28.07.2006 - 14:00 - Tourismus, Auto & Verkehr
Fluch der Karibik 2 - flugfieber.com verrät die Drehorte
Pressemitteilung von: flugfieber.com
Karibische Inseln, unberührte Strände und glasklares Wasser, wo würde man eine bessere Kulisse finden, als auf den Bahamas, Grenada und St.Vincent. Hier, wo Freiheit, Abenteuer und Lebenslust förmlich in der Luft liegen, spielt das Piratenspektakel „Fluch der Karibik". Die passende Traumkulisse für den Film war so schwer aufzuspüren wie ein echter Piratenschatz: „Wir mußten Monatelang die Karibik absuchen", sagt Regisseur Gore Verbinsky. Daß in der Karibik gedreht werden mußte, stand für das Produktionsteam fest. Zwar gibt es auch um Australien und Thailand exotisch anmutende Plätze, doch - so Verbinsky: „Das Wasser, der Strand und die Palmen haben eine ganz eigene Qualität in der Karibik." Bald mußten die Filmemacher aber die Erfahrung machen, daß Karibik nicht Karibik ist. „Wir haben uns mindestens 20 Inseln angeschaut", erinnert sich das Regie-Ass. „Wir suchten eine üppige, tiefeingeschnittene Bucht, wo kein Hotel genau in der Mitte liegt, so etwas existiert einfach nicht." Fast nicht. Fündig wurden die Suchtrupps schließlich nördlich von Grenada. Die Grenadinen mit ihren weißen Palmenstränden sehen genau so aus, wie Hollywood sich die Karibik vorstellt. Sie liegen aber 2000 Kilometer entfernt vom Jamaica und Port Royal: jenem Ort, um den sich die Handlung dreht. Also bauten die Filmprofis kurzerhand eine Originalgetreue Nachbildung. In der Walilabou Bay in St. Vincent entstanden Piers und Lagerhäuser im Stil des 18 Jahrhunderts. Die verschiedenen Drehorte waren im Umkreis von 70 Kilometern im Meer verteilt: Union Island, die Tobago Cays und Petit Tabac, wo Bösewicht Barbossa schließlich Captain Sparrow und die hübsche Elisabeth aussetzt. Die Filmarbeiten verwandelten das ganze Archipel in eine einzige Maskerade.
„Wir durften als reiche Bewohner von Port Royal im Prachtgewand durch den Hintergrund spazieren", erzählen Maria und Fritz Meeuwissin, ein holländisches Paar, das auf einer Jacht in Bequia lebt. Selbst ganze Schiffe wurden ins historische Kostüm gesteckt: Die „Scaramouche" etwa, ein braver Zweimaster aus Union Island, mauserte sich zum stolzen portugiesisches Handelsschiff. Jetzt segelt die „Scaramouche" wieder Touristen in die Tobago Cays und die Rauchwolken der Filmpyrotechniker haben sich verzogen. Nur Stephen Russell, auf dessen Grund der Port-Royal-Nachbau steht, träumt noch vom großen Piratenschatz: „Ich will aus dem Drehort einen Themenpark machen..."
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