(openPR) Das Medizintechnikunternehmen OptiMed hat einen Stent für den TIPS-shunt entwickelt, der im Vergleich zu herkömmlichen Methoden wesentlich wirksamer ist. Zudem ist der Einsatz des weltweit ersten zugelassenen sinus-Reduzierstent kostengünstiger, weil sonst übliche Mehrfachinterventionen entfallen. Dadurch werde der Eingriff auch für den Patienten schonender, berichtet das Unternehmen mit Sitz im baden-württembergischen Ettlingen nahe Karlsruhe.
Die Metalllegierung und seine Form machen den sinus-Reduzierstent von OptiMed zu etwas Außergewöhnlichem: Das Sanduhr-Design kombiniert mit der Repostitionierungstechnik ist weltweit einzigartig. Die Nickel-Titan-Legierung des Stents hat ein Wärmegedächtnis: Sobald der Stent implantiert ist, geht er auf eine vordefinierte Form auf. Dieser selbstexpandierende Nitinol-Stent reduziert den Blutdruck in der Pfortader nach TIPS-shunt Anlage.
Bisher musste der künstlich geschaffene Shunt häufig in mehreren Folgeinterventionen angepasst werden. Bis das Ergebnis optimal war, wurden oft mehrere herkömmliche Stents eingesetzt. Mit dem sinus-Reduzierstent von OptiMed, der seit Januar dieses Jahres zugelassen und in ganz Europa erhältlich ist, entfallen nun diese üblichen Folgeinterventionen und damit auch die Kosten.
Sinus-Carotid Stent nun auch als RX-Version
Schon seit langem gilt OptiMed in der Branche als ein Innovationsführer minimalinvasiver Techniken. Das belegt auch die Weiterentwicklung des bereits erhältlichen sinus-Carotid Stent. Seit April ist nun auch die RX-Version erhältlich. Durch ein besonderes Rapid-Exchange-Applikationsbesteck kann der Stent deutlich anwenderfreundlicher eingesetzt werden: Implantiert wird der Stent mit einem 5F-Applikationssystem über alle verfügbaren Stentgrößen. Der sinus-Carotid Stent von OptiMed verfügt über Bereiche mit unterschiedlicher Aufstellkraft, mit denen der Plaque an der Gefäßwand fixiert wird.
Der Schlaganfall ist in Deutschland die dritthäufigste Todesursache: Fast jeder dritte Deutsche erleidet einen Schlaganfall und jeder sechste stirbt daran. Zunehmend auch viele junge Menschen, wie aktuelle Studien belegen. Die Aussicht auf eine vollständige Rehabilitation ist gering, deshalb liegt der Fokus in der Erhaltung des Blutflusses in den hirnversorgenden Arterien. Diese Aufgabe übernimmt der sinus-Carotid Stent von OptiMed.









