu diesem Zeitpunkt in Europa und hat sich auch bereit erklaert, 2 Konzerte an unserer “Afrikanacht“ zu geben. (www.tonycox.co.za) Das ist ein einmaliges Erlebnis und eine grosse Ehre, denn Tony fuellt ansonsten nur die besten Haeuser Afrikas. Mit dem Erloes der Eintrittsgelder wollen wir die Ausbildung von Slovo und den anderen Kindern finanzieren.
Wir wuerden uns riesig freuen, wenn Ihr zu dieser einmaligen “African Night” kommen wuerdet, um mit uns einzutauchen, in den mystische Zauber afrikanischer Musik. Tony verspricht Euch „die ganze Welt in einer Gitarre”. Wir versprechen Euch, Afrika zu spueren mit seinen gewaltigen Bergen, seinem endlosen Sternenhimmeln, seinen glutroten Sonnenuntergaengen und seinen wundervollen, liebens-werten Menschen.
Freut Euch auf einen Afrikabend mit Cedric’s Freunden
am 05. und 06. September 2006 um 19h00
Zur Krone, Hauptstrasse 16, Hattersheim Ts.
Together we can make a difference!
Wir bitten Euch um Mitteilung, ob Ihr an unserem Afrikafest teilhaben koennt. Auch wuerden Jutta und ich uns riesig freuen, Euch alle wiederzusehen.
Falls es Euch nicht moeglich ist, gemeinsam mit uns das Leben zu feiern, Ihr aber eine Spende fuer “Cedric’s Kids’ machen wollt, koennt Ihr das gerne auf das Spendenkonto
„Positive about South Africa“
Dresdner Bank BLZ 50580005
Kto Nr. 05108172
BITTE ueberweisen. Jeder Pfennig (cent ) hilft!
Jochen Erbach, verwaltet dieses Konto treuhaenderisch .
Seid alle ganz, ganz herzlich von uns gegüßt
Eure
Inge, Jutta & das Cedric’s Team

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Kapstadt.com - Kapstadt auf gut deutsch
Peter Koblmiller
157 Kloof Street, 2 Rozanna Court, Gardens 8001
Cape Town, South Africa
tel. +27 (0)21 422 2629
fax +27 (0)21 424 5121
mob. + 27 (0)83 995 6360
www.kapstadt.com
kapstadt.com ist eine Internet Plattform und publiziert zweimal jaehrlich das magazin "Kapstadt auf gut deutsch"
Es war an einem sonnigen Montagmorgen im Juni 2000, als ich nach meiner zweiten schlaflosen Nacht in meinem neuen Zuhause in meiner neuen Stadt ein Klopfen an der Tuere hoerte. Ich stolperte ueber unausgepackte Umzugskisten, singende Fliesenleger, schreiende Elektiker und ueber die Farbeimer Ansteicher in Richtung des energischen Klopfens.
Hier stand sie, die grosse, stolze, und wegen Ihrer Fuelligkeit und Schoenheit nicht zu ubersehende Xhosa Frau : FRANCIS.
“Sorry to disturb you, can I work for you”?
Das musste eine helfende Hand des Himmels sein. Inmitten der groessten Katastrophe, in der ich mich jemals befand, erschien dieser Engel. Francis lebte mit Ihren 3 Jungs ( damals 2, 7 und 14 ) in einem der Stadt vorgelagerten Township “Kayalitsha” in einer der “Shacks” (Wellblechhuetten) mit 16 qm. An an kalten Regentagen floss der nahegelgene Fluss durch das kleine Wohnzimmer und das war einzige fliesende Wasser, das in diesemHaus existierte.
Es entstand eine Freundschaft zwischen uns, die nicht unbedingt daraus bestand, meine Wohnung in Ordnung zu halten, nach unserer kranken Mutter zu sehen oder die Blumen zu giessen. Vielmehr war Francis eine Autoritaets-person. Schon bald nahm sie Jutta, mich und unsere Gaeste mit auf “Townshiptour”. In ihrer schoensten Xhosa- Tracht empfing sie uns wie die Buergermeisterin in ihrer Strasse. Sie fuehrte uns in die bescheidenen Behausungen ihrer Freunde, stellte uns Mike, dem "Shabeenbesitzer” ( Kneipe!!), vor und liess uns von dem selbstgebrauten Maisbier verkosten. Ihre Nachbarn empfingen uns mit Gesang und ruckzuck waren hunderte von Kindern auf unseren Armen und zwischen unseren Fuessen. Sie arrangierte alles! Auch, dass wir die Bewohner lieb gewannen, war ihrem einmaligem Einfuehlungsvermoegen zu verdanken. Zu verdanken haben wir ihr aber so viel. Sie zeigte uns das “andere Afrika” und, dass Armut nicht gleichbedeutend mit Unglueck sein muss. Sie zeigte uns, dass das Lachen vom Herzen kommt, nicht nur von den Lippen, und Frohsinn und Glueckseellichkeit nicht von einem neuen Auto oder von einer neuen Garderobe stammt. Auf meine Frage, ob sie nicht nach einem neunen Mann Ausschau halte, antwortete sie: “Nein, seitdem ich reich bin, sind alle Maenner nur hinter meinem Geld her.” Reichtum bedeutete fuer sie, eine Arbeitsstelle zu haben, Freunde um sich herum, Respekt und das bescheidene Gehalt, mit dem sie sich und ihre kleine Familie ernaehren und die Kinder zur Schule schicken konnte.
Francis ist am Sonntag den 22. Juli 2006 an Krebs gestorben.
Sie fehlt uns sehr, aber noch mehr fehlt sie ihren Kindern.
Slovo, der begnadenten Saenger, dem wir seine Gesangsausbildung dank Eurer Hilfe fuer ein Jahr finanzieren konnten und Sibilele, der noch so klein ist, sind jetzt ganz ohne Hilfe. Das kleine Steinhaus, das sich Francis vor einem Jahr kaufen konnte, ist noch nicht abbezahlt. Der aelteste Sohn hat eine eigene Familie und schafft es kaum diese zu ernaehren. Jetzt ist die Not gross.
In Afrika stellt man keine Menschen ein, sondern adoptiert ganze Familien. Pudence, Nandi und Amanda, die 3 wundervollen Ladies unserer Lodges, denen wir eine Hotelausbildung ermöglichen, haben 5 Kinder. Auch diese haben wir „adoptiert“ Wollt Ihr nicht mithelfen, dass aus diesen die Botschafter eines neuen Suedafrikas werden koennen?
Jutta und ich werden vom 4. bis zum 8. September 2007 in unserer Heimatstadt Frankfurt sein. Gemeinsam mit unseren alten Freunden wollen wir zugunsten aller „Cedric’s Kids“ eine Benefizveranstaltung in Hattersehim veranstalten. Der beruehmte suedafrikanische Gitarrist: Tony Cox, der dieses Jahr den Preis des besten Akkustikgitarristen Suedafrikas gewonnen hat, gastiert zu diesem Zeitpunkt in Europa und hat sich auch bereit erklaert, 2 Konzerte an unserer “Afrikanacht“ zu geben. (www.tonycox.co.za) Das ist ein einmaliges Erlebnis und eine grosse Ehre, denn Tony fuellt ansonsten nur die besten Haeuser Afrikas. Mit dem Erloes der Eintrittsgelder wollen wir die Ausbildung von Slovo und den anderen Kindern finanzieren.
Wir wuerden uns riesig freuen, wenn Ihr zu dieser einmaligen “African Night” kommen wuerdet, um mit uns einzutauchen, in den mystische Zauber afrikanischer Musik. Tony verspricht Euch „die ganze Welt in einer Gitarre”. Wir versprechen Euch, Afrika zu spueren mit seinen gewaltigen Bergen, seinem endlosen Sternenhimmeln, seinen glutroten Sonnenuntergaengen und seinen wundervollen, liebens-werten Menschen.
Freut Euch auf einen Afrikabend mit Cedric’s Freunden
am 05. und 06. September 2006 um 19h00
Zur Krone, Hauptstrasse 16, Hattersheim Ts.
Together we can make a difference!
Wir bitten Euch um Mitteilung, ob Ihr an unserem Afrikafest teilhaben koennt. Auch wuerden Jutta und ich uns riesig freuen, Euch alle wiederzusehen.
Falls es Euch nicht moeglich ist, gemeinsam mit uns das Leben zu feiern, Ihr aber eine Spende fuer “Cedric’s Kids’ machen wollt, koennt Ihr das gerne auf das Spendenkonto
„Positive about South Africa“
Dresdner Bank BLZ 50580005
Kto Nr. 05108172
BITTE ueberweisen. Jeder Pfennig (cent ) hilft!
Jochen Erbach, verwaltet dieses Konto treuhaenderisch .
Seid alle ganz, ganz herzlich von uns gegüßt
Eure
Inge, Jutta & das Cedric’s Team
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Kapstadt.com - Kapstadt auf gut deutsch
Peter Koblmiller
157 Kloof Street, 2 Rozanna Court, Gardens 8001
Cape Town, South Africa
tel. +27 (0)21 422 2629
fax +27 (0)21 424 5121
mob. + 27 (0)83 995 6360
www.kapstadt.com
kapstadt.com ist eine Internet Plattform und publiziert zweimal jaehrlich das magazin "Kapstadt auf gut deutsch"
News-ID: 95085 • Views: 4400
Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:
Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.
Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr
© openPR 2011 | Impressum


